27. Februar 2011

Auf ein neues!

Ich hätte es wissen müssen. Ich hätte wissen müssen, dass ich es vergessen kann, einen ordentlichen Anfang zu schreiben, wenn ich zu wenig Schlaf bekommen habe und anfangs sowieso nichts so läuft wie es sollte. Ich hätte es wissen müssen.
Aber ich bin ja dran gewöhnt. Mein Anfang in Albtraum war doof, also ist mein Anfang im Lied auch doof. Und die Anfänge in meinen zukünftigen Büchern werden dementsprechend auch doof sein. Einziger und immerhin gar nicht so schlechter Vorteil: Ich kann immer sagen: Das wird besser, das wird viel besser!
Man stelle sich vor, ich hätte diesen Hänger am Ende. Da kann ich das dann nicht mehr sagen.

Aber eigentlich läuft es ganz gut, momentan. Das Lied ist jetzt immerhin schon stolze 9 Seiten, beziehungsweise 2000 Wörter lang und zwei Tage alt. Und irgendwann wird das dann auch so laufen, wie ich mir das vorstelle. Das kann doch nicht so schwer sein...
Ich hoffe nur, dass Siliel sich irgendwann mal dazu aufrafft, von zuhause abzuhauen. Auch das kann nicht so schwer sein, immerhin ist sie das Gegenteil eines Nesthäkchens, aber sie weigert sich bis jetzt standhaft zu gehen. Dabei hätte sie gar nicht nach hause gemusst...
Wie auch immer, ich habe das Lied angefangen, ich bin mit dem Anfang nicht ganz so zufrieden, die Charakter machen was sie wollen und Steckbriefe wären und sind sinnlos gewesen, denn sie stimmen sowieso nicht.

Schön, solche bekannten Dinge. Da weiß ich gleich, worauf ich mich einlassen kann... Na ja. Fast.
Ich habe übrigens vor, regelmäßig mal Auszüge aus dem Buch zu posten, anstatt eine einfach Leseprobe auf die Seite zu klatschen. Das ist mir zu simpel, das geht gar nicht. Also wird das so gemacht, da kann man dann auch gleich mit Entwicklung der Geschichte und des Stils argumentieren... Ich fang dann auch gleich mal an, wenn's recht ist.

Siliel schüttelte den Kopf. Das war doch alles Unsinn und stützte sich auf Vermutungen, die sowieso nicht wahr waren.
Außer, dieser Brief war vollkommen ernst gemeint und sie sollte sich wirklich überlegen, diesen Asarel zu suchen. Leider bedeutete das im Umkehrschluss, dass sie ihn kennen und sich außerdem selbst geschrieben haben musste und sich an nichts erinnerte. Und das konnte nicht sein.
Blieb also immer noch nur die Möglichkeit eines Scherzes. Und Siliel wollte wissen, wer der Urheber war, und wenn es nur war, um ihm zu sagen, dass er sich wenigstens mehr Mühe hätte geben sollen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten