7. November 2011

NaNo Tag 7

Es wäre Zeit für ein Wochenfazit, aber dazu bin ich zu faul.

Ja, was soll ich sagen? Erster Schultag und dann wieder so viel los? Stromausfall, Englischklausur wieder (12 Punkte: 2+!!!!), Katastrophen hier, Katastrophen da. Aber letztendlich hab ich alles überstanden, bin gegen vier nach Hause gekommen und durfte dann noch schreiben.
Ich habe ausgerechnet, dass ich jetzt jeden Tag 3036 Wörter schreiben muss, um ans Ziel zu kommen. Nichts leichter als das... Vorausgesetzt man hat Ferien und darf sich die Zeit so einteilen wie man will. Pustekuchen. Dieser NaNo wird ab jetzt der Schwerste, den ich je hatte, das weiß ich jetzt schon. Aber er wird auch der Tollste, das weiß ich auch. Denn wenn ich es geschafft habe, dann darf ich richtig stolz sein.

Ich habe es mir übrigens auch zur Angewohnheit gemacht, jeden Abend ein bisschen in Albtraum zu lesen. Dieses Buch wird mich nie loslassen und ich merke, dass ich es ganz richtig gemacht habe, als ich ihm einen eigenen Tag gegeben habe. Ich habe es gelesen und werde es nochmal tun, schließlich ist das schon ein bisschen überarbeiten, und ich merke etwas.
Ich habe letztes Jahr 100k geschrieben. Das ist viel zu viel, um daraus direkt einen wunderbaren Brillanten zu schleifen. aber wenn ich mir manche Textstellen durchlese, dann weiß ich, dass das nicht schlecht war, so viel zu schreiben. Denn manche Sachen sind wirklich gut geworden.

Mittlerweile fallen mir Szenen ein, die ich noch hinzufügen könnte. Viele haben mit Wolf zu tun, letztendlich auch, weil ich ihn mag und er gestorben ist. Ich kann zeigen, wie sehr er Era vertraut, ich kann zeigen wie anders er ist, wie wenig er ins System passt - das ist nämlich noch weniger für Hochbegabte ausgelegt als meine Schule und das ist schwer. Ich weiß wovon ich rede...
Ich kann so viel dazu schreiben. Ich muss mir einen Plan machen, was wozu gehört. Dann muss ich einen Plan machen, was ich streichen kann.

Es ist "verboten" seinen NaNo-Roman im November zu überarbeiten. Was mit dem vom letzten Jahr passiert, das steht nirgendwo. Und es ist der Ausgleich zum Schreiben, der mir fehlte. Und der mir letztendlich Kraft gibt, jeden Tag wieder an den Wölfen zu sitzen, obwohl ich ein sehr gutes Buch in petto habe.
Sie werden nicht so gut werden, denke ich oder meine es nur, aber ich kann sie so gut machen, wie ich kann.

Insgesamt: 30348 Wörter
Heute geschrieben: 3224 Wörter

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