18. März 2011

Ich werd' mal drüber schlafen

Ich dachte ja immer, dass mir manche Sachen nicht passieren. Einfach, weil sie mir nicht passieren können, das ist so, das war so, das bleibt auch so bis in alle Ewigkeit. Erwähnte ich schon, dass ich manchmal melodramatische Züge entwickle? Nein? Mir war so...
Auf jeden Fall dachte ich - bis vorgestern -, dass ich auf gar keinen Fall irgendetwas träume, was ich auch schreiberisch umsetzen kann. Und wenn ich das träume, dann würde ich das doch ganz bestimmt vergessen. Das ist eine Tatsache, ich erinnere mich selten an Träume. Und wenn, dann will ich mich nicht erinnern, bis, wie gesagt, vorgestern.

Was auch immer da passiert ist, es war auf jeden Fall sehr interessant.Ich befand mich mit zwei anderen Kerlen in einer Welt, die auf den ersten und zweiten Blick sehr apokalyptisch aussah, mit einem blutroten Himmel, etwas dunklerem Boden und Stein, der auch eine ähnliche Farbe hatte, nur in Abstufungen. Schwierig zu erklären, denn das ganze war in Minecraft Optik gehalten. Ich hätte am Abend vorher vielleicht nicht spielen sollen...
Wie dem auch sei, das ganze sah relativ gruselig aus. Trotz Blöcken. Ich befand mich - mit den beiden anderen - also in dieser Welt, um mich herum war ein "eingezäunter" Platz, da waren die Blöcke etwas höher. Dazwischen waren Reihen, auf denen ein Haufen Fackeln lag. Auf jedem Feld ein Haufen, der auch ganz ordentlich leuchtete.
Sonst nichts.
Und der eine Kerl, der fast so aussah, wie ich mir Asarel aus dem Lied immer vorstelle, nur anders, ging dann sehr seelenruhig die ganzen Reihen entlang, ich folgte ihm (Was Person Nummer Drei machte, weiß ich auch nicht ganz), warum auch immer. Gesagt hat er nichts. Das einzige, was er nämlich sagte, waren Namen, die ich nicht verstanden habe. Allerdings sind die ganzen Leute, zu denen die Namen gehörten, wohl erstens umgebracht und zweitens genau an dem Platz begraben worden. Immer unter den Blöcken. Da, wo die Fackeln sind. Und die sind wohl auch nicht einfach umgebracht worden, da war man dann wohl... nicht sehr nett zu denen.
Ich hätte ihn ja noch gerne weiter ausgefragt, aber erstens habe ich nichts gesagt und zweitens bin ich dann aufgewacht. Schade.

Also war dieser Traum insgesamt relativ unspektakulär. Aber der Himmel sah so toll aus und ich frage mich... Warum hat man diese Leute eigentlich umgebracht? Und der Kerl, der ist geblieben. Ich kenn seinen Namen nicht, aber er ist geblieben. Und hat mir ein Wort überlassen: Mondauge. Und ich glaube ganz stark, dass ich da unbedingt eine Idee habe, die ich finden muss.
So viel zum Thema, ich würde meine Ideen nicht aus Träumen ziehen. Und der Kerl, ich nenne ihn jetzt einfach Mondauge, wenn er mir das schon so sagt, der ist es eindeutig wert, länger darüber nachzudenken.

Ich finde das toll. Immerhin kommt mal eine Idee vorbei aus der ich auch was machen kann, wenn es schon mit dem Schreiben nicht läuft. Ich muss denen mal in den Hintern treten. Und mir auch, am besten. Und mir auch...

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