Tausend. 1000. 10³. Was auch immer. Aber die Engel sind vierstellig, in Seitenzahlen. Schon seit einiger Weile, aber der Frust zu bloggen war zu groß. Frust, weil niemand wertschätzen wollte, worauf ich so lange hingearbeitet habe. Und den Frust habe ich immer noch, aber reden wir nicht darüber.
1000 Seiten also. Beim Tippen vergesse ich immer eine Null hintendran, so unbekannt ist diese Zahl. Ich habe noch nie eine so lange Geschichte geschrieben und sie ist immer noch Meilen davon entfernt, fertig zu sein. Es ist ein hartes Stück Arbeit, das kann ich euch sagen. Aber es hat sich gelohnt, das weiß ich auch. Ich bin mit meiner Geschichte zufrieden, was die anderen sagen, sollte mich nicht kümmern.
Meine Engel sind perfekt so, wie sie sind. Die Geschichte ist gut so, wie sie ist. Wenn ich sie ändern wollte, müsste ich sie neu schreiben, komplett, von Anfang an. Sie lebt, so wie jeder Teil an ihr lebt. In mir und in jedem geschriebenen Wort. Ist so, wird auch immer so bleiben.
Was sich in diesen tausend Seiten alles entwickelt hat, kann ich kaum beschreiben. Es war mehr als einmal der Grund für Stress, Frust und Tränen, aber im Gegensatz zu ziemlich allem habe ich nie daran gedacht aufzugeben. Denn viel öfter habe ich mich daran festgehalten, habe mich retten lassen - ja, retten - und mich an meiner eigenen Geschichte wieder aufgebaut. Das Schreiben gibt mir mehr Kraft zurück als ich reinstecke, das ist von Außen vielleicht kaum möglich, ist aber so. Ich schulde den Engeln mehr als Griechenland der EU. Seit tausend Seiten begleiten sie mich durch Momente, die wahrlich nicht schön sind und sie werden es weiter tun.
Die Engel sind nicht perfekt. Der Stil ist nicht perfekt, aber nichts, was man nicht besser machen kann. Aber neben der Fehler, der krummen Sätze und den Tippfehlern gibt es auch immer noch das, was man so lassen will. Das schon gut genug ist und so bleiben darf, weil es gut so ist.
Warum ich das alles schreibe? Ich möchte euch das zeigen. Ich möchte euch die kleinen Sätze zeigen, die mein eigenes Buch für mich lesenswert machen. Der Blogpost wird unglaublich lang werden, dabei habe ich längst nicht alles durchgelesen und die Sätze rausgepickt. Ich will es trotzdem alles niederschreiben. Und hoffe, dass euch das genauso gefällt wie mir.
Die Straße stand unter Wasser. Es grenzte an ein Wunder, dass der Bus noch fuhr, aber Chris wäre es fast lieber gewesen, wenn er hätte laufen müssen.
Je weißer die Häuser, desto tiefer die menschlichen Abgründe, die darin wohnten.
Wenn Augen wirklich ein Spiegel der Seele waren, dann hatte dieses Geschöpf keine, so eiskalt und unbarmherzig war sein Blick, so sehr sagte er Chris, dass er bald sterben würde.
"Du wirst mich ab sofort Luzifer nennen."
Er hat mich umgebracht und wiedergeholt... Logik muss wohl aus gewesen sein.
"Du schwörst bei deinen Flügeln, dass es nie wieder vorkommen wird."
Schlaf war eine gute Idee. Vielleicht fühlte er sich danach nicht mehr ganz so fürchterlich.
Vielleicht wachte er zu Hause wieder auf.
Angst war ein menschliches Gefühl.
"Du hast was gemacht?"
"Ihn angezündet."
Das Sonnenlicht musste sich durchs Blätterdach kämpfen, aber es war trotzdem ein Ort fern von jeder Dunkelheit.
Das letzte Mal, als er mit Janne unterwegs gewesen war, hatte er ein Sprengstoffdepot angezündet. Der Krater dürfte immer noch zu sehen sein.
"Darf ich? Darf ich?"
"Du wirst ihn ganz lassen."
"In Ordnung, aber darf ich?"
In Luzifers Augen war nichts zu erkennen als Hass. Hass auf alles, auf diesen Ort, auf Himmel und Hölle, auf die gesamte Welt.
Die Sonne ging auf, tauchte die Stadt unter ihm in ein Gemisch aus Rosa und Gold. Die elektrischen Lichter verblassten zusehends und das Nachtleben ging langsam schlafen.
Skrupel kannten sie nicht. Genauso wenig wie ein Gewissen, Anstand, Moral, Respekt vor Leben und Tod.
"Das Glück ist mit den Vollidioten", erwiderte Chris nur. "Und Janne lebt noch und dich hat kein Mensch gesehen. Denk mal drüber nach."
Es war nicht einfach gewesen dorthin zu kommen, aber kein Mensch würde je auf die Idee kommen, eine potenziell einsturzgefährdete Bauruine zu betreten.
"Das ist keine Liebe, das ist Obsession."
"Für uns ist es Liebe."
Er schloss die Augen. Aber die Realität blieb.
Astaroths Stimme war so laut und schneidend, sie durchzog die Luft wie ein Messer und ließ sie bluten.
"Halb oder ganz tot?"
"Ähm... ganz."
"Er ist in der Hölle gefangen, Michael, und..."
"Dann komm ich eben zu ihm!"
"Das wirst du nicht überleben."
"Von mir aus, aber er auch nicht!"
Dabei ließ er ihn keine Sekunde aus den Augen, beobachtete aber nicht ihn, sondern sein Herz.
Er fühlte sich, als wäre er von einem Zug überfahren worden und hätte sich deswegen betrunken.
"Du holst dir den Tod hier draußen."
"Was?"
"Ich meine... du holst dir eine Erkältung."
"Wir werden nicht krank."
Es ist gut so, dachte er, vielleicht das erste Mal in seinem Leben. Es ist gut.
Oder zumindest da durch wo früher einmal eine Fensterscheibe gewesen war. Die lag jetzt in Scherben auf dem kompletten Wohnzimmerboden verteilt und erklärte stumm das Splittern von vorhin.
Mit ein paar angesengten Haarspitzen konnte er leben - mit angesengtem Gehirn eher weniger.
"Das sollen Luzifer Diener sein? Dieses eingebildete Federvieh, das sich nicht einmal selbst verteidigen kann?"
Fast wie im Fernsehen, nur in schlecht und tödlich.
Das letzte Mal, als er dieses Licht gesehen hatte, hatte er Flügel bekommen.
"Friedliche Lösungen sind aus, tut mir leid."
"Du kannst ihm sagen, dass er sich das nächste Mal ein bisschen mehr Mühe geben sollte, wenn er mich schon umbringen will."
Bald sah Dorian nur noch Grau, ob er nach links oder rechts sah, selbst der Himmel hatte seine Farbe verloren.
"Ganz toll", sagte Janne. "Nicht einmal umbringen darf man dich noch."
"Welche Abmachung? Das ist nie eine gewesen, wenn ich dich daran erinnern darf, das hast du mit dir selbst ausgemacht und bist danach wenigstens so freundlich gewesen, uns das Ergebnis mitzuteilen."
"Dein Hochmut hat dich schon einmal zu Fall gebracht, Luzifer, und er wird es auch noch einmal tun."
"Sag mir, was du mir jetzt noch nehmen willst."
"Lass mich nach Hause", sagte Uriel leise.
"Michael, du hast ihn gerade fast erwürgt, wenn ich das erwähnen darf."
Zwölf Engel, die keine waren, starrten Dorian an.
Licht. Überall Licht. Unten auf den Straßen brannten Feuer, ein Schlachtfeld war es, das ihn begrüßte.
Ein friedlicher Janne machte ihm mehr Angst als ein Janne, der nichts Besseres zu tun hatte, als den ganzen Tag lang Dinge in die Luft zu jagen.
Er nickte wieder. Dann senkte er den Blick. Aber die Tränen wollten nicht. Sie wollten ihn verzweifeln lassen.
"Hier ist der Tod gewesen", erwiderte er. "Und wo der Tod ist, da will ich nicht sein."
Die Welt war voller Staub. Voller kaltem, grauem, totem Staub. Wo Dorian auch hinsah, er sah nur noch graue Steine, Trümmer, Staub und Asche.
"Das heißt noch lange nicht, dass du uns einfach ein paar Jahrhunderte lang tot sein lassen konntest."
Du sollst mich lieber hassen, als dass ich um dich trauern muss.
"Ich bin nicht klein", erklärte er.
"Kleiner als ich."
"Du hast hohe Schuhe. Das zählt nicht."
"Und ob das zählt. Kleiner."
Aber wo wollt ihr Krieg führen, wenn ihr kein Schlachtfeld mehr habt?
"Und was soll das sein? Blumen pflücken? Lustige Lieder singen? Das hier ist Krieg, verdammt nochmal! Und da muss man ab und zu mal nachdenken!"
Bevor ich mich umbringen lasse, bringe ich den ganzen Himmel um.
"Ich bin Gottes Botschafter und sein Stellvertreter im Himmel. Du solltest mir Respekt erweisen."
"Du hast mich verraten", flüsterte er, wenn er lauter wurde, würde er die Beherrschung verlieren. "Du hast deinen eigenen Bruder verraten!"
"Sag mir, wie ich dich jetzt noch hassen soll."
"Oh, er hat so viel Respekt vor mir, dass ich ihm alles erzählen könnte. Aber es ist ein wenig störend, dass er ständig auf die Knie fällt, wenn ich vorbeikomme."
Er fühlte sich, als würde er zu seiner eigenen Hinrichtung, gehen.
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10. März 2013
23. Januar 2013
Olé!
Moin, meine Lieben! Lange nichts mehr von mir hören lassen - again, macht aber nichts.
Ich bin ein bisschen beschäftigt gewesen, die letzten Wochen. Zum einen kämpf ich mit psychischen Problemen, das gehört hier aber nicht hin, zum zweiten arbeite ich mittlerweile wieder fleißig an den Engeln und zum dritten steck ich ziemlich viel Zeit und noch mehr Geld ins Cosplay. Dazu erzähl ich aber gleich noch was, kommen wir erstmal zu den Engeln.
Also, viel geschrieben hab ich nicht unbedingt, ich bin ja mittlerweile bei den Deleted Scenes angekommen, schon seit November, hab das Buch aber erstmal den ganzen Dezember liegenlassen. Und ich muss sagen, dass das auch ganz gutgetan hat, denn ich hab mich einfach nicht mehr aufraffen können. Jetzt geht es aber munter weiter und ich hab einfach im Vorbeigehen und fast schon versehentlich einen ziemlich großen Meilenstein erreicht. Insgesamt ist die komplette Geschichte mit allen ihren Szenen, ob im Buch enthalten oder nicht, schon über 200k lang.
Ich musste ein bisschen schlucken, als ich die Zahl gelesen habe. Und nochmal, als ich mir dann ausgerechnet habe, wie viele Normseiten das sind, nämlich knapp 900.
Ich muss sagen, dass ich nicht mehr ganz so erschlagen bin, wie im Vorfeld, als ich da schon abgeschätzt habe, wie lang der Spaß wird. (Und ich bin ja noch lange nicht fertig... 0_0) Aber es ist, das kann man nicht anders sagen, auch eine verdammt große Zahl. Eine riesengroße Zahl. Ich hab schon immer davon geträumt, so lange Geschichten zu schreiben, habe nie gedacht, dass es SO viel Arbeit ist, aber jetzt wo ich es geschafft habe... Wow.
Storytechnisch neige ich mich den Ende des ersten großen Abschnitts zu, der hauptsächlich die ganzen Vorgeschichten von Seraphiel (und Jehoel), Satan und Michael aufgearbeitet hat, die ja alle mit dem vorherigen Krieg zwischen Himmel und Hölle zu tun hatten. Der Krieg geht jetzt langsam zu Ende und damit kann ich dann zu den nächsten Sachen überleiten. Als nächste große Sache steht einmal auf dem Plan, wie Michael und Satan Seraphen wurden und dann kommen Metatron und Sandalphon dran. Irgendwann später ist Luzifers Vorgeschichte an der Reihe, es wird ganz kurz betrachtet, was mit Chris, Dorian, Janne und Razvan passiert ist, und dann kommen wir zu den Szenen während der Haupthandlung, die aber nicht mehr reinpassten.
So sieht's also aus. Ist noch eine ganze Menge Arbeit, die ich da vor mir habe, aber dann arbeite ich eben länger dran.
Kommen wir zum zweiten Thema, was mein Leben und meine Wochenenden im Moment ein klein bisschen mehr beherrscht: Cosplay.
Es ist ja nunmal so, dass die aufwendigen Kostüme das Leben des Machers ein klein wenig mitbestimmen, eben weil sie Zeit und Geld brauchen und verlangen. So ist das auch bei meinem aktuellen Projekt. Da es so ist, dass das meines Wissens nach wirklich noch niemand gecosplayt hat (Es handelt sich übrigens um Metagross (Gijinka, versteht sich, also in Menschenform) aus Pokémon), möchte ich eine Art Tutorial dazu erstellen. Damit andere eine Idee kriegen, wie man es (nicht) macht, einen Anreiz bekommen, es vielleicht doch auszuprobieren. Ich weiß nicht, ob ich das Kostüm so hinbekomme, wie ich mir das vorstelle, aber gut. Lassen wir das mal dahingestellt.
Viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass ich das ganze auf Englisch schreiben wollen würde, da es sicherlich auch Cosplayer außerhalb des deutschsprachigen Raums gibt, die an so einem Tutorial interessiert wären. Ich bitte euch nicht um Erlaubnis, ich kann hier eh machen, was ich will, aber vieles, was sich an Cosplay orientiert, werd ich wohl auf Englisch machen. Außer, es handelt sich um Kleinigkeiten.
Wie dem auch sei, das war es wieder von mir, ihr wisst, was euch erwarten kann, in nächster Zeit und ich schau mal, wie ich das Ganze regel. Man sieht sich!
Ich bin ein bisschen beschäftigt gewesen, die letzten Wochen. Zum einen kämpf ich mit psychischen Problemen, das gehört hier aber nicht hin, zum zweiten arbeite ich mittlerweile wieder fleißig an den Engeln und zum dritten steck ich ziemlich viel Zeit und noch mehr Geld ins Cosplay. Dazu erzähl ich aber gleich noch was, kommen wir erstmal zu den Engeln.
Also, viel geschrieben hab ich nicht unbedingt, ich bin ja mittlerweile bei den Deleted Scenes angekommen, schon seit November, hab das Buch aber erstmal den ganzen Dezember liegenlassen. Und ich muss sagen, dass das auch ganz gutgetan hat, denn ich hab mich einfach nicht mehr aufraffen können. Jetzt geht es aber munter weiter und ich hab einfach im Vorbeigehen und fast schon versehentlich einen ziemlich großen Meilenstein erreicht. Insgesamt ist die komplette Geschichte mit allen ihren Szenen, ob im Buch enthalten oder nicht, schon über 200k lang.
Ich musste ein bisschen schlucken, als ich die Zahl gelesen habe. Und nochmal, als ich mir dann ausgerechnet habe, wie viele Normseiten das sind, nämlich knapp 900.
Ich muss sagen, dass ich nicht mehr ganz so erschlagen bin, wie im Vorfeld, als ich da schon abgeschätzt habe, wie lang der Spaß wird. (Und ich bin ja noch lange nicht fertig... 0_0) Aber es ist, das kann man nicht anders sagen, auch eine verdammt große Zahl. Eine riesengroße Zahl. Ich hab schon immer davon geträumt, so lange Geschichten zu schreiben, habe nie gedacht, dass es SO viel Arbeit ist, aber jetzt wo ich es geschafft habe... Wow.
Storytechnisch neige ich mich den Ende des ersten großen Abschnitts zu, der hauptsächlich die ganzen Vorgeschichten von Seraphiel (und Jehoel), Satan und Michael aufgearbeitet hat, die ja alle mit dem vorherigen Krieg zwischen Himmel und Hölle zu tun hatten. Der Krieg geht jetzt langsam zu Ende und damit kann ich dann zu den nächsten Sachen überleiten. Als nächste große Sache steht einmal auf dem Plan, wie Michael und Satan Seraphen wurden und dann kommen Metatron und Sandalphon dran. Irgendwann später ist Luzifers Vorgeschichte an der Reihe, es wird ganz kurz betrachtet, was mit Chris, Dorian, Janne und Razvan passiert ist, und dann kommen wir zu den Szenen während der Haupthandlung, die aber nicht mehr reinpassten.
So sieht's also aus. Ist noch eine ganze Menge Arbeit, die ich da vor mir habe, aber dann arbeite ich eben länger dran.
Kommen wir zum zweiten Thema, was mein Leben und meine Wochenenden im Moment ein klein bisschen mehr beherrscht: Cosplay.
Es ist ja nunmal so, dass die aufwendigen Kostüme das Leben des Machers ein klein wenig mitbestimmen, eben weil sie Zeit und Geld brauchen und verlangen. So ist das auch bei meinem aktuellen Projekt. Da es so ist, dass das meines Wissens nach wirklich noch niemand gecosplayt hat (Es handelt sich übrigens um Metagross (Gijinka, versteht sich, also in Menschenform) aus Pokémon), möchte ich eine Art Tutorial dazu erstellen. Damit andere eine Idee kriegen, wie man es (nicht) macht, einen Anreiz bekommen, es vielleicht doch auszuprobieren. Ich weiß nicht, ob ich das Kostüm so hinbekomme, wie ich mir das vorstelle, aber gut. Lassen wir das mal dahingestellt.
Viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass ich das ganze auf Englisch schreiben wollen würde, da es sicherlich auch Cosplayer außerhalb des deutschsprachigen Raums gibt, die an so einem Tutorial interessiert wären. Ich bitte euch nicht um Erlaubnis, ich kann hier eh machen, was ich will, aber vieles, was sich an Cosplay orientiert, werd ich wohl auf Englisch machen. Außer, es handelt sich um Kleinigkeiten.
Wie dem auch sei, das war es wieder von mir, ihr wisst, was euch erwarten kann, in nächster Zeit und ich schau mal, wie ich das Ganze regel. Man sieht sich!
24. Dezember 2012
[Kurzgeschichte] (Un)Weihnachten
Es sind 20 Grad draußen. Es ist dunkel, die Nacht ist ziemlich klar, fast keine Wolke am Himmel, dafür ist es verdammt windig. aber die Luft ist warm. Man kann im T-Shirt nach draußen und friert nicht. Man merkt es. Wir haben Dezember, es ist Heiligabend.
Normalerweise gehen die Leute um diese Jahreszeit nicht vor die Tür, weil es so kalt ist, die Straßen glatt sind, Schnee liegt, was auch immer - wenn man davon absieht, dass es für den ein oder anderen auch noch so etwas wie Besinnlichkeit gibt. Im Moment könnte man gut und gerne im Bikini vor dem Pool liegen - nicht auf den Bahamas, sondern vor der eigenen Haustür - gesetzt der Annehme, man hat einen Pool. Aber Weihnachtsgrillen - das wäre doch was.
Wir haben ein typisches Bild vor Augen, wenn wir an Weihnachten denken. Draußen Schnee und Eis, drinnen Geschenke, pardon, Feuer im Kamin. Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen: 40 Grad. Gerade haben wir Kunstschnee höchstens auf Weihnachtsbäumen, Tannenzweigen oder Fensterscheiben, Eis dafür in der Cola oder im Whisky. Wenn wir Pech haben, dann fängt draußen an der Wald zu brennen, aber immerhin kann man da noch die ungeliebten Geschenke entsorgen. Temperaturunterschied: 5 Grad. Maximal. Aber Jesus wurde schließlich ursprünglich im Sommer geboren, vielleicht passen die Temperaturen dieses Mal ja endlich.
Weihnachten. Weiße Weihnachten. Für uns ist Weihnachten doch nur wirklich Weihnachten, wenn Schnee liegt. Die Gesellschaft fordert Petrus geschlossen und tatsächlich freiwillig und bewusst zu heillosem Winterchaos auf, aber hat dieses Mal offenbar den Kaffee auf, aber so richtig. Vorher regen wir uns über Glatteis und 20 cm Schneedecken auf, hinterher über Glatteis und Tauwetter, aber pünktlich zu Weihnachten hat das weiße Wunderwerk eine Daseinsberechtigung, aber dann bitte sofort und in Massen. Weihnachten ohne Schnee - undenkbar. Und ansonsten haben wir ja keine Probleme.
Kommt es wirklich so auf das winterliche Wetter an? Ist Weihnachten nur dann Weihnachten, wenn es schneit? Und wenn, was ist das denn jetzt bitte? Unweihnachten? Anti-Weihnachten? Weihnachten-aber-da-fehlt-was?
Es kommt doch gar nicht so sehr auf den Schnee an. Es heißt doch Fest der Liebe und nicht Fest des Schnees. Weihnachten hat seinen Schwerpunkt nicht beim Wetter. Weihnachten ist eine Zeit, die man mit denen verbringen sollte, die man liebt. Weihnachten ist Ruhe finden, die Augen schließen, durchatmen und für einen Moment die Welt vergessen. Weihnachten ist Weltfrieden oder wenigstens der Wunsch danach. Weihnachten ist Friede, Freude, Eierkuchen.
Und wir? Wir haben Stress. Wie streiten uns wegen Kleinigkeiten, lassen uns blenden von Konsum, Gier und der Hoffnung auf Umtauschgarantien, regen uns auf über schiefstehende Weihnachtsbäume, falsche Dekoration und eben fehlenden Schnee.
Wir machen uns unser Unweihnachten selbst.
[In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest, ganz ohne Krach und Streit. Vergesst nicht, dass es nicht nur um Geschenke geht, sondern um ganz viel mehr. Euer Siliel.]
Normalerweise gehen die Leute um diese Jahreszeit nicht vor die Tür, weil es so kalt ist, die Straßen glatt sind, Schnee liegt, was auch immer - wenn man davon absieht, dass es für den ein oder anderen auch noch so etwas wie Besinnlichkeit gibt. Im Moment könnte man gut und gerne im Bikini vor dem Pool liegen - nicht auf den Bahamas, sondern vor der eigenen Haustür - gesetzt der Annehme, man hat einen Pool. Aber Weihnachtsgrillen - das wäre doch was.
Wir haben ein typisches Bild vor Augen, wenn wir an Weihnachten denken. Draußen Schnee und Eis, drinnen Geschenke, pardon, Feuer im Kamin. Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen: 40 Grad. Gerade haben wir Kunstschnee höchstens auf Weihnachtsbäumen, Tannenzweigen oder Fensterscheiben, Eis dafür in der Cola oder im Whisky. Wenn wir Pech haben, dann fängt draußen an der Wald zu brennen, aber immerhin kann man da noch die ungeliebten Geschenke entsorgen. Temperaturunterschied: 5 Grad. Maximal. Aber Jesus wurde schließlich ursprünglich im Sommer geboren, vielleicht passen die Temperaturen dieses Mal ja endlich.
Weihnachten. Weiße Weihnachten. Für uns ist Weihnachten doch nur wirklich Weihnachten, wenn Schnee liegt. Die Gesellschaft fordert Petrus geschlossen und tatsächlich freiwillig und bewusst zu heillosem Winterchaos auf, aber hat dieses Mal offenbar den Kaffee auf, aber so richtig. Vorher regen wir uns über Glatteis und 20 cm Schneedecken auf, hinterher über Glatteis und Tauwetter, aber pünktlich zu Weihnachten hat das weiße Wunderwerk eine Daseinsberechtigung, aber dann bitte sofort und in Massen. Weihnachten ohne Schnee - undenkbar. Und ansonsten haben wir ja keine Probleme.
Kommt es wirklich so auf das winterliche Wetter an? Ist Weihnachten nur dann Weihnachten, wenn es schneit? Und wenn, was ist das denn jetzt bitte? Unweihnachten? Anti-Weihnachten? Weihnachten-aber-da-fehlt-was?
Es kommt doch gar nicht so sehr auf den Schnee an. Es heißt doch Fest der Liebe und nicht Fest des Schnees. Weihnachten hat seinen Schwerpunkt nicht beim Wetter. Weihnachten ist eine Zeit, die man mit denen verbringen sollte, die man liebt. Weihnachten ist Ruhe finden, die Augen schließen, durchatmen und für einen Moment die Welt vergessen. Weihnachten ist Weltfrieden oder wenigstens der Wunsch danach. Weihnachten ist Friede, Freude, Eierkuchen.
Und wir? Wir haben Stress. Wie streiten uns wegen Kleinigkeiten, lassen uns blenden von Konsum, Gier und der Hoffnung auf Umtauschgarantien, regen uns auf über schiefstehende Weihnachtsbäume, falsche Dekoration und eben fehlenden Schnee.
Wir machen uns unser Unweihnachten selbst.
[In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest, ganz ohne Krach und Streit. Vergesst nicht, dass es nicht nur um Geschenke geht, sondern um ganz viel mehr. Euer Siliel.]
20. Juni 2012
In eigener Sache
Aufgrund seines zweiwöchigen Betriebspraktikums muss das Siliel das Bloggen für die nächste Zeit hintenanstellen. In einem offiziellen Statement sagte es dazu: "Bloggen? Was ist das? Ich hab Hunger!" Außerdem gibt es seit geraumer Zeit Gerüchte, dass das Siliel bereit ist, die Mondaugen fertig zu schreiben.
[Das lernt man so im Praktikum]
[Das lernt man so im Praktikum]
11. Juni 2012
Ungewollt gewollt
Es gibt da etwas, das mich schon ein bisschen länger beschäftigt. Eigentlich schon so lange wie ich schreibe und wie ich im Deutschunterricht Analysen schreiben muss, aber wirklich und ernsthaft darüber nachdenken muss ich erst, seitdem ich einen anderen Deutschlehrer habe, mit einer Meinung, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, weswegen ich nicht nur einmal mit ihm diskutiert habe.
Er glaubt nämlich daran, dass sämtliche Stilmittel, von Metaphern über Satzbau bis hin zur Wortwahl bei Beschreibungen, samt ihrer genauen Bedeutung in Texten gewollt sind, absichtlich genau so dahingeschrieben wurden und der Autor demnachzufolge ein Genie sein muss.
Jetzt ist die ziemlich berechtigte Frage, ob das wirklich stimmt. Ich glaube das nämlich nicht, und irgendwie muss ich es ja wissen, denn ich schreibe nun mal viel zu gerne - aber ich kann die Tatsache, dass man als Deutschlehrer irgendwie Ahnung von der Materie haben muss, auch schlecht links liegen lassen.
Was also tun?
Ich will den Kerl jetzt hiermit nicht bewegen, seine Meinung zu ändern - erstens wird er diesen Post wohl eher nicht lesen, und zweitens können Schüler auch schlecht Analysieren lernen, wenn ihnen unterschwellig vermittelt wird, dass wir eigentlich gar keine Ahnung haben, ob das, was wir da interpretieren auch korrekt ist -, aber ich will das einfach mal niederschreiben und gucken was passiert.
Bisher habe ich eigentlich gedacht, dass ich nur die Seiten kenne, die eher für die Zufälligkeit solcher Stilmittel sprechen. Ich mache mir seltenst genau Gedanken über den Aufbau eines Kapitels und die meisten Bücher plotte ich auch eher in Abschnitten, die ich dann sortiere - und zwar so, wie es logisch am besten passt, so, dass der Spannungsbogen erhalten bleibt und nicht in sich zusammenkracht. Da achte ich schon drauf, auf mehr aber nicht.
Ich halte mich auch nicht an Formulierungen auf, ich schreibe glatt dahin. Gut, das ist im NaNo auch schwierig, noch auf Formulierungen zu achten, denn die Zeit ist einfach nicht da. Auf den NaNo komm ich aber gleich nochmal zurück.
Ich denke nicht darüber nach, was ich da eigentlich genau aufs (zugegeben virtuelle) Papier setze, wenn ich charakterisiere - sowas passiert auch intuitiv -, wenn sich meine Charakter streiten, wenn sie nachdenken, wenn sie beschreiben. Nur bei Letzterem muss ich aufpassen, denn wirkliches Beschreiben habe ich erst letzten NaNo gelernt. Zufällig oder nicht, das kann ich nicht sagen.
Der NaNo ist eben so eine Sache und er spaltet die Schreiberlingsgemeinschaft gewissermaßen: In die, die mitmachen und die, die es nicht tun natürlich, aber darauf will ich nicht hinaus. Er spaltet sie eben auch in die Planer und die... na ja, die eben keine Planer sind, sondern sich mit einer groben Idee vor dem PC hocken und dann mal schauen, was daraus wird.
Ich gehöre nun nicht wirklich zu so spontanen Leuten, kenne aber mittlerweile genug davon und manche haben ihre Bücher fertig und sie lesen sich toll.
Ich kann nicht in deren Köpfe schauen, aber ich vermute einfach mal, dass man sich keine tiefgründige Struktur eines Buches überlegen kann, wenn man im Vorfeld gar nicht weiß, was am Ende dabei rauskommt. Wenn man seinen Plot stehen hat, dann weicht man eigentlich nicht mehr davon ab, denke ich.
Das bedeutet also, dass sowohl die "kleinen" Dinge, also Metaphern, etc. als auch die "großen", wie Kapitelunterteilung, Perspektiven, auch die ganze Struktur eines Buches, eher intuitiv entstehen, mit wenig Hintergedanken, in wiefern sie eine Geschichte unterstützen oder in eine bestimmte Richtung lenken, sondern einfach nur aus dem Grund, weil sie so passen. Weil sie sich so schön anhören, weil es so harmonisch ist.
Und ich für meinen Teil finde, dass es mehr eigentlich auch gar nicht braucht. Denn die, wie heißt es so schön, Unterhaltungsliteratur ist, man glaubt es kaum, zum Unterhalten da. Den meisten Lesern reicht eine gut erzählte, nachvollziehbare Geschichte plus ein paar Komponenten, die aber vom persönlichen Geschmack abhängen.
Wo jetzt Unterhaltungsliteratur anfängt und wo sie aufhört, kann ich nicht sagen. Das ist für jeden verschieden, auch wenn es bestimmt irgendwo ein Raster dafür gibt.
In dem Raster steht aber nicht drin, dass mich meine Bücher über Psychologie ebenso gut unterhalten können wie der Herr der Ringe, der für manche Leute wiederum in etwa so verständlich ist, wie für Fünfjährige mein Mathebuch.
Na ja, die eine Seite der Medaille. Jetzt ist die andere dran.
Ich habe nämlich auch - zugegeben mit Erschrecken - festgestellt, dass gerade in den Engel ziemlich viele Sachen zumindest nach außen strategisch sehr geplant aussehen und dass es Dinge gibt, über die man sich tatsächlich in Analysen auslassen könnte - und wahrscheinlich sogar zu einem Ergebnis käme, mit dem ich übereinstimmen würde.
Das habe ich nicht geplant gemacht, das kam so, aber im Nachhinein...
Lasst mich aber von vorne anfangen.
Es begann damit, dass ich festgestellt habe, dass Luzifers Hintergrund viel zu ausführlich ist, als dass ich ihn in drei Sätze packen könnte (Mal davon abgesehen, dass ich eh Angst hatte, dass das leicht so wirkt, als wollte ich noch ganz schnell eine Lösung anbieten, die mir mal eben über den Weg gelaufen ist - was zwar so gewesen ist, aber gut...), aber so wichtig für letztendlich alle seine Beweggründe, dass er reinmuss.
Im Endeffekt ist noch eine vierte Perspektive ins Buch gerutscht, die vielleicht vier, fünfmal auftaucht, aber eben alles erklärt.
Und ich hab mehr Meta drin! Yay!
Okay, zurück von den Eskapaden, lasst mich wieder zur Sache kommen.
Bei nur fünf Handlungsabschnitten innerhalb von... 60? stellt sich natürlich die Frage, wo man das Zeug am besten platziert, damit es nicht zu geballt hintereinander kommt und auch nicht völlig unpassend. Okay, bei dem Zeug, das da erzählt wird, kommt es in jedem Fall unpassend, es sei denn, ich biege es so, als wäre es die Gegenwart, aber selbst dann...
Ich KANN einfach nicht beim Thema bleiben!
Jedenfalls habe ich das so ausdiskutiert, dass die Kapitel wahrscheinlich immer dann auftauchen werden, wenn - und jetzt kommt das entscheidende - Dorian etwas zustößt, was ihn charakterlich verändert. Das fängt damit an, dass Chris ihm das Leben rettet (Die Flügelgeschichte, hier irgendwo garantiert nachzulesen), woraufhin die Beiden ein bisschen Ruhe kriegen und Dorian die fixe Idee in den Kopf bekommt, dass er Mensch sein will.
Sowas zum Beispiel. Oder auch Chris' Tod, wo er dazu bewegt wird, aufzugeben, weil er glaubt, dass er sowieso nicht gegen Luzifer gewinnen kann. Letztendlich auch der Wahnsinn zum Schluss.
Das bedeutet - rein vom Storyaufbau her - dass wenn Dori sich verändert, dass Luzi sich dann entsprechend auch ändert. Nur dass er da nicht Luzi hieß.
Nun gut, das war Absicht, aber ich habe mir mehr Gedanken gemacht und das ergebnis war...
Interessant, möchte ich sagen.
Bei genauerer Betrachtung sind sich die beiden Pärchen Metatron/Sandalphon (Tut mir den Gefallen und kommt nicht auf falsche Gedanken...) und Chris/Dorian nämlich gar nicht mal so unähnlich. Wir hätten jeweils einen, der sich mehr oder weniger alles gefallen lässt, was man mit ihm anstellt (Meta und Dori) und einen, dem diese Art zum einen nicht gefällt und der deswegen zum anderen dagegen ankämpft, obwohl er weiß, dass das irgendwo nichts bringt (Sandalphon und Chris). Beide Male sind die Beweggründe, den jeweils anderen "schützen" zu wollen, nur funktioniert das nicht.
Interessant? Interessant.
Nun, so etwas würden wir wahrscheinlich auch im Deutschunterricht ansprechen, würde es da um mein nicht einmal geschriebenes Buch gehen, aber was wir da hineininterpretieren... Keine Ahnung.
Aufgrund von solchen Sachen kann ich es aber durchaus verstehen, dass manch einer durchaus denkt, dass das vollkommen gewollt ist und dass ich vielleicht sogar etwas damit sagen will.
Will ich immer noch nicht, aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher komme ich zu dem Ergebnis, dass es so scheint als ob.
Desweiteren kann ich auch nicht ignorieren, dass es durchaus nicht nur Phasen in der Literatur - und gerade in der Lyrik - gegeben hat, in der das komplette Gedicht von der ersten bis zur letzten Silbe geplant war, mit jedem Wort, jeder Betonung, jedem Reim, jedem alles eben. Das ist nicht wegzureden und das versuche ich auch gar nicht.
Bei solchen Gedichten ist es wahrscheinlich auch sinnvoll, wenn man eine Analyse drüber schreibt, auch wenn ich das garantiert nicht gerne mache, und sie ins kleinste Detail zerpflückt und wenn man sie dann nochmal liest und versteht.
Nur sollte man die Meinung eines perfekt geplanten Textes, wo jede Silbe Sinn und Daseinsberechtigung hat, nicht wahllos auf alles übertragen. Mittlerweile ist die Lyrik zumindest in meinem Umfeld sehr spontan geworden und nicht geplant, und ihren kompletten Sinn erkennt man problemlos auch beim zweiten Lesen. Das bedeutet aber nicht, dass sie deswegen weniger Tiefgang haben - die Autoren zeigen das einfach anders, auf eine simplere Art und Weise.
Und genau so ist es bei Büchern. Da gibt es die, bei denen man die Geschichte erst versteht, wenn man jeden Satz auseinandergebaut und falsch wieder zusammengesetzt hat und den neuen Satz dann noch auseinandergenommen hat - aber mittlerweile gibt es doch die am meisten, die einfach nur erzählen und das verflucht nochmal nicht weniger gut.
Ich werde mit dieser Meinung meinem Deutschlehrer wohl immer noch vor den Kopf stoßen, aber ändern werde ich sie garantiert nicht. Ich verstehe nur zumindest ansatzweise die andere Seite, so viel ist sicher.
Also nochmal in kurzer Kurzform - meine Meinung zu diesem Thema:
Wenn du Hufegetrappel hörst, denk an Pferde, nicht an Zebras!
Er glaubt nämlich daran, dass sämtliche Stilmittel, von Metaphern über Satzbau bis hin zur Wortwahl bei Beschreibungen, samt ihrer genauen Bedeutung in Texten gewollt sind, absichtlich genau so dahingeschrieben wurden und der Autor demnachzufolge ein Genie sein muss.
Jetzt ist die ziemlich berechtigte Frage, ob das wirklich stimmt. Ich glaube das nämlich nicht, und irgendwie muss ich es ja wissen, denn ich schreibe nun mal viel zu gerne - aber ich kann die Tatsache, dass man als Deutschlehrer irgendwie Ahnung von der Materie haben muss, auch schlecht links liegen lassen.
Was also tun?
Ich will den Kerl jetzt hiermit nicht bewegen, seine Meinung zu ändern - erstens wird er diesen Post wohl eher nicht lesen, und zweitens können Schüler auch schlecht Analysieren lernen, wenn ihnen unterschwellig vermittelt wird, dass wir eigentlich gar keine Ahnung haben, ob das, was wir da interpretieren auch korrekt ist -, aber ich will das einfach mal niederschreiben und gucken was passiert.
Bisher habe ich eigentlich gedacht, dass ich nur die Seiten kenne, die eher für die Zufälligkeit solcher Stilmittel sprechen. Ich mache mir seltenst genau Gedanken über den Aufbau eines Kapitels und die meisten Bücher plotte ich auch eher in Abschnitten, die ich dann sortiere - und zwar so, wie es logisch am besten passt, so, dass der Spannungsbogen erhalten bleibt und nicht in sich zusammenkracht. Da achte ich schon drauf, auf mehr aber nicht.
Ich halte mich auch nicht an Formulierungen auf, ich schreibe glatt dahin. Gut, das ist im NaNo auch schwierig, noch auf Formulierungen zu achten, denn die Zeit ist einfach nicht da. Auf den NaNo komm ich aber gleich nochmal zurück.
Ich denke nicht darüber nach, was ich da eigentlich genau aufs (zugegeben virtuelle) Papier setze, wenn ich charakterisiere - sowas passiert auch intuitiv -, wenn sich meine Charakter streiten, wenn sie nachdenken, wenn sie beschreiben. Nur bei Letzterem muss ich aufpassen, denn wirkliches Beschreiben habe ich erst letzten NaNo gelernt. Zufällig oder nicht, das kann ich nicht sagen.
Der NaNo ist eben so eine Sache und er spaltet die Schreiberlingsgemeinschaft gewissermaßen: In die, die mitmachen und die, die es nicht tun natürlich, aber darauf will ich nicht hinaus. Er spaltet sie eben auch in die Planer und die... na ja, die eben keine Planer sind, sondern sich mit einer groben Idee vor dem PC hocken und dann mal schauen, was daraus wird.
Ich gehöre nun nicht wirklich zu so spontanen Leuten, kenne aber mittlerweile genug davon und manche haben ihre Bücher fertig und sie lesen sich toll.
Ich kann nicht in deren Köpfe schauen, aber ich vermute einfach mal, dass man sich keine tiefgründige Struktur eines Buches überlegen kann, wenn man im Vorfeld gar nicht weiß, was am Ende dabei rauskommt. Wenn man seinen Plot stehen hat, dann weicht man eigentlich nicht mehr davon ab, denke ich.
Das bedeutet also, dass sowohl die "kleinen" Dinge, also Metaphern, etc. als auch die "großen", wie Kapitelunterteilung, Perspektiven, auch die ganze Struktur eines Buches, eher intuitiv entstehen, mit wenig Hintergedanken, in wiefern sie eine Geschichte unterstützen oder in eine bestimmte Richtung lenken, sondern einfach nur aus dem Grund, weil sie so passen. Weil sie sich so schön anhören, weil es so harmonisch ist.
Und ich für meinen Teil finde, dass es mehr eigentlich auch gar nicht braucht. Denn die, wie heißt es so schön, Unterhaltungsliteratur ist, man glaubt es kaum, zum Unterhalten da. Den meisten Lesern reicht eine gut erzählte, nachvollziehbare Geschichte plus ein paar Komponenten, die aber vom persönlichen Geschmack abhängen.
Wo jetzt Unterhaltungsliteratur anfängt und wo sie aufhört, kann ich nicht sagen. Das ist für jeden verschieden, auch wenn es bestimmt irgendwo ein Raster dafür gibt.
In dem Raster steht aber nicht drin, dass mich meine Bücher über Psychologie ebenso gut unterhalten können wie der Herr der Ringe, der für manche Leute wiederum in etwa so verständlich ist, wie für Fünfjährige mein Mathebuch.
Na ja, die eine Seite der Medaille. Jetzt ist die andere dran.
Ich habe nämlich auch - zugegeben mit Erschrecken - festgestellt, dass gerade in den Engel ziemlich viele Sachen zumindest nach außen strategisch sehr geplant aussehen und dass es Dinge gibt, über die man sich tatsächlich in Analysen auslassen könnte - und wahrscheinlich sogar zu einem Ergebnis käme, mit dem ich übereinstimmen würde.
Das habe ich nicht geplant gemacht, das kam so, aber im Nachhinein...
Lasst mich aber von vorne anfangen.
Es begann damit, dass ich festgestellt habe, dass Luzifers Hintergrund viel zu ausführlich ist, als dass ich ihn in drei Sätze packen könnte (Mal davon abgesehen, dass ich eh Angst hatte, dass das leicht so wirkt, als wollte ich noch ganz schnell eine Lösung anbieten, die mir mal eben über den Weg gelaufen ist - was zwar so gewesen ist, aber gut...), aber so wichtig für letztendlich alle seine Beweggründe, dass er reinmuss.
Im Endeffekt ist noch eine vierte Perspektive ins Buch gerutscht, die vielleicht vier, fünfmal auftaucht, aber eben alles erklärt.
Und ich hab mehr Meta drin! Yay!
Okay, zurück von den Eskapaden, lasst mich wieder zur Sache kommen.
Bei nur fünf Handlungsabschnitten innerhalb von... 60? stellt sich natürlich die Frage, wo man das Zeug am besten platziert, damit es nicht zu geballt hintereinander kommt und auch nicht völlig unpassend. Okay, bei dem Zeug, das da erzählt wird, kommt es in jedem Fall unpassend, es sei denn, ich biege es so, als wäre es die Gegenwart, aber selbst dann...
Ich KANN einfach nicht beim Thema bleiben!
Jedenfalls habe ich das so ausdiskutiert, dass die Kapitel wahrscheinlich immer dann auftauchen werden, wenn - und jetzt kommt das entscheidende - Dorian etwas zustößt, was ihn charakterlich verändert. Das fängt damit an, dass Chris ihm das Leben rettet (Die Flügelgeschichte, hier irgendwo garantiert nachzulesen), woraufhin die Beiden ein bisschen Ruhe kriegen und Dorian die fixe Idee in den Kopf bekommt, dass er Mensch sein will.
Sowas zum Beispiel. Oder auch Chris' Tod, wo er dazu bewegt wird, aufzugeben, weil er glaubt, dass er sowieso nicht gegen Luzifer gewinnen kann. Letztendlich auch der Wahnsinn zum Schluss.
Das bedeutet - rein vom Storyaufbau her - dass wenn Dori sich verändert, dass Luzi sich dann entsprechend auch ändert. Nur dass er da nicht Luzi hieß.
Nun gut, das war Absicht, aber ich habe mir mehr Gedanken gemacht und das ergebnis war...
Interessant, möchte ich sagen.
Bei genauerer Betrachtung sind sich die beiden Pärchen Metatron/Sandalphon (Tut mir den Gefallen und kommt nicht auf falsche Gedanken...) und Chris/Dorian nämlich gar nicht mal so unähnlich. Wir hätten jeweils einen, der sich mehr oder weniger alles gefallen lässt, was man mit ihm anstellt (Meta und Dori) und einen, dem diese Art zum einen nicht gefällt und der deswegen zum anderen dagegen ankämpft, obwohl er weiß, dass das irgendwo nichts bringt (Sandalphon und Chris). Beide Male sind die Beweggründe, den jeweils anderen "schützen" zu wollen, nur funktioniert das nicht.
Interessant? Interessant.
Nun, so etwas würden wir wahrscheinlich auch im Deutschunterricht ansprechen, würde es da um mein nicht einmal geschriebenes Buch gehen, aber was wir da hineininterpretieren... Keine Ahnung.
Aufgrund von solchen Sachen kann ich es aber durchaus verstehen, dass manch einer durchaus denkt, dass das vollkommen gewollt ist und dass ich vielleicht sogar etwas damit sagen will.
Will ich immer noch nicht, aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher komme ich zu dem Ergebnis, dass es so scheint als ob.
Desweiteren kann ich auch nicht ignorieren, dass es durchaus nicht nur Phasen in der Literatur - und gerade in der Lyrik - gegeben hat, in der das komplette Gedicht von der ersten bis zur letzten Silbe geplant war, mit jedem Wort, jeder Betonung, jedem Reim, jedem alles eben. Das ist nicht wegzureden und das versuche ich auch gar nicht.
Bei solchen Gedichten ist es wahrscheinlich auch sinnvoll, wenn man eine Analyse drüber schreibt, auch wenn ich das garantiert nicht gerne mache, und sie ins kleinste Detail zerpflückt und wenn man sie dann nochmal liest und versteht.
Nur sollte man die Meinung eines perfekt geplanten Textes, wo jede Silbe Sinn und Daseinsberechtigung hat, nicht wahllos auf alles übertragen. Mittlerweile ist die Lyrik zumindest in meinem Umfeld sehr spontan geworden und nicht geplant, und ihren kompletten Sinn erkennt man problemlos auch beim zweiten Lesen. Das bedeutet aber nicht, dass sie deswegen weniger Tiefgang haben - die Autoren zeigen das einfach anders, auf eine simplere Art und Weise.
Und genau so ist es bei Büchern. Da gibt es die, bei denen man die Geschichte erst versteht, wenn man jeden Satz auseinandergebaut und falsch wieder zusammengesetzt hat und den neuen Satz dann noch auseinandergenommen hat - aber mittlerweile gibt es doch die am meisten, die einfach nur erzählen und das verflucht nochmal nicht weniger gut.
Ich werde mit dieser Meinung meinem Deutschlehrer wohl immer noch vor den Kopf stoßen, aber ändern werde ich sie garantiert nicht. Ich verstehe nur zumindest ansatzweise die andere Seite, so viel ist sicher.
Also nochmal in kurzer Kurzform - meine Meinung zu diesem Thema:
Wenn du Hufegetrappel hörst, denk an Pferde, nicht an Zebras!
27. März 2012
Ich wieder
Ich vernachlässige meinen Blog aber auch wirklich sträflich im Moment. Allerdings gibt es auch erstaunlich wenig zu berichten. Ich meine gut, ein paar Klausuren geschrieben, mich aufgeregt, gelacht, verplant, mehr gelacht und das Leben zur Abwechslung mal leicht genommen. Ohne Aber. Das war's eigentlich schon, mehr hab ich die letzten Wochen nicht gemacht.
Okay ich hab ein bisschen geschrieben.
Okay, ich habe bei Ebay eine Cosplayperücke bestellt - in Rot - und sie ist da und toll.
Und es sind bald Ferien.
Und ich habe versucht, weiter an den Engel zu plotten.
Aber es gibt echt nichts Aufregendes momentan bei mir. Was soll ich machen? Ich kann euch ja jetzt nicht die ganze Zeit über mit irgendwelchem Mist langweilen, den ich eigetnlich auch vergessen will, weil er unnötig ist. Manche Menschen machen das ja. Die bloggen drüber, dass sie heute shoppen waren und so. Sollen sie, aber ich mag das irgendwie nicht.
Tja.
Was ich sagen wollte:
Ich lebe noch. Ist nur gerade ein sehr langweiliges Leben.
Okay ich hab ein bisschen geschrieben.
Okay, ich habe bei Ebay eine Cosplayperücke bestellt - in Rot - und sie ist da und toll.
Und es sind bald Ferien.
Und ich habe versucht, weiter an den Engel zu plotten.
Aber es gibt echt nichts Aufregendes momentan bei mir. Was soll ich machen? Ich kann euch ja jetzt nicht die ganze Zeit über mit irgendwelchem Mist langweilen, den ich eigetnlich auch vergessen will, weil er unnötig ist. Manche Menschen machen das ja. Die bloggen drüber, dass sie heute shoppen waren und so. Sollen sie, aber ich mag das irgendwie nicht.
Tja.
Was ich sagen wollte:
Ich lebe noch. Ist nur gerade ein sehr langweiliges Leben.
5. Februar 2012
Best of: Das Siliel plottet
Das hier soll angeblich mein 151ster Post sein. Ich glaube persönlich nicht dran, weil der selbstverständlich auch alle angefangenen und unveröffentlichten mitrechnet, aber was soll's.
Ich habe mir zu den Mondaugen mittlerweile so krude und... interessante Notizen gemacht, dass ich sie glatt mal teilen muss. Deswegen heute also ein paar mehr Bilderchen.
Freut euch bitte einmal! Danke!
So, jetzt geht's los.
Ich habe mir zu den Mondaugen mittlerweile so krude und... interessante Notizen gemacht, dass ich sie glatt mal teilen muss. Deswegen heute also ein paar mehr Bilderchen.
Freut euch bitte einmal! Danke!
So, jetzt geht's los.
Sarkasmus muss schließlich auch sein, nicht wahr?
Ich musste mir über manche Dinge klar werden, es war schließlich ein Uhr morgens oder so. Bitte beachten Sie das nicht schalldicht an der rechten Seite.
Schade, dass ich das nicht mit reingenommen habe... (Wenn ich es mir recht überlege, hätte es die Sache aber auch etwas lächerlich gemacht.)
Leute, die mein Blog lesen, werden sich lebhaft erinnern, nehme ich an. Kam auch nicht rein, macht aber nichts. Erinnern werden sie sich auch daran:
Und die Frage war bis zuletzt immer sehr aktuell. Ich habe immer noch keine genaue Ahnung, aber ich kann wenigstens so tun als ob.
Andere Notizen waren allerdings noch weniger ergiebig:
Und manche Dinge mussten einfach mal raus.
Und zum Schluss noch ein Klappentext, der wirklich unglaublich schlecht war:
Ansonsten könnte man ihn ja noch lesen.
Das wären die Mondaugen gewesen. Aber ich hab noch ein ganz klein bisschen mehr, denn im NaNo, als mir spontan das Buch ausging und die Zeit noch nicht einmal halb rum war, brauchte ich sehr akut eine neue Idee. Also ging das Brainstormen auf meine eigene Art und Weise weiter und ich stellte mir bereits zu Anfang eine sehr berechtigte Frage:
Gefolgt von Dingen wie:
Die in folgenden Feststellungen endeten:
Wer jetzt denkt, dass mit Selbstgesprächen auf Papier die absolute Grenze des Wahnsinns erreicht sein sollte, der soll sich bitte das hier auch noch angucken.
Und NEIN, fragt NICHT, was mich da geritten hat! Ich weiß es auch nicht mehr, ich muss wohl kurzzeitig... ganz woanders gewesen sein...
Das wäre es dann auch gewesen, im wahrsten Sinne des Wortes:
Und deswegen (mit freundlicher Unterstützung meiner zwei Nachbarinnen in SoWi:
So, das wär's! Ich hoffe, ihr fandet das auch lustig und zweifelt nicht ganz an meinem Geisteszustand. Wenn doch:
Ich bin immer so!
Tschau.
13. Januar 2012
Panik! or not
Das kann mir doch keiner erzählen, was hier teilweise abgeht in meinem kleinen verschlafenen Stadtteil einer großen und nicht ganz so verschlafenen Stadt. Da macht man sich die ganzen Ferien lang verrückt wegen Klausuren, die man garantiert versaut hat (und außerdem im Unterricht vor die Nase gesetzt bekommen hat, nur um dann festzustellen, wie sehr man das versaut hat) und dann kommt da eine Drei raus?! Ich fass es nicht.
Bilanz des restlichen Restes des vergangenen Jahres:
Deutsch (gefühlte Vier): Zwei. Plus.
Englisch: (gefühlt alles unter zwei): Eins. Minus.
Musik (gefühlt alles außer Eins): Drei. Plus. Ganz okay.
Chemie (Garantiert keine Eins): Eins. Minus.
Komme mir verarscht vor.
Und ansonsten? Hab ich übrigens auch noch Geschichte und Mathe geschrieben und das lässt auf sich warten.
Und sonst? Habe ich diese Woche nicht weiter überarbeitet, dafür aber ganz ordentlich geschrieben. Ich versuche, es so zu halten, dass ich eine Woche lang nur überarbeite, eine Woche lang nur schreibe und vielleicht überarbeite), und so weiter, um von jedem etwas zu haben. Ich bin froh, dass ich jetzt schreiben durfte, weil ich die Mondaugen echt vermisst habe. Und sie mich offenbar auch.
Außerdem wird mir dabei ziemlich bewusst, wie sehr es gegen Ende geht. Ich bereite gerade systematisch alles aufs Finale vor - mehr oder weniger. Bei Luka geht es jetzt los, danach wird Sinead an die Reihe kommen und Tear sofort hinterher. Das wird spannend, ich hoffe dass das gutgeht und mir keiner vorher wegläuft.
Und ich habe ein bisschen geplottet. Der Zweitband wird immer weiter - ich habe nur das Problem, dass der eigentliche ganz große Knall kurz vor dem eigentlichen Ende kommt und ich deswegen sowohl Luka als auch Sin kurz davor psychisch arg in die Mangel nehme. Bei Sin macht das wenig, der steckt so viel weg, dass ich mich frage, wie er das macht, bei Luka mache ich mir Gedanken, inwiefern der noch funktioniert. Ist das dann eher so ein "Ich bring das zu Ende, um der Ruhe willen" oder ein "Ich kann nicht mehr, aber ich muss"?
Aber ehe ich mich das frage, muss ich ja erstmal mein Plotloch füllen. Das ist ganz wichtig, weil ich dann das komplette Buch geplottet hätte und es sozusagen in den Startlöchern steht. Nach einem halben Jahr ist das auch mal nötig.
Und die Überarbeitung? Am Montag ist es wieder soweit. Eventuell auch früher, dass ich neun Tage überarbeite und nur fünf schreibe, aber ich will mein Moleskine gar nicht mehr aus der Hand legen!
Andererseits hab ich meinen Stift auf dem Schulweg verloren und weil ich ein schräger Mensch bin, kann ich momentan eh nichts machen.
Tja. Ich und meine Allüren.
Übrigens mag ich meine Engel immer noch. Ich denke, dass ich sie wirklich im nächsten NaNo fertigschreiben kann und werde und bis dahin auch den Plot fertighabe. Hoffentlich. Ganz ohne geht es nämlich beim besten Willen nicht.
Aber Panik?
Nö.
Ich schreib doch keine Klausuren!
Bilanz des restlichen Restes des vergangenen Jahres:
Deutsch (gefühlte Vier): Zwei. Plus.
Englisch: (gefühlt alles unter zwei): Eins. Minus.
Musik (gefühlt alles außer Eins): Drei. Plus. Ganz okay.
Chemie (Garantiert keine Eins): Eins. Minus.
Komme mir verarscht vor.
Und ansonsten? Hab ich übrigens auch noch Geschichte und Mathe geschrieben und das lässt auf sich warten.
Und sonst? Habe ich diese Woche nicht weiter überarbeitet, dafür aber ganz ordentlich geschrieben. Ich versuche, es so zu halten, dass ich eine Woche lang nur überarbeite, eine Woche lang nur schreibe und vielleicht überarbeite), und so weiter, um von jedem etwas zu haben. Ich bin froh, dass ich jetzt schreiben durfte, weil ich die Mondaugen echt vermisst habe. Und sie mich offenbar auch.
Außerdem wird mir dabei ziemlich bewusst, wie sehr es gegen Ende geht. Ich bereite gerade systematisch alles aufs Finale vor - mehr oder weniger. Bei Luka geht es jetzt los, danach wird Sinead an die Reihe kommen und Tear sofort hinterher. Das wird spannend, ich hoffe dass das gutgeht und mir keiner vorher wegläuft.
Und ich habe ein bisschen geplottet. Der Zweitband wird immer weiter - ich habe nur das Problem, dass der eigentliche ganz große Knall kurz vor dem eigentlichen Ende kommt und ich deswegen sowohl Luka als auch Sin kurz davor psychisch arg in die Mangel nehme. Bei Sin macht das wenig, der steckt so viel weg, dass ich mich frage, wie er das macht, bei Luka mache ich mir Gedanken, inwiefern der noch funktioniert. Ist das dann eher so ein "Ich bring das zu Ende, um der Ruhe willen" oder ein "Ich kann nicht mehr, aber ich muss"?
Aber ehe ich mich das frage, muss ich ja erstmal mein Plotloch füllen. Das ist ganz wichtig, weil ich dann das komplette Buch geplottet hätte und es sozusagen in den Startlöchern steht. Nach einem halben Jahr ist das auch mal nötig.
Und die Überarbeitung? Am Montag ist es wieder soweit. Eventuell auch früher, dass ich neun Tage überarbeite und nur fünf schreibe, aber ich will mein Moleskine gar nicht mehr aus der Hand legen!
Andererseits hab ich meinen Stift auf dem Schulweg verloren und weil ich ein schräger Mensch bin, kann ich momentan eh nichts machen.
Tja. Ich und meine Allüren.
Übrigens mag ich meine Engel immer noch. Ich denke, dass ich sie wirklich im nächsten NaNo fertigschreiben kann und werde und bis dahin auch den Plot fertighabe. Hoffentlich. Ganz ohne geht es nämlich beim besten Willen nicht.
Aber Panik?
Nö.
Ich schreib doch keine Klausuren!
3. Januar 2012
Da sind wir wieder
Hallöchen und willkommen auf meinem Blog im Jahre 2012, das letzte was wir miterleben werden. Angeblich. Ich wünsch euch auch ein frohes neues Jahr, ich war leider im Urlaub, deswegen muss das verspätet kommen.
Happy New Year @ all
Nachdem das erledigt wäre, kann ich ja mal erzählen, was denn so alles losgewesen ist. Und das ist sooo viel gewesen, das glaubt ihr gar nicht!
Na gut, ich kann das jetzt in drei Sätzen abhandeln, aber Das Siliel redet ja viel.
Also. Ich habe zu Weihnachten zwei Moleskines, Kakao, James Hetfield (der von Metallica) Signature Plektren, Nightwishkarten (Yay!) und eine Reise bekommen.
Eine Reise?
Eine Reise. Leute, haltet euch doch kurz mal die Ohren zu.
ICH DARF NACH WACKEN FAHREN!!
Ich darf nach Wacken, ich darf nach Wacken, ich darf mitten im Dänemarkurlaub in ein kleines, 2000-Seelendorf nach Schleswig-Holstein fahren, um dort zu campen.
Der geneigte Leser fragt sich jetzt: Was?
Na ja, eine Kleinigkeit hab ich vergessen. In der Zeit findet nämlich das größte Metalfestival Europas (Europas? Deutschlands? Der Welt? Kein Plan) statt und aus 2000 Bewohnern werden für vier Tage einfach mal 80000. Und es kommen so viele tolle Bands dahin! Volbeat, Machine Head, Gamma Ray, Amon Amarth (Die der geneigte Leser ja schon kennen dürfte, weil ich sie schon zweimal live gesehen habe), In Extremo und sooo viele andere!
Und das Siliel mittendrin. Kannste mal sehen.
Warum ich das so breittrete, fragt ihr? Weil ich trotz keines PCs nicht auf die Konzertberichte verzichten werde. Und weil ich so viele Eindrücke alle nicht behalten kann, kommen dann die Moleskines zum Einsatz, in denen kann ich das dann hoffentlich alles festhalten. Das gibt ergo ziemlich viele Posts, weil ich die nicht unendlich langmachen will/kann und deswegen auch eine eigene Kategorie. Das hier war ein ziemlich ungelenker Opener und hier wird auch für eine ganze Weile nichts mehr kommen, aber egal.
Ich fahr nach Wacken! Und ihr dürft - mehr oder weniger - dabei sein. Damit ihr auch was davon habt.
Und morgen kommt dann auch wieder mal was zum Schreiben und sämtlichen anderen Katastrophen.
Happy New Year @ all
Nachdem das erledigt wäre, kann ich ja mal erzählen, was denn so alles losgewesen ist. Und das ist sooo viel gewesen, das glaubt ihr gar nicht!
Na gut, ich kann das jetzt in drei Sätzen abhandeln, aber Das Siliel redet ja viel.
Also. Ich habe zu Weihnachten zwei Moleskines, Kakao, James Hetfield (der von Metallica) Signature Plektren, Nightwishkarten (Yay!) und eine Reise bekommen.
Eine Reise?
Eine Reise. Leute, haltet euch doch kurz mal die Ohren zu.
ICH DARF NACH WACKEN FAHREN!!
Ich darf nach Wacken, ich darf nach Wacken, ich darf mitten im Dänemarkurlaub in ein kleines, 2000-Seelendorf nach Schleswig-Holstein fahren, um dort zu campen.
Der geneigte Leser fragt sich jetzt: Was?
Na ja, eine Kleinigkeit hab ich vergessen. In der Zeit findet nämlich das größte Metalfestival Europas (Europas? Deutschlands? Der Welt? Kein Plan) statt und aus 2000 Bewohnern werden für vier Tage einfach mal 80000. Und es kommen so viele tolle Bands dahin! Volbeat, Machine Head, Gamma Ray, Amon Amarth (Die der geneigte Leser ja schon kennen dürfte, weil ich sie schon zweimal live gesehen habe), In Extremo und sooo viele andere!
Und das Siliel mittendrin. Kannste mal sehen.
Warum ich das so breittrete, fragt ihr? Weil ich trotz keines PCs nicht auf die Konzertberichte verzichten werde. Und weil ich so viele Eindrücke alle nicht behalten kann, kommen dann die Moleskines zum Einsatz, in denen kann ich das dann hoffentlich alles festhalten. Das gibt ergo ziemlich viele Posts, weil ich die nicht unendlich langmachen will/kann und deswegen auch eine eigene Kategorie. Das hier war ein ziemlich ungelenker Opener und hier wird auch für eine ganze Weile nichts mehr kommen, aber egal.
Ich fahr nach Wacken! Und ihr dürft - mehr oder weniger - dabei sein. Damit ihr auch was davon habt.
Und morgen kommt dann auch wieder mal was zum Schreiben und sämtlichen anderen Katastrophen.
24. Dezember 2011
Ja ist denn heut schon Weihnachten?
Ich fürchte, ja. Ich mach es kurz und schmerzhaft:
Ich wünsche einen Bloglesern und allen Leuten, die hier zufällig vorbeikommen FROHE WEIHNACHTEN!
Ich hab euch ganz doll lieb, wirklich. Ich hoffe, es macht euch nichts aus, wenn ich euch mal ganz feste virtuell drücke.
And in English (Weil so derartig viele Leute aus den USA diesen Blog besuchen):
Merry Christmas at all! And I'm sorry that you can't understand a word but I'm not that good in english that I could write these blog entries in this language.
Sorry.
But I like you anyways. :)
Ich habe keinen Plan, ob das jetzt grammatikalisch richtig war.
Ähm.
FROHE WEIHNACHTEN!
Ich wünsche einen Bloglesern und allen Leuten, die hier zufällig vorbeikommen FROHE WEIHNACHTEN!
Ich hab euch ganz doll lieb, wirklich. Ich hoffe, es macht euch nichts aus, wenn ich euch mal ganz feste virtuell drücke.
And in English (Weil so derartig viele Leute aus den USA diesen Blog besuchen):
Merry Christmas at all! And I'm sorry that you can't understand a word but I'm not that good in english that I could write these blog entries in this language.
Sorry.
But I like you anyways. :)
Ich habe keinen Plan, ob das jetzt grammatikalisch richtig war.
Ähm.
FROHE WEIHNACHTEN!
6. Dezember 2011
Nikolaus
Wie überaus kreativ, dieser Titel. Übrigens hab ich mich zweimal vertippt, bevor ich es richtig hingekriegt habe...
Intelligenz, Herr, lass Intelligenz regnen, bitte! Danke!
Ich bin mittlerweile auch im Weihnachtsstress angelangt. Denn ich muss noch in die Stadt, Geschenke für meine Freunde besorgen, ich muss noch schreiben, lernen wie doof (:P) und ich muss noch kalligrafieren.
Richtig, das mit den Tengwar und so. Das hab ich schon zweimal erwähnt, das weiß ich, ihr könnt gerne danach suchen. Hab ich nichts gegen.
Und davon hab ich jetzt schon Fotos gemacht, weil ich Hilfe fürs Motiv brauchte. Die Idee kam nur unvollständig (Es ist wie mit den Plots) und jetzt fehlt noch eine Hälfte des Bildes.
Ich könnte jetzt den Fortschritt dokumentieren, sofern ich es nicht vergesse. Und den könnte ich dann hochladen, um euch zu zeigen, wie ich sowas mache - und wie unglaublich organisiert ich vorgehe.
Das mach ich aber nur, wenn ihr wollte, weil ich ansonsten keine Lust habe, einen Post mit Bildern vollzupacken, wenn das eh keiner liest. Ihr wisst, woruaf ich hinauswill? Gut. Wenn auch nur einer in den Kommentaren ja sagt, dann mach ich das, weil sich dann jemand freut. :)
Übrigens fällt mir gerade ein, dass ich noch zwei Konzertberichte schreiben muss. Den von Rammstein schreib ich morgen. Den von Within Temptation dann, wenn ich weiß, wie zur Hölle diese Vorband hieß. Aber sie kommen beide noch, versprochen!
Und ansonsten? Hab ich nicht viel zu berichten. Ich hab jetzt wieder ein Kapitel mit Sin-content am Start, aber ich bin heute zu bemerkenswert wenig gekommen, deswegen hab ich auch kaum geschrieben. Erst muss diese Bild fertigwerden, dann sehen wir weiter.
So, vergesst nicht, eure Meinung zu sagen!
(Und nein, es sieht nicht nur ein bisschen so aus, als würde ich mir Kommentare wünschen. Ü-ber-haupt nicht. *pfeif*)
Intelligenz, Herr, lass Intelligenz regnen, bitte! Danke!
Ich bin mittlerweile auch im Weihnachtsstress angelangt. Denn ich muss noch in die Stadt, Geschenke für meine Freunde besorgen, ich muss noch schreiben, lernen wie doof (:P) und ich muss noch kalligrafieren.
Richtig, das mit den Tengwar und so. Das hab ich schon zweimal erwähnt, das weiß ich, ihr könnt gerne danach suchen. Hab ich nichts gegen.
Und davon hab ich jetzt schon Fotos gemacht, weil ich Hilfe fürs Motiv brauchte. Die Idee kam nur unvollständig (Es ist wie mit den Plots) und jetzt fehlt noch eine Hälfte des Bildes.
Ich könnte jetzt den Fortschritt dokumentieren, sofern ich es nicht vergesse. Und den könnte ich dann hochladen, um euch zu zeigen, wie ich sowas mache - und wie unglaublich organisiert ich vorgehe.
Das mach ich aber nur, wenn ihr wollte, weil ich ansonsten keine Lust habe, einen Post mit Bildern vollzupacken, wenn das eh keiner liest. Ihr wisst, woruaf ich hinauswill? Gut. Wenn auch nur einer in den Kommentaren ja sagt, dann mach ich das, weil sich dann jemand freut. :)
Übrigens fällt mir gerade ein, dass ich noch zwei Konzertberichte schreiben muss. Den von Rammstein schreib ich morgen. Den von Within Temptation dann, wenn ich weiß, wie zur Hölle diese Vorband hieß. Aber sie kommen beide noch, versprochen!
Und ansonsten? Hab ich nicht viel zu berichten. Ich hab jetzt wieder ein Kapitel mit Sin-content am Start, aber ich bin heute zu bemerkenswert wenig gekommen, deswegen hab ich auch kaum geschrieben. Erst muss diese Bild fertigwerden, dann sehen wir weiter.
So, vergesst nicht, eure Meinung zu sagen!
(Und nein, es sieht nicht nur ein bisschen so aus, als würde ich mir Kommentare wünschen. Ü-ber-haupt nicht. *pfeif*)
20. November 2011
NaNo Tag 20
Eigentlich wollte ich ja jetzt noch weiterschreiben, einfach aus Spaß an der Freude, aber ich kann nicht, ich muss langsam mal ins Bett. Schade.
Ich mag die Engel gerne. Luzi ist total irre, er gefällt mir. Chris ist mit in den letzten beiden Szenen sehr passiv geworden, einfach weil er Angst vor meinen Engeln gehabt hat und man ihm verboten hat, zu protestieren. Wahrscheinlich liegt es daran...
Ich schreibe jetzt aus Dorians Perspektive. Mir geht es tierisch auf die Nerven, dass er sich so unglaublich treu an Luzi hängt, aber er ist mit Liebe an ihn gebunden, ob er will oder nicht. Jetzt ist das Vertrauen gebrochen, aber er weiß nicht so recht, was er denken soll, was er glauben soll... Wie so eine einseitige Beziehungskrise. So etwas hatte ich noch nie.
Um Himmels Willen.
Ansonsten war ich heute noch Eislaufen, deswegen bin ich auch sehr positiv überrascht, dass ich so viel geschafft habe. Ich habe gedacht, dass das in einem Desaster endet, weil ich unglaublich geschickt bin - oder auch nicht - und mich deswegen ganz bestimmt ganz oft hinlege.
Pustekuchen. Ich bin nur einmal wirklich "Gefallen", das heißt, ich bin irgendwie ganz sanft auf den Boden gerutscht und habe mir kein bisschen wehgetan. Das war schön. Anfangs war ich noch ein bisschen unsicher, aber irgendwann hab ich mich dann doch mal etwas getraut und dann war gut.
Dann bin ich richtig gefahren! Okay, bremsen kann ich immer noch nicht und musste deswegen immer mit vollster Geschwindigkeit (Schneckentempo im Vergleich) gegen die Bande donnern, aber es hat toll Spaß gemacht.
Insgesamt: 71070 Wörter
Heute geschrieben: 4404 Wörter
(Psst: Aber dafür hab ich keine Hausaufgaben gemacht...)
Ich mag die Engel gerne. Luzi ist total irre, er gefällt mir. Chris ist mit in den letzten beiden Szenen sehr passiv geworden, einfach weil er Angst vor meinen Engeln gehabt hat und man ihm verboten hat, zu protestieren. Wahrscheinlich liegt es daran...
Ich schreibe jetzt aus Dorians Perspektive. Mir geht es tierisch auf die Nerven, dass er sich so unglaublich treu an Luzi hängt, aber er ist mit Liebe an ihn gebunden, ob er will oder nicht. Jetzt ist das Vertrauen gebrochen, aber er weiß nicht so recht, was er denken soll, was er glauben soll... Wie so eine einseitige Beziehungskrise. So etwas hatte ich noch nie.
Um Himmels Willen.
Ansonsten war ich heute noch Eislaufen, deswegen bin ich auch sehr positiv überrascht, dass ich so viel geschafft habe. Ich habe gedacht, dass das in einem Desaster endet, weil ich unglaublich geschickt bin - oder auch nicht - und mich deswegen ganz bestimmt ganz oft hinlege.
Pustekuchen. Ich bin nur einmal wirklich "Gefallen", das heißt, ich bin irgendwie ganz sanft auf den Boden gerutscht und habe mir kein bisschen wehgetan. Das war schön. Anfangs war ich noch ein bisschen unsicher, aber irgendwann hab ich mich dann doch mal etwas getraut und dann war gut.
Dann bin ich richtig gefahren! Okay, bremsen kann ich immer noch nicht und musste deswegen immer mit vollster Geschwindigkeit (Schneckentempo im Vergleich) gegen die Bande donnern, aber es hat toll Spaß gemacht.
Insgesamt: 71070 Wörter
Heute geschrieben: 4404 Wörter
(Psst: Aber dafür hab ich keine Hausaufgaben gemacht...)
Themen:
Dieses und Jenes,
NaNoWriMo,
Projekte,
Viel Geschreibsel
31. Oktober 2011
Fünf Stunden
Ich weiß grad nicht mehr, wie ich mir die Zeit vertreiben soll, also blogge ich. Dann kann ich mich auch gleich wieder an meine Laptop-Tastatur gewöhnen.
Laptop-Tastatur? Ja. Denn ich habe mein Netbook gerade weggepackt, so dermaßen weggpackt, weil es mich zur Weißglut getrieben hat. Und ich wollte mir nicht den NaNo verderben lassen, der wird schließlich noch hart genug, da darf ich doch wenigstens verlangen, dass meine Software funktioniert. Und meine Hardware. Und was sonst noch dazugehört.
Mir ist langweilig. Sogar aufgeräumt hab ich. Ordentlich aufgeräumt. Meine Bewerbung fürs Rock Hard weggebracht. Und jetzt weiß ich nicht mehr, was ich machen soll.
Meine Uhr sagt mir, dass es jetzt noch vier Stunden und 45 Minuten sind. Na ganz toll. Aber die vergehen auch noch.
Laptop-Tastatur? Ja. Denn ich habe mein Netbook gerade weggepackt, so dermaßen weggpackt, weil es mich zur Weißglut getrieben hat. Und ich wollte mir nicht den NaNo verderben lassen, der wird schließlich noch hart genug, da darf ich doch wenigstens verlangen, dass meine Software funktioniert. Und meine Hardware. Und was sonst noch dazugehört.
Mir ist langweilig. Sogar aufgeräumt hab ich. Ordentlich aufgeräumt. Meine Bewerbung fürs Rock Hard weggebracht. Und jetzt weiß ich nicht mehr, was ich machen soll.
Meine Uhr sagt mir, dass es jetzt noch vier Stunden und 45 Minuten sind. Na ganz toll. Aber die vergehen auch noch.
7. Oktober 2011
Toastbrot
Es ist zehn nach neun und zwar morgens. Ich bin seit fast eine Stunde auf und muss in fast einer Stunde los.
Morgens ist nicht meine Zeit. Ganz und gar nicht. aber ich werde trotzdem versuchen, was sinnvolles in dieses Feld zu tippen. Bei der Überschrift hats nicht geklappt, aber was solls. Oh, und es fängt gerade an zu regnen. Und heute ist Sponsorenlauf an unserer Schule... wenn die das nicht so geschickt eingefädelt hätten, dass sie keine Kosten haben sondern nur "freiwillige" Spenden (Die von den Eltern unter Androhung von Folter verlangt werden), dann würde der Gewinn heute ins Negative gehen.
Wer läuft denn auch bitte bei Regen? Und dann auch noch uneigennützig? Und dann noch für die Schule? Na, ich weiß nicht. Das regt mich irgendwie zu sehr auf.
Aber wenigstens hab ich kein Sport. Wie schön.
Grund, dass ich heute morgen aber nochmal blogge ist nicht nicht der Sponsorenlauf. Sondern die Tatsache, dass Vlad gestern nochmal vorbeikam, und zwar um sich nicht zu entschuldigen, sondern um mit Onformationen rauszurücken, die sogar halbwegs Sinn ergeben. Die dem Plot einen Sinn geben. Und die der anderen Handlung im Buch eine Daseinsberechtigung geben.
Wie schön.
Außer für diejenigen, die es betrifft.
Tatsache ist nämlich, dass Vlad ein... ja, praktisch ein reinrassiger Werwolf ist. (Hab ich aus dem Buch geklaut. Das ist sooo toll) Heißt, sein Vater war auch Werwolf. Seine Mutter übrigens nicht, weil die ungeborenen Kinder die Verwandlungen wohl eher... nicht überleben dürften.
Fragt sich nur, was passiert, wenn so ein reinrassiger Werwolf gebissen wird. Die verwandeln sich ja niht sofort nach der Geburt, das dauert etwas. So bis sie in etwas erwachsen sind. Deswegen können sie bei Vollwond noch gebissen werden.
Fragt sich halt nur, was dann passiert. Wenn jemand zweimal zum Werwolf wird.
Und dann hat Vlad gesagt, seine Familie wäre verflucht. Deswegen. Weil einer seiner Vorfahren eben zweimal "verwandelt" wurde. Und das vererbt hat. Und dass jeder aus seiner Familie einmal im Leben verrückt werden soll. Angeblich zumindest. Er glaubt das nicht so richtig, bis ihm irgendwann sein Großvater erscheint und ihm sagt, es wäre doch mal Zeit daran zu glauben. Dass Wölfen Tote erscheinen ist auch keine Seltenheit.
Und dann ist da der Kerl, der als Wolf sinnlos mordend durch die Gegend zieht. Und der auch zur Familie gehört. Denn es gibt noch einen zweiten Zweig, der sich irgendwann entwickelt hat.
Alles kein Problem, wenn Vlad nicht verdächtigt werden würde. Und deswegen... macht das alles wenigstens ein bisschen Sinn und ergibt eine Story. Ich hoffe, dass da noch mehr kommt. Irgendwie hätte ich im NaNo Lust, etwas über Werwölfe zu schreiben.
Auch wenn ich nicht mal weiß, wie meine Charakter mit Nachnamen heißen. Und den Titel nicht weiß. Und das Ende auch nicht.
Und dann war da noch die idee mit dem inszenierten Tod.
Jetzt ist halb zehn. In einer halben Stunde muss ich los. In genau fünf Stunden darf ich wieder nach Hause.
Es regnet, ich habe Husten, kriege also ne Erkältung und frage mich, warum ich für zwei Stunden Chemie und eine Stunde Mathe in die Schule muss.
Dabei hab ich Chemie gewählt, weil ich es mag.
Morgens ist nicht meine Zeit. Ganz und gar nicht. aber ich werde trotzdem versuchen, was sinnvolles in dieses Feld zu tippen. Bei der Überschrift hats nicht geklappt, aber was solls. Oh, und es fängt gerade an zu regnen. Und heute ist Sponsorenlauf an unserer Schule... wenn die das nicht so geschickt eingefädelt hätten, dass sie keine Kosten haben sondern nur "freiwillige" Spenden (Die von den Eltern unter Androhung von Folter verlangt werden), dann würde der Gewinn heute ins Negative gehen.
Wer läuft denn auch bitte bei Regen? Und dann auch noch uneigennützig? Und dann noch für die Schule? Na, ich weiß nicht. Das regt mich irgendwie zu sehr auf.
Aber wenigstens hab ich kein Sport. Wie schön.
Grund, dass ich heute morgen aber nochmal blogge ist nicht nicht der Sponsorenlauf. Sondern die Tatsache, dass Vlad gestern nochmal vorbeikam, und zwar um sich nicht zu entschuldigen, sondern um mit Onformationen rauszurücken, die sogar halbwegs Sinn ergeben. Die dem Plot einen Sinn geben. Und die der anderen Handlung im Buch eine Daseinsberechtigung geben.
Wie schön.
Außer für diejenigen, die es betrifft.
Tatsache ist nämlich, dass Vlad ein... ja, praktisch ein reinrassiger Werwolf ist. (Hab ich aus dem Buch geklaut. Das ist sooo toll) Heißt, sein Vater war auch Werwolf. Seine Mutter übrigens nicht, weil die ungeborenen Kinder die Verwandlungen wohl eher... nicht überleben dürften.
Fragt sich nur, was passiert, wenn so ein reinrassiger Werwolf gebissen wird. Die verwandeln sich ja niht sofort nach der Geburt, das dauert etwas. So bis sie in etwas erwachsen sind. Deswegen können sie bei Vollwond noch gebissen werden.
Fragt sich halt nur, was dann passiert. Wenn jemand zweimal zum Werwolf wird.
Und dann hat Vlad gesagt, seine Familie wäre verflucht. Deswegen. Weil einer seiner Vorfahren eben zweimal "verwandelt" wurde. Und das vererbt hat. Und dass jeder aus seiner Familie einmal im Leben verrückt werden soll. Angeblich zumindest. Er glaubt das nicht so richtig, bis ihm irgendwann sein Großvater erscheint und ihm sagt, es wäre doch mal Zeit daran zu glauben. Dass Wölfen Tote erscheinen ist auch keine Seltenheit.
Und dann ist da der Kerl, der als Wolf sinnlos mordend durch die Gegend zieht. Und der auch zur Familie gehört. Denn es gibt noch einen zweiten Zweig, der sich irgendwann entwickelt hat.
Alles kein Problem, wenn Vlad nicht verdächtigt werden würde. Und deswegen... macht das alles wenigstens ein bisschen Sinn und ergibt eine Story. Ich hoffe, dass da noch mehr kommt. Irgendwie hätte ich im NaNo Lust, etwas über Werwölfe zu schreiben.
Auch wenn ich nicht mal weiß, wie meine Charakter mit Nachnamen heißen. Und den Titel nicht weiß. Und das Ende auch nicht.
Und dann war da noch die idee mit dem inszenierten Tod.
Jetzt ist halb zehn. In einer halben Stunde muss ich los. In genau fünf Stunden darf ich wieder nach Hause.
Es regnet, ich habe Husten, kriege also ne Erkältung und frage mich, warum ich für zwei Stunden Chemie und eine Stunde Mathe in die Schule muss.
Dabei hab ich Chemie gewählt, weil ich es mag.
26. September 2011
Fail...
Schreiben läuft gut. Find ich gut. Nachdem Luka sich wieder halbwegs eingekriegt hat und momentan ein klein wenig in Selbstmitleid versinkt (angesichts dessen, was er glaubt, was er verbrochen hat (eigentlich war es ein Unfall, aber gut) aber auch verständlich), kann er wieder mit Ciaran reden und dann kann ich weiter Protokoll schreiben.
Protokoll?
Ja, Protokoll. denn irgendwie muss ich ja beschreiben wie Sin zu dem geworden ist, was er jetzt ist. Und weil er das selber schlecht erzählen kann, weil er das ja auch nicht weiß, muss das anders gehen. Also darf Tear sich jetzt damit herumschlagen. Vielleicht wird so auch nochmal deutlich, was für ein seltsames Wesen sie hat, denn sie ist überhaupt nicht entsetzt, über das Vorgehen, das dabei an den Tag gelegt wird. Sie liest es, denkt sich, ja, passt zu dem was ich erlebt hab und damit ist die Sache für sie vorbei. Aber Sin hat sie trotzdem an der Backe kleben.
Aber jetzt muss Luka nochmal ran. Und eventuell Sinead doch danach. Weil sie ziemlich lange nicht mehr drangewesen ist und momentan in Schuldgefühlen versinkt. Denn sie lebt in dem Glauben, Luka ziemlich über den Haufen geschossen zu haben und das wollte sie nicht. Sie wollte ihn verletzen, denn auch Mondaugen kann sie nicht umbringen. Das geht gegen ihre Moral.
So, und um jetzt zum Posttitel zurückzukommen: Ich habe ein Lied geschrieben. Okay, erstens wir, weil da noch ein Freund dabeigewesen ist, als es passierte und zweitens ist das noch gar nicht fertig. Lediglich zwei kleine Gitarrenparts sind vorhanden. Und weil wir beide so optimistisch sind, dass die Sache was wird, haben wir den Song, ähm 'Song', einfach mal Fail genannt. Mit ordentlichen Lyrics kann man den Titel sogar behalten, aber ich kann zwar Bücher schreiben, aber keine Songs. Das geht nicht.
Und deswegen bin ich ziemlich stolz, dass das jetzt geklappt hat. Ich hoffe, der Song wird ganz. Und toll. Und ein wenig weniger failig, als wir erwarten, dass er wird.
Na ja.
Jetzt geh ich einfach mal weitertippen, denn meine Charaktere schreien nach Aufmerksamkeit. Neben der Musik gibt es nämlich noch eine weitere Sucht. Eine Größere. Bis denne.
Protokoll?
Ja, Protokoll. denn irgendwie muss ich ja beschreiben wie Sin zu dem geworden ist, was er jetzt ist. Und weil er das selber schlecht erzählen kann, weil er das ja auch nicht weiß, muss das anders gehen. Also darf Tear sich jetzt damit herumschlagen. Vielleicht wird so auch nochmal deutlich, was für ein seltsames Wesen sie hat, denn sie ist überhaupt nicht entsetzt, über das Vorgehen, das dabei an den Tag gelegt wird. Sie liest es, denkt sich, ja, passt zu dem was ich erlebt hab und damit ist die Sache für sie vorbei. Aber Sin hat sie trotzdem an der Backe kleben.
Aber jetzt muss Luka nochmal ran. Und eventuell Sinead doch danach. Weil sie ziemlich lange nicht mehr drangewesen ist und momentan in Schuldgefühlen versinkt. Denn sie lebt in dem Glauben, Luka ziemlich über den Haufen geschossen zu haben und das wollte sie nicht. Sie wollte ihn verletzen, denn auch Mondaugen kann sie nicht umbringen. Das geht gegen ihre Moral.
So, und um jetzt zum Posttitel zurückzukommen: Ich habe ein Lied geschrieben. Okay, erstens wir, weil da noch ein Freund dabeigewesen ist, als es passierte und zweitens ist das noch gar nicht fertig. Lediglich zwei kleine Gitarrenparts sind vorhanden. Und weil wir beide so optimistisch sind, dass die Sache was wird, haben wir den Song, ähm 'Song', einfach mal Fail genannt. Mit ordentlichen Lyrics kann man den Titel sogar behalten, aber ich kann zwar Bücher schreiben, aber keine Songs. Das geht nicht.
Und deswegen bin ich ziemlich stolz, dass das jetzt geklappt hat. Ich hoffe, der Song wird ganz. Und toll. Und ein wenig weniger failig, als wir erwarten, dass er wird.
Na ja.
Jetzt geh ich einfach mal weitertippen, denn meine Charaktere schreien nach Aufmerksamkeit. Neben der Musik gibt es nämlich noch eine weitere Sucht. Eine Größere. Bis denne.
16. September 2011
Kuscheln!
Mein Internet Explorer will was von mir. aber ich weiß nicht was. Die Fenster gehen von ganz alleine zu. Vielleicht habe ich ja doch schlechten Einfluss. Was mich ja nicht unbedingt stören würde.
Ja, lange nichnt mehr gebloggt, was? Das liegt daran, dass ich ja jetzt mal wieder Schule habe und frühestens gegen drei zuhause bin und interessanterweise schon mehr Hausaufgaben aufhabe, als in der gesamten Unterstufe. Und dann wollte ich morgen auf ein Konzert und Sonntag... bin ich auch unterwegs.
Aber mal abgesehen davon gehts mir und den Mondaugen gut. Sie wachsen. Und zwar schön. Fast 200 Seiten haben sie jetzt, Luka und Ciaran... ähm... kuscheln rum, Sin und Tear diskutieren rum (Okay, Tear hat ihn an der Backe kleben und findet das nicht toll, muss aber noch mit ihm zusammen sein, weil sie ansonsten gefunden werden könnten und sie glaubt, dass er sie dann verrät) und Sinead... zu ihr bin ihc noch nicht gekommen. Aber sie sollte ein schlechtes Gewissen haben, immerhin glaubt sie, Luka erschossen zu haben. Was für eine schöne Konstellation. Grundsätzlich macht nur Tear was sie soll, sie zickt rum, und das soll sie auch.
Geplottet habe ich immer noch nicht viel, aber ich mache jetzt wieder eine Mindmap. Mit Neongrün. Wegen der unterschiedlichen Farben.Ich denke, ich krieg das noch hin, bis zum NaNo. Ich bin zuversichtlich. Und Sin ist irgendwie niedlich. Klein (Irgendwas zwischen 1,65 und 1,70 - klein für mich, bin nälich 1,80) und niedlich. UNd er lässt sich knuddeln.
Ansonsten gehts eigentlich. Aber ich bin viel besser drauf als sonst. Hab halt nur weniger Zeit.
Ja, lange nichnt mehr gebloggt, was? Das liegt daran, dass ich ja jetzt mal wieder Schule habe und frühestens gegen drei zuhause bin und interessanterweise schon mehr Hausaufgaben aufhabe, als in der gesamten Unterstufe. Und dann wollte ich morgen auf ein Konzert und Sonntag... bin ich auch unterwegs.
Aber mal abgesehen davon gehts mir und den Mondaugen gut. Sie wachsen. Und zwar schön. Fast 200 Seiten haben sie jetzt, Luka und Ciaran... ähm... kuscheln rum, Sin und Tear diskutieren rum (Okay, Tear hat ihn an der Backe kleben und findet das nicht toll, muss aber noch mit ihm zusammen sein, weil sie ansonsten gefunden werden könnten und sie glaubt, dass er sie dann verrät) und Sinead... zu ihr bin ihc noch nicht gekommen. Aber sie sollte ein schlechtes Gewissen haben, immerhin glaubt sie, Luka erschossen zu haben. Was für eine schöne Konstellation. Grundsätzlich macht nur Tear was sie soll, sie zickt rum, und das soll sie auch.
Geplottet habe ich immer noch nicht viel, aber ich mache jetzt wieder eine Mindmap. Mit Neongrün. Wegen der unterschiedlichen Farben.Ich denke, ich krieg das noch hin, bis zum NaNo. Ich bin zuversichtlich. Und Sin ist irgendwie niedlich. Klein (Irgendwas zwischen 1,65 und 1,70 - klein für mich, bin nälich 1,80) und niedlich. UNd er lässt sich knuddeln.
Ansonsten gehts eigentlich. Aber ich bin viel besser drauf als sonst. Hab halt nur weniger Zeit.
23. Juli 2011
Hrngsn
Irgendwie ist alles leicht schlecht, gerade. Das Abtippen nervt fürchterlichst, die Charakter auch, ich darf meinen Verstärker nicht mehr laut drehen, weil die unter uns sonst wieder vor Gericht ziehen (könnten), den Miniamp kann ich mir noch nicht angucken und ergo nicht kaufen und die Sonne scheint.
Wie, die Sonne scheint? seit wann ist das schlecht?
Seit es diesen Spruch gibt.
Die Sonne scheint, die Vöglein singen, ein guter Tag sich umzubringen.
Beziehungsweise meine Tastatur, weil die nicht mit sich tippen lässt. Mann! Heute geht auch gar nichts, oder? Hallo, ich hab Ferien! Ich will, dass es mir gut geht! Ich will Spaß haben! Ich will, dass die Situation nicht mehr doof ist! Ich will ein Headset! Ein Mikrofon! Irgendwas, was Spaß macht! Dass das Gitarreüben heute Spaß macht!
Ähm, ja. Mir fällt nicht mehr viel ein. Ist wahrscheinlich auch besser so, bei den geschätzten 1456 Tippfehlern, die dieser Post enthalten hat, bevor ich ihn überarbeitet habe. Tastatur! Ich würde dich aus dem Fenster schmeißen, wenn ich keinen Laptop hätt.
Wie, die Sonne scheint? seit wann ist das schlecht?
Seit es diesen Spruch gibt.
Die Sonne scheint, die Vöglein singen, ein guter Tag sich umzubringen.
Beziehungsweise meine Tastatur, weil die nicht mit sich tippen lässt. Mann! Heute geht auch gar nichts, oder? Hallo, ich hab Ferien! Ich will, dass es mir gut geht! Ich will Spaß haben! Ich will, dass die Situation nicht mehr doof ist! Ich will ein Headset! Ein Mikrofon! Irgendwas, was Spaß macht! Dass das Gitarreüben heute Spaß macht!
Ähm, ja. Mir fällt nicht mehr viel ein. Ist wahrscheinlich auch besser so, bei den geschätzten 1456 Tippfehlern, die dieser Post enthalten hat, bevor ich ihn überarbeitet habe. Tastatur! Ich würde dich aus dem Fenster schmeißen, wenn ich keinen Laptop hätt.
14. Juli 2011
Hallo...?
Man sieht, ich bin wieder ausgesprochen schreibwütend, was mein Blog angeht... nicht! Aber gut. Ich glaube, das kann man auch verschmerzen. Jedenfalls: hier bin ich, ich hab gerade Zeit.
Das wird jetzt etwas länger. Weil ich viel zu erzählen habe.
Mittlerweile wird es mit den Mondaugen was. Ich freue mich ein bisschen, weil es nicht mehr lange dauert, bis ich zu Sin komme - was auch ungefähr die Mitte der Handlung bedeutet. Und das wiederum bedeutet, dass das Buch nicht lang wird. Zumindest nicht ansatzweise so lang wie Albtraum, aber Länge heißt ja nicht gleich gutes Buch. Das muss ich mir zwar selbst immer mal wieder einreden, aber es ist eine Tatsache. Die muss ich auch akzeptieren.
Bis auf die Tatsache, dass sich die Charakter irgendwie immer bei einer plotrelevanten Stelle anfangen zu streiken, läuft es sogar ganz gut. Ich verfolge ein Minimalpensum, mit dem ich mein Ziel auch nicht erreiche, aber das habe ich momentan abgeschrieben und werde nur noch schauen, ob ich es am Ende des Jahres erreicht habe. Wenn nicht, dann nicht, dann habe ich gelernt. Aber ich glaube, ich werde trotzdem jeden Monat Bilanz ziehen und das auch noch nächstes Jahr. Und dann vielleicht nicht nur auf die Wörter achten. Ich glaube, das kann man anbieten. Oder?
Ansonsten... Anfang des Monats war ich so ziemlich down. Deswegen muss bei mir erstmal wieder alles in Gang kommen - ich wäre im Sozialpraktikum gewesen, aber ich hab es einfach nicht ausgehalten, deswegen habe ich eine sehr nette Klasse in meiner Schule kennengelernt. Das beschäftigt eindeutig und deswegen... nun. War ein bisschen Pause hier. Leider ist das Praktikum morgen wieder vorbei - was bedeutet, dass ich ab Montag wieder in meine Klasse zurückdarf. Nicht toll. Überhaupt nicht.
Puh. Ich denke, das lässt sich als Blogeintrag verkaufen. Ich hoffe, dass ich nächsten Monat mal wieder mehr zu Wort komme, auch wenn ich da für drei Wochen im Urlaub... Okay, mehr zu Wort kommen ist nicht. Dann eben im September, meine Güte. Und dann muss ich mich auch noch mal um meine NaNo Planung kümmern. Ich habe den vorteil, dass ich die Charaktere Größtenteils kenne, aber die Handlung noch gar nicht. Ich hoffe, dass sich mir da im Urlaub menschliche Abgründe auftun, aus denen ich dann ein wunderbar böses Buch zimmern kann. Ich glaube, aus der Handlung kommt niemand ohne Folgeschäden raus. Ja, das gefällt.
Das wird jetzt etwas länger. Weil ich viel zu erzählen habe.
Mittlerweile wird es mit den Mondaugen was. Ich freue mich ein bisschen, weil es nicht mehr lange dauert, bis ich zu Sin komme - was auch ungefähr die Mitte der Handlung bedeutet. Und das wiederum bedeutet, dass das Buch nicht lang wird. Zumindest nicht ansatzweise so lang wie Albtraum, aber Länge heißt ja nicht gleich gutes Buch. Das muss ich mir zwar selbst immer mal wieder einreden, aber es ist eine Tatsache. Die muss ich auch akzeptieren.
Bis auf die Tatsache, dass sich die Charakter irgendwie immer bei einer plotrelevanten Stelle anfangen zu streiken, läuft es sogar ganz gut. Ich verfolge ein Minimalpensum, mit dem ich mein Ziel auch nicht erreiche, aber das habe ich momentan abgeschrieben und werde nur noch schauen, ob ich es am Ende des Jahres erreicht habe. Wenn nicht, dann nicht, dann habe ich gelernt. Aber ich glaube, ich werde trotzdem jeden Monat Bilanz ziehen und das auch noch nächstes Jahr. Und dann vielleicht nicht nur auf die Wörter achten. Ich glaube, das kann man anbieten. Oder?
Ansonsten... Anfang des Monats war ich so ziemlich down. Deswegen muss bei mir erstmal wieder alles in Gang kommen - ich wäre im Sozialpraktikum gewesen, aber ich hab es einfach nicht ausgehalten, deswegen habe ich eine sehr nette Klasse in meiner Schule kennengelernt. Das beschäftigt eindeutig und deswegen... nun. War ein bisschen Pause hier. Leider ist das Praktikum morgen wieder vorbei - was bedeutet, dass ich ab Montag wieder in meine Klasse zurückdarf. Nicht toll. Überhaupt nicht.
Puh. Ich denke, das lässt sich als Blogeintrag verkaufen. Ich hoffe, dass ich nächsten Monat mal wieder mehr zu Wort komme, auch wenn ich da für drei Wochen im Urlaub... Okay, mehr zu Wort kommen ist nicht. Dann eben im September, meine Güte. Und dann muss ich mich auch noch mal um meine NaNo Planung kümmern. Ich habe den vorteil, dass ich die Charaktere Größtenteils kenne, aber die Handlung noch gar nicht. Ich hoffe, dass sich mir da im Urlaub menschliche Abgründe auftun, aus denen ich dann ein wunderbar böses Buch zimmern kann. Ich glaube, aus der Handlung kommt niemand ohne Folgeschäden raus. Ja, das gefällt.
25. Juni 2011
Laaaaaaaang...
war's her, seit ich zum letzten Mal bloggte. Ja, warum denn? Keine Ahnung, keine Lust, keine Zeit, keine Ahnung. Ach, hatte ich schon mal? Oh...
Was gibt es zu berichten: Einen kleinen Erfolg. Ja, nur einen kleinen. Die Mondaugen sind jetzt über 10000 Wörter und 50 Seiten lang! Aye. Normalerweise ist das die Länger, ab der ich ein Buch sicher zu Ende schreiben werde, so lange ich den Plot nicht verschussele.
Tear spinnt ein wenig rum, ich hasse es, ständig schreiben zu müssen, dass der die das etwas bereuen würde, und dann nicht schreiben darf, dass das sowieso nicht passiert, weil das nicht ihre Art ist. Sie geht vom Worst Case aus, bereitet sich darauf vor und legt zugegebenermaßen auch alles darauf an, damit es dann genau so kommt.
Ansonsten... Ja... Ich werde am Dienstag auf Klassenfahrt gehen und erst am Freitag, dem ersten Juli wiederkommen. Da ich auf der Klassenfahrt schreiben und am Freitag voraussichtlich schlafen werde, kann ich die Wörter nicht sofort zählen und deswegen werde ich auch entsprechend später Bilanz ziehen. Nur damit ihr Bescheid wisst. Ich vergesse mein Ziel nicht - aber ich weiß auch nicht, ob ich es schaffe und weiter verflogen soll. Mein Schreibtempo hat sich verlangsamt, und ich möchte es nicht auf Teufel komm raus wieder erhöhen, um am Ende mit einem Haufen Mist dazustehen. Das sollte nicht der Sinn sein.
Übrigens habe ich meine Gitarre mal wieder herausgekramt, was dazu geführt hat, dass ich diese Woche jeden Tag diesen Song hier fleißig übe. Ich würde die Lautstärke übrigens nicht ganz hoch drehen und wer kein Metal mag, muss sich das auch nicht anhören.
So. Nur damit ihr wisst, mit was ich so beschäftigt bin, zwischendurch. Ich denke, ich werde den Blog vielleicht noch ein bisschen anders machen und mal aufräumen, weil ich nicht nur übers Schreiben bloggen will. Wiill ich net. Dazu kommt noch, dass ich irgendwann mal anfangen will zu Let's Playen (Nur, damit ihr Bescheid wisst), das ist ein Spiel Spielen und dabei kommentieren, und... ja. Aber dafür richte ich mir einen anderen Blog ein, unter einem anderen Namen.
Warum? Weil halt.
Was gibt es zu berichten: Einen kleinen Erfolg. Ja, nur einen kleinen. Die Mondaugen sind jetzt über 10000 Wörter und 50 Seiten lang! Aye. Normalerweise ist das die Länger, ab der ich ein Buch sicher zu Ende schreiben werde, so lange ich den Plot nicht verschussele.
Tear spinnt ein wenig rum, ich hasse es, ständig schreiben zu müssen, dass der die das etwas bereuen würde, und dann nicht schreiben darf, dass das sowieso nicht passiert, weil das nicht ihre Art ist. Sie geht vom Worst Case aus, bereitet sich darauf vor und legt zugegebenermaßen auch alles darauf an, damit es dann genau so kommt.
Ansonsten... Ja... Ich werde am Dienstag auf Klassenfahrt gehen und erst am Freitag, dem ersten Juli wiederkommen. Da ich auf der Klassenfahrt schreiben und am Freitag voraussichtlich schlafen werde, kann ich die Wörter nicht sofort zählen und deswegen werde ich auch entsprechend später Bilanz ziehen. Nur damit ihr Bescheid wisst. Ich vergesse mein Ziel nicht - aber ich weiß auch nicht, ob ich es schaffe und weiter verflogen soll. Mein Schreibtempo hat sich verlangsamt, und ich möchte es nicht auf Teufel komm raus wieder erhöhen, um am Ende mit einem Haufen Mist dazustehen. Das sollte nicht der Sinn sein.
Übrigens habe ich meine Gitarre mal wieder herausgekramt, was dazu geführt hat, dass ich diese Woche jeden Tag diesen Song hier fleißig übe. Ich würde die Lautstärke übrigens nicht ganz hoch drehen und wer kein Metal mag, muss sich das auch nicht anhören.
So. Nur damit ihr wisst, mit was ich so beschäftigt bin, zwischendurch. Ich denke, ich werde den Blog vielleicht noch ein bisschen anders machen und mal aufräumen, weil ich nicht nur übers Schreiben bloggen will. Wiill ich net. Dazu kommt noch, dass ich irgendwann mal anfangen will zu Let's Playen (Nur, damit ihr Bescheid wisst), das ist ein Spiel Spielen und dabei kommentieren, und... ja. Aber dafür richte ich mir einen anderen Blog ein, unter einem anderen Namen.
Warum? Weil halt.
16. Juni 2011
Ein kleines Fazit zum Schluss
Mittlerweile bin ich nun fast am Ende des ernstzunehmendes Teils des Schuljahres angekommen und damit fast schon am Ende der 9. Das wiederum heißt, dass ich in ein paar Monaten in die Oberstufe komme und das wiederum bedeutet: Es wird Zeit für ein kleines Resümee, was ich in meiner Zeit in der Sek 1 (5-9) denn alles so gelernt habe. Neben dem Schulstoff, versteht sich. Die Liste sollte mit Humor gelesen werden, aber trotzdem ist Kopfschütteln angesagt. Warum?
Ihr werdet sehen. Vorhang auf, bitte:
Was habe ich gelernt?
-es reicht, wenn die Hausaufgaben am Ende der Stunde da sind
-selbst wenn sie nicht da sind, muss das nicht unbedingt gesagt werden
-wenn man sich bei manchen Lehrern zwei Jahre gut benimmt, darf man im dritten Jahr machen was man will
-man kann Lehrern Angewohnheiten auch austreiben
-es ist wahrscheinlicher, dass ein Lehrer heimlich Teletubbies guckt, als dass keiner in der Klasse World of Warcraft spielt
-es ist wahrscheinlicher, dass die gesamte Klasse auf einmal krank ist, als dass der gesamte Informatikkurs durchgehend aufpasst ohne Spiele im Internet zu spielen
-Lehrer halten sich auch nicht an die Hausordnung
-man erfährt grundsätzlich immer mehr als einem lieb ist
-wer kein Handy im Unterricht benutzt, der gehört zur Minderheit
-Kunstlehrer sind leicht bestechlich
-Schule ist doch ein anderes Wort für Psychiatrie
-Zu achtzig Prozent werden die Hefte eben doch nicht eingesammelt
-zu fünfzig Prozent wird sowieso kein Test geschrieben
-Atlanten sind überflüssig
-irgendjemand hat immer ein Buch dabei, der es dir leihen kann
-unpassendes Hinzuintepretieren ist immer noch besser als Wahrheiten nicht beweisen zu können
-abschreiben ist besser als es gar nicht zu haben (Das kam von einer Lehrerin...)
-Kreide ist zum Werfen da
-Vokabeln lernen ist meistens überflüssig
-das Klassenbuch fällt am Ende des Jahres immer auseinander, egal wie sorgfältig man es behandelt
-auch der stellvertretende Schulleiter trägt nicht immer ein
-es gibt immer einen Grund, Endlosdiskussionen anzufangen und die Unterrichtszeit zu dezimieren
-die besten Kunstwerke entstehen in Erdkunde
-die Schule ist nur organisiert, wenn jemand zusieht
-man darf auch nach Jahren nicht erwarten, dass die Lehrer deinen Namen kennen
-Tafel- und Ordnungsdienst existieren auch nur auf dem Papier
-Französisch ist zum Schlafen da
-Erdkunde auch
-Geschichte auch
-in Englisch wird doch die Hälfte der Zeit Deutsch gesprochen
-... muss ich noch mehr sagen?
Ihr werdet sehen. Vorhang auf, bitte:
Was habe ich gelernt?
-es reicht, wenn die Hausaufgaben am Ende der Stunde da sind
-selbst wenn sie nicht da sind, muss das nicht unbedingt gesagt werden
-wenn man sich bei manchen Lehrern zwei Jahre gut benimmt, darf man im dritten Jahr machen was man will
-man kann Lehrern Angewohnheiten auch austreiben
-es ist wahrscheinlicher, dass ein Lehrer heimlich Teletubbies guckt, als dass keiner in der Klasse World of Warcraft spielt
-es ist wahrscheinlicher, dass die gesamte Klasse auf einmal krank ist, als dass der gesamte Informatikkurs durchgehend aufpasst ohne Spiele im Internet zu spielen
-Lehrer halten sich auch nicht an die Hausordnung
-man erfährt grundsätzlich immer mehr als einem lieb ist
-wer kein Handy im Unterricht benutzt, der gehört zur Minderheit
-Kunstlehrer sind leicht bestechlich
-Schule ist doch ein anderes Wort für Psychiatrie
-Zu achtzig Prozent werden die Hefte eben doch nicht eingesammelt
-zu fünfzig Prozent wird sowieso kein Test geschrieben
-Atlanten sind überflüssig
-irgendjemand hat immer ein Buch dabei, der es dir leihen kann
-unpassendes Hinzuintepretieren ist immer noch besser als Wahrheiten nicht beweisen zu können
-abschreiben ist besser als es gar nicht zu haben (Das kam von einer Lehrerin...)
-Kreide ist zum Werfen da
-Vokabeln lernen ist meistens überflüssig
-das Klassenbuch fällt am Ende des Jahres immer auseinander, egal wie sorgfältig man es behandelt
-auch der stellvertretende Schulleiter trägt nicht immer ein
-es gibt immer einen Grund, Endlosdiskussionen anzufangen und die Unterrichtszeit zu dezimieren
-die besten Kunstwerke entstehen in Erdkunde
-die Schule ist nur organisiert, wenn jemand zusieht
-man darf auch nach Jahren nicht erwarten, dass die Lehrer deinen Namen kennen
-Tafel- und Ordnungsdienst existieren auch nur auf dem Papier
-Französisch ist zum Schlafen da
-Erdkunde auch
-Geschichte auch
-in Englisch wird doch die Hälfte der Zeit Deutsch gesprochen
-... muss ich noch mehr sagen?
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