Tausend. 1000. 10³. Was auch immer. Aber die Engel sind vierstellig, in Seitenzahlen. Schon seit einiger Weile, aber der Frust zu bloggen war zu groß. Frust, weil niemand wertschätzen wollte, worauf ich so lange hingearbeitet habe. Und den Frust habe ich immer noch, aber reden wir nicht darüber.
1000 Seiten also. Beim Tippen vergesse ich immer eine Null hintendran, so unbekannt ist diese Zahl. Ich habe noch nie eine so lange Geschichte geschrieben und sie ist immer noch Meilen davon entfernt, fertig zu sein. Es ist ein hartes Stück Arbeit, das kann ich euch sagen. Aber es hat sich gelohnt, das weiß ich auch. Ich bin mit meiner Geschichte zufrieden, was die anderen sagen, sollte mich nicht kümmern.
Meine Engel sind perfekt so, wie sie sind. Die Geschichte ist gut so, wie sie ist. Wenn ich sie ändern wollte, müsste ich sie neu schreiben, komplett, von Anfang an. Sie lebt, so wie jeder Teil an ihr lebt. In mir und in jedem geschriebenen Wort. Ist so, wird auch immer so bleiben.
Was sich in diesen tausend Seiten alles entwickelt hat, kann ich kaum beschreiben. Es war mehr als einmal der Grund für Stress, Frust und Tränen, aber im Gegensatz zu ziemlich allem habe ich nie daran gedacht aufzugeben. Denn viel öfter habe ich mich daran festgehalten, habe mich retten lassen - ja, retten - und mich an meiner eigenen Geschichte wieder aufgebaut. Das Schreiben gibt mir mehr Kraft zurück als ich reinstecke, das ist von Außen vielleicht kaum möglich, ist aber so. Ich schulde den Engeln mehr als Griechenland der EU. Seit tausend Seiten begleiten sie mich durch Momente, die wahrlich nicht schön sind und sie werden es weiter tun.
Die Engel sind nicht perfekt. Der Stil ist nicht perfekt, aber nichts, was man nicht besser machen kann. Aber neben der Fehler, der krummen Sätze und den Tippfehlern gibt es auch immer noch das, was man so lassen will. Das schon gut genug ist und so bleiben darf, weil es gut so ist.
Warum ich das alles schreibe? Ich möchte euch das zeigen. Ich möchte euch die kleinen Sätze zeigen, die mein eigenes Buch für mich lesenswert machen. Der Blogpost wird unglaublich lang werden, dabei habe ich längst nicht alles durchgelesen und die Sätze rausgepickt. Ich will es trotzdem alles niederschreiben. Und hoffe, dass euch das genauso gefällt wie mir.
Die Straße stand unter Wasser. Es grenzte an ein Wunder, dass der Bus noch fuhr, aber Chris wäre es fast lieber gewesen, wenn er hätte laufen müssen.
Je weißer die Häuser, desto tiefer die menschlichen Abgründe, die darin wohnten.
Wenn Augen wirklich ein Spiegel der Seele waren, dann hatte dieses Geschöpf keine, so eiskalt und unbarmherzig war sein Blick, so sehr sagte er Chris, dass er bald sterben würde.
"Du wirst mich ab sofort Luzifer nennen."
Er hat mich umgebracht und wiedergeholt... Logik muss wohl aus gewesen sein.
"Du schwörst bei deinen Flügeln, dass es nie wieder vorkommen wird."
Schlaf war eine gute Idee. Vielleicht fühlte er sich danach nicht mehr ganz so fürchterlich.
Vielleicht wachte er zu Hause wieder auf.
Angst war ein menschliches Gefühl.
"Du hast was gemacht?"
"Ihn angezündet."
Das Sonnenlicht musste sich durchs Blätterdach kämpfen, aber es war trotzdem ein Ort fern von jeder Dunkelheit.
Das letzte Mal, als er mit Janne unterwegs gewesen war, hatte er ein Sprengstoffdepot angezündet. Der Krater dürfte immer noch zu sehen sein.
"Darf ich? Darf ich?"
"Du wirst ihn ganz lassen."
"In Ordnung, aber darf ich?"
In Luzifers Augen war nichts zu erkennen als Hass. Hass auf alles, auf diesen Ort, auf Himmel und Hölle, auf die gesamte Welt.
Die Sonne ging auf, tauchte die Stadt unter ihm in ein Gemisch aus Rosa und Gold. Die elektrischen Lichter verblassten zusehends und das Nachtleben ging langsam schlafen.
Skrupel kannten sie nicht. Genauso wenig wie ein Gewissen, Anstand, Moral, Respekt vor Leben und Tod.
"Das Glück ist mit den Vollidioten", erwiderte Chris nur. "Und Janne lebt noch und dich hat kein Mensch gesehen. Denk mal drüber nach."
Es war nicht einfach gewesen dorthin zu kommen, aber kein Mensch würde je auf die Idee kommen, eine potenziell einsturzgefährdete Bauruine zu betreten.
"Das ist keine Liebe, das ist Obsession."
"Für uns ist es Liebe."
Er schloss die Augen. Aber die Realität blieb.
Astaroths Stimme war so laut und schneidend, sie durchzog die Luft wie ein Messer und ließ sie bluten.
"Halb oder ganz tot?"
"Ähm... ganz."
"Er ist in der Hölle gefangen, Michael, und..."
"Dann komm ich eben zu ihm!"
"Das wirst du nicht überleben."
"Von mir aus, aber er auch nicht!"
Dabei ließ er ihn keine Sekunde aus den Augen, beobachtete aber nicht ihn, sondern sein Herz.
Er fühlte sich, als wäre er von einem Zug überfahren worden und hätte sich deswegen betrunken.
"Du holst dir den Tod hier draußen."
"Was?"
"Ich meine... du holst dir eine Erkältung."
"Wir werden nicht krank."
Es ist gut so, dachte er, vielleicht das erste Mal in seinem Leben. Es ist gut.
Oder zumindest da durch wo früher einmal eine Fensterscheibe gewesen war. Die lag jetzt in Scherben auf dem kompletten Wohnzimmerboden verteilt und erklärte stumm das Splittern von vorhin.
Mit ein paar angesengten Haarspitzen konnte er leben - mit angesengtem Gehirn eher weniger.
"Das sollen Luzifer Diener sein? Dieses eingebildete Federvieh, das sich nicht einmal selbst verteidigen kann?"
Fast wie im Fernsehen, nur in schlecht und tödlich.
Das letzte Mal, als er dieses Licht gesehen hatte, hatte er Flügel bekommen.
"Friedliche Lösungen sind aus, tut mir leid."
"Du kannst ihm sagen, dass er sich das nächste Mal ein bisschen mehr Mühe geben sollte, wenn er mich schon umbringen will."
Bald sah Dorian nur noch Grau, ob er nach links oder rechts sah, selbst der Himmel hatte seine Farbe verloren.
"Ganz toll", sagte Janne. "Nicht einmal umbringen darf man dich noch."
"Welche Abmachung? Das ist nie eine gewesen, wenn ich dich daran erinnern darf, das hast du mit dir selbst ausgemacht und bist danach wenigstens so freundlich gewesen, uns das Ergebnis mitzuteilen."
"Dein Hochmut hat dich schon einmal zu Fall gebracht, Luzifer, und er wird es auch noch einmal tun."
"Sag mir, was du mir jetzt noch nehmen willst."
"Lass mich nach Hause", sagte Uriel leise.
"Michael, du hast ihn gerade fast erwürgt, wenn ich das erwähnen darf."
Zwölf Engel, die keine waren, starrten Dorian an.
Licht. Überall Licht. Unten auf den Straßen brannten Feuer, ein Schlachtfeld war es, das ihn begrüßte.
Ein friedlicher Janne machte ihm mehr Angst als ein Janne, der nichts Besseres zu tun hatte, als den ganzen Tag lang Dinge in die Luft zu jagen.
Er nickte wieder. Dann senkte er den Blick. Aber die Tränen wollten nicht. Sie wollten ihn verzweifeln lassen.
"Hier ist der Tod gewesen", erwiderte er. "Und wo der Tod ist, da will ich nicht sein."
Die Welt war voller Staub. Voller kaltem, grauem, totem Staub. Wo Dorian auch hinsah, er sah nur noch graue Steine, Trümmer, Staub und Asche.
"Das heißt noch lange nicht, dass du uns einfach ein paar Jahrhunderte lang tot sein lassen konntest."
Du sollst mich lieber hassen, als dass ich um dich trauern muss.
"Ich bin nicht klein", erklärte er.
"Kleiner als ich."
"Du hast hohe Schuhe. Das zählt nicht."
"Und ob das zählt. Kleiner."
Aber wo wollt ihr Krieg führen, wenn ihr kein Schlachtfeld mehr habt?
"Und was soll das sein? Blumen pflücken? Lustige Lieder singen? Das hier ist Krieg, verdammt nochmal! Und da muss man ab und zu mal nachdenken!"
Bevor ich mich umbringen lasse, bringe ich den ganzen Himmel um.
"Ich bin Gottes Botschafter und sein Stellvertreter im Himmel. Du solltest mir Respekt erweisen."
"Du hast mich verraten", flüsterte er, wenn er lauter wurde, würde er die Beherrschung verlieren. "Du hast deinen eigenen Bruder verraten!"
"Sag mir, wie ich dich jetzt noch hassen soll."
"Oh, er hat so viel Respekt vor mir, dass ich ihm alles erzählen könnte. Aber es ist ein wenig störend, dass er ständig auf die Knie fällt, wenn ich vorbeikomme."
Er fühlte sich, als würde er zu seiner eigenen Hinrichtung, gehen.
10. März 2013
9. März 2013
[Kurzgeschichte] Leben und Tod
Azrael und Hanael sind zwei Charakter aus den Engeln, aber eigentlich braucht ihr selbst das nicht wissen, um die Szene zu verstehen. Ich wollte mehr über Azrael erfahren - und nebenbei ist es auch noch ein kleiner Beweis geworden, dass ich vielleicht doch ein bisschen Romantik kann.
Hoffentlich gefällt es euch. :)
"Die Leute fürchten mich. Ich bin der Tod, ich bin die Wahrheit, die niemand hören möchte. Aber du nicht, du hast keine Angst. Warum?" Azrael schwieg nach jedem Satz eine lange Weile, so wie es seine Art war. Er hatte seine Kapuze so tief ins Gesicht gezogen, dass nur die untere Hälfte zu sehen war. Seine Körperhaltung verriet nichts über ihn, sein Ton war kalt und gefühllos. aber seine Worte sprachen für sich.
Hanael setzte sich zu ihm. Sie bewahrte Distanz, trotzdem war sie ihm näher als jeder andere. Sie strich sich das Haar aus der Stirn, schaute ihn an und wartete auf den nächsten Satz, den er vielleicht noch sagen würde. Ihre Blicke trafen sich, Azraels Zeichen, dass er fertig war. Sie konnte seine Augen nicht sehen, aber sie spürte es.
"Ich glaube nicht, dass man Angst vor dir haben muss."
Er wandte sich ab, dachte eine Weile nach. Überlegte, ob es notwendig war, überhaupt eine Antwort zu geben. Auch das gehörte zu ihm, die Stille zwischen seinen Worten. "Also fürchtest du den Tod nicht?" Er schaute sie wieder an.
"Ich fürchte dich nicht. Das ist ein Unterschied." Sie legte ihre Hand auf seine. Er zuckte zurück, so unmerklich, dass er sich augenscheinlich nicht bewegte. Aber er ließ die Berührung zu, wie immer. "Ich mag dich, Azrael."
Er wirkte überrascht. Damit hatte er nicht gerechnet und damit kam er zuerst nicht zurecht. Gefühle waren ihm meist fremd. Einen Großteil eines Schweigens verwendete er darauf zu verstehen.
Hanael ließ ihn. Sie wusste, dass er Schwierigkeiten damit hatte. Seine Gefühle waren ihr ein Rätsel. Aber wenn er sie preisgab, dann log er nicht. Er hatte noch nie gelogen.
"Du magst mich." Er schwieg länger als üblich, aber fertig war er noch nicht. "Sollte ich dich mögen?"
"Ich weiß nicht." Diese Antwort würde ihn nicht zufriedenstellen. "Was sagt dein Herz?"
Ein Lächeln zeigte sich, nur für einen Augenblick. Es war seltsam, dass er das tat. Der Moment war besonders. "Habe ich ein Herz?"
"Bestimmt." Hanael war sich sicher. Sie rutschte näher an Azrael heran, auch das ließ er geschehen. Sein Herz hatte entschieden, aber es brauchte noch eine Weile, um es ihm mitzuteilen.
"Mein Herz ist schwarz. Und kalt."
"Aber es ist da." Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter. Er reagierte nicht, das war gut. Er akzeptierte es. Er akzeptierte sie und wusste es nur noch nicht. Bis er es bewusst verstand, verging noch einige Zeit, in der sie dasaßen und der Stille zuhörten.
"Ich mag dich." Seine Worte hatten Gefühl.
Hoffentlich gefällt es euch. :)
"Die Leute fürchten mich. Ich bin der Tod, ich bin die Wahrheit, die niemand hören möchte. Aber du nicht, du hast keine Angst. Warum?" Azrael schwieg nach jedem Satz eine lange Weile, so wie es seine Art war. Er hatte seine Kapuze so tief ins Gesicht gezogen, dass nur die untere Hälfte zu sehen war. Seine Körperhaltung verriet nichts über ihn, sein Ton war kalt und gefühllos. aber seine Worte sprachen für sich.
Hanael setzte sich zu ihm. Sie bewahrte Distanz, trotzdem war sie ihm näher als jeder andere. Sie strich sich das Haar aus der Stirn, schaute ihn an und wartete auf den nächsten Satz, den er vielleicht noch sagen würde. Ihre Blicke trafen sich, Azraels Zeichen, dass er fertig war. Sie konnte seine Augen nicht sehen, aber sie spürte es.
"Ich glaube nicht, dass man Angst vor dir haben muss."
Er wandte sich ab, dachte eine Weile nach. Überlegte, ob es notwendig war, überhaupt eine Antwort zu geben. Auch das gehörte zu ihm, die Stille zwischen seinen Worten. "Also fürchtest du den Tod nicht?" Er schaute sie wieder an.
"Ich fürchte dich nicht. Das ist ein Unterschied." Sie legte ihre Hand auf seine. Er zuckte zurück, so unmerklich, dass er sich augenscheinlich nicht bewegte. Aber er ließ die Berührung zu, wie immer. "Ich mag dich, Azrael."
Er wirkte überrascht. Damit hatte er nicht gerechnet und damit kam er zuerst nicht zurecht. Gefühle waren ihm meist fremd. Einen Großteil eines Schweigens verwendete er darauf zu verstehen.
Hanael ließ ihn. Sie wusste, dass er Schwierigkeiten damit hatte. Seine Gefühle waren ihr ein Rätsel. Aber wenn er sie preisgab, dann log er nicht. Er hatte noch nie gelogen.
"Du magst mich." Er schwieg länger als üblich, aber fertig war er noch nicht. "Sollte ich dich mögen?"
"Ich weiß nicht." Diese Antwort würde ihn nicht zufriedenstellen. "Was sagt dein Herz?"
Ein Lächeln zeigte sich, nur für einen Augenblick. Es war seltsam, dass er das tat. Der Moment war besonders. "Habe ich ein Herz?"
"Bestimmt." Hanael war sich sicher. Sie rutschte näher an Azrael heran, auch das ließ er geschehen. Sein Herz hatte entschieden, aber es brauchte noch eine Weile, um es ihm mitzuteilen.
"Mein Herz ist schwarz. Und kalt."
"Aber es ist da." Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter. Er reagierte nicht, das war gut. Er akzeptierte es. Er akzeptierte sie und wusste es nur noch nicht. Bis er es bewusst verstand, verging noch einige Zeit, in der sie dasaßen und der Stille zuhörten.
"Ich mag dich." Seine Worte hatten Gefühl.
6. März 2013
Ich BIN der Tod!
Oh ha. Was ich mache, entspricht nicht meiner Planung. Denn was ich tue, ist plotten. Zu meinen Engeln. Schon wieder? Schon wieder? Erwähnte ich den Begriff Lebenswerk? Wenn nicht, dann habt ihr ihn hier.
Worum es geht? Nun.
Ganz am Anfang, da gab es Gott. Logisch. Wo der herkommt, fragt ihn, nicht mich, dafür bin ich nu echt nicht zuständig. Gott hat Himmel und Hölle geschaffen, um das nichts in zwei schöne große Parteien zu sortieren. Das war ihm aber ein wenig leer. Und langweilig. Also hat er sich jeweils sieben Leute geschaffen. Sieben Dämonen, darunter den Namenlosen und - überraschenderweise, auch für mich, - Astaroth, und eben sieben Engel. Die bieten seit Urzeiten Stoff für alle möglichen Legenden, die teilweise stimmen, teilweise hanebüchener Unsinn sind, aber das interessiert ja keinen.
Diese sieben heißen Melek Taus, Azrael, Semjaza, Hanael, Ezrael, Lailah un Seraphiel. Alles ganz wunderbar. Die verstehen sich auch ganz gut, normalerweise, aber dabei ergibt sich ein kleines Problem.
Es nennt sich Azrael. Azrael ist der Engel des Todes und auch der einzige, der diese Bezeichnung verdient. Wenn im Himmel oder auf der Erde Menschen oder Engel sterben, dann ist er derjenige, der sie für tot erklärt. Vorher ist da nichts. Wenn er seinen Job aufgeben würde, dann hätten wir wahrscheinlich ganz viele unglückliche Seelen die wahnsinnig werden und die Lebenden in den Selbstmord treiben und so weiter... Er ist also wichtig.
Jetzt ist es bei diesem Kerl aber so, dass er dazu noch ein ziemlich psychopathisches Wesen hat. Er ist still, sagt nur was, wenn er muss - dafür dann aber teilweise auch gut viel - und ist eigentlich ganz unscheinbar. Gut, er kann sich ne fette Sense aus seinem eigenen Schatten formen, aber lassen wir das mal raus. (Sein Schatten trägt übrigens immer eine. Sieht gruselig aus.) Grundsätzlich ist er unglaublich lieb und nett und freundlich und was weiß ich nicht alles.
Er kann aber auch umschalten. Und das in Millisekunden. Dann wird er nicht unbedingt lauter, aber wahnsinnig. Und wenn man Pech hat, hakt er alles kurz und klein, was ihm im Wege steht und wenn es seine eigenen Freunde sind. Wenn er Leute tot sehen will, dann sind die tot. Ende, aus.
Jetzt ist nur die Frage, wie krieg ich den Kerl unter Kontrolle? Die Frage stelle ich mir im Moment. Ich habe einen wildgewordenen Tod im Kopf, der die Erde zerstören will, die noch nicht geschaffen ist, und mehr als bereit ist, über Leichen zu gehen.
Wie krieg ich jetzt den Tod dazu, nicht zu töten? Schwierig, schwierig...
Ansonsten: Ich versuch, öfter zu bloggen, aber im Moment geht es echt schlecht. Ich hoffe, nach den Ferien beruhigt sich das alles so weit, dass es wieder geht. Schreiben tu ich aber noch. Und das mit viel Elan.
Worum es geht? Nun.
Ganz am Anfang, da gab es Gott. Logisch. Wo der herkommt, fragt ihn, nicht mich, dafür bin ich nu echt nicht zuständig. Gott hat Himmel und Hölle geschaffen, um das nichts in zwei schöne große Parteien zu sortieren. Das war ihm aber ein wenig leer. Und langweilig. Also hat er sich jeweils sieben Leute geschaffen. Sieben Dämonen, darunter den Namenlosen und - überraschenderweise, auch für mich, - Astaroth, und eben sieben Engel. Die bieten seit Urzeiten Stoff für alle möglichen Legenden, die teilweise stimmen, teilweise hanebüchener Unsinn sind, aber das interessiert ja keinen.
Diese sieben heißen Melek Taus, Azrael, Semjaza, Hanael, Ezrael, Lailah un Seraphiel. Alles ganz wunderbar. Die verstehen sich auch ganz gut, normalerweise, aber dabei ergibt sich ein kleines Problem.
Es nennt sich Azrael. Azrael ist der Engel des Todes und auch der einzige, der diese Bezeichnung verdient. Wenn im Himmel oder auf der Erde Menschen oder Engel sterben, dann ist er derjenige, der sie für tot erklärt. Vorher ist da nichts. Wenn er seinen Job aufgeben würde, dann hätten wir wahrscheinlich ganz viele unglückliche Seelen die wahnsinnig werden und die Lebenden in den Selbstmord treiben und so weiter... Er ist also wichtig.
Jetzt ist es bei diesem Kerl aber so, dass er dazu noch ein ziemlich psychopathisches Wesen hat. Er ist still, sagt nur was, wenn er muss - dafür dann aber teilweise auch gut viel - und ist eigentlich ganz unscheinbar. Gut, er kann sich ne fette Sense aus seinem eigenen Schatten formen, aber lassen wir das mal raus. (Sein Schatten trägt übrigens immer eine. Sieht gruselig aus.) Grundsätzlich ist er unglaublich lieb und nett und freundlich und was weiß ich nicht alles.
Er kann aber auch umschalten. Und das in Millisekunden. Dann wird er nicht unbedingt lauter, aber wahnsinnig. Und wenn man Pech hat, hakt er alles kurz und klein, was ihm im Wege steht und wenn es seine eigenen Freunde sind. Wenn er Leute tot sehen will, dann sind die tot. Ende, aus.
Jetzt ist nur die Frage, wie krieg ich den Kerl unter Kontrolle? Die Frage stelle ich mir im Moment. Ich habe einen wildgewordenen Tod im Kopf, der die Erde zerstören will, die noch nicht geschaffen ist, und mehr als bereit ist, über Leichen zu gehen.
Wie krieg ich jetzt den Tod dazu, nicht zu töten? Schwierig, schwierig...
Ansonsten: Ich versuch, öfter zu bloggen, aber im Moment geht es echt schlecht. Ich hoffe, nach den Ferien beruhigt sich das alles so weit, dass es wieder geht. Schreiben tu ich aber noch. Und das mit viel Elan.
17. Februar 2013
Jehoel
Ich schreibe ja selten Nachrufe für Charakter. Das liegt meistens daran, dass die meisten im Eifer des Gefechts sterben, dann wird einfach weitergemacht und gut ist. Entweder die restlichen Charakter haben keine Zeit zur Trauer oder ich. Denn entweder es ist Action oder es ist NaNo. Dieses Mal war es beides nicht, deswegen ist das hier anders.
Wer das Buch gelesen hat, der weiß schon vorher, dass Jehoel irgendwann sterben muss. Es gibt nunmal zu jeder Zeit nur fünf Seraphim, und Jehoel wär der sechste gewesen - entweder das, oder er ist zu dem Zeitpunkt tot.
Und er hat trotzdem 250 Seiten gelebt, er war Perspektiventräger, Hauptcharakter und so ziemlich der einzige, der Seraphiel bei Laune gehalten hat. In diesen 250 Seiten hat er Leuten geholfen, sie in Gefahr gebracht und ihnen dann das Leben gerettet. Er hat Krieg geführt und ihn beendet, er ist als erster Engel überhaupt in die Hölle gegangen und wider Erwarten sogar wiedergekehrt. Gestorben ist er wegen etwas anderem. Jemand hielt ihn für einen Verräter. Und Jehoel hat es nicht kommen sehen.
Ich glaube kaum, dass irgendein Charakter, der 80 % des Buches tot ist so großen Einfluss auf die Geschichte ausübt, wie er. Ohne ihn wären sowohl Michael als auch Satan keine Seraphen geworden - Satan erst recht nicht, aber gut - und viele Dinge wären anders ausgegangen. Seraphiel hat Jehoel versprochen, nicht um ihn zu trauern, aber bis zum Schluss schafft er das nicht. Sein Verhalten ist geprägt von dem Gefühl, verlassen worden zu sein, er versucht alles, damit das nicht mehr passiert.
Aber die meiste Zeit über ist und bleibt er tot. Und niemand spricht mehr von ihm. Eigentlich schade, denn er war ein guter Charakter. Man konnte gut mit ihm arbeiten.
Und die meisten haben ihn gemocht. Oder geliebt.
Kommt ein paar Tage zu spät, aber trotzdem. Mach's gut, Jehoel.
Wer das Buch gelesen hat, der weiß schon vorher, dass Jehoel irgendwann sterben muss. Es gibt nunmal zu jeder Zeit nur fünf Seraphim, und Jehoel wär der sechste gewesen - entweder das, oder er ist zu dem Zeitpunkt tot.
Und er hat trotzdem 250 Seiten gelebt, er war Perspektiventräger, Hauptcharakter und so ziemlich der einzige, der Seraphiel bei Laune gehalten hat. In diesen 250 Seiten hat er Leuten geholfen, sie in Gefahr gebracht und ihnen dann das Leben gerettet. Er hat Krieg geführt und ihn beendet, er ist als erster Engel überhaupt in die Hölle gegangen und wider Erwarten sogar wiedergekehrt. Gestorben ist er wegen etwas anderem. Jemand hielt ihn für einen Verräter. Und Jehoel hat es nicht kommen sehen.
Ich glaube kaum, dass irgendein Charakter, der 80 % des Buches tot ist so großen Einfluss auf die Geschichte ausübt, wie er. Ohne ihn wären sowohl Michael als auch Satan keine Seraphen geworden - Satan erst recht nicht, aber gut - und viele Dinge wären anders ausgegangen. Seraphiel hat Jehoel versprochen, nicht um ihn zu trauern, aber bis zum Schluss schafft er das nicht. Sein Verhalten ist geprägt von dem Gefühl, verlassen worden zu sein, er versucht alles, damit das nicht mehr passiert.
Aber die meiste Zeit über ist und bleibt er tot. Und niemand spricht mehr von ihm. Eigentlich schade, denn er war ein guter Charakter. Man konnte gut mit ihm arbeiten.
Und die meisten haben ihn gemocht. Oder geliebt.
Kommt ein paar Tage zu spät, aber trotzdem. Mach's gut, Jehoel.
„Er war ein Held… Ein kopfloser Held vielleicht und vielleicht auch ein wenig verrückt, aber… letztendlich doch ein Held.“
23. Januar 2013
Olé!
Moin, meine Lieben! Lange nichts mehr von mir hören lassen - again, macht aber nichts.
Ich bin ein bisschen beschäftigt gewesen, die letzten Wochen. Zum einen kämpf ich mit psychischen Problemen, das gehört hier aber nicht hin, zum zweiten arbeite ich mittlerweile wieder fleißig an den Engeln und zum dritten steck ich ziemlich viel Zeit und noch mehr Geld ins Cosplay. Dazu erzähl ich aber gleich noch was, kommen wir erstmal zu den Engeln.
Also, viel geschrieben hab ich nicht unbedingt, ich bin ja mittlerweile bei den Deleted Scenes angekommen, schon seit November, hab das Buch aber erstmal den ganzen Dezember liegenlassen. Und ich muss sagen, dass das auch ganz gutgetan hat, denn ich hab mich einfach nicht mehr aufraffen können. Jetzt geht es aber munter weiter und ich hab einfach im Vorbeigehen und fast schon versehentlich einen ziemlich großen Meilenstein erreicht. Insgesamt ist die komplette Geschichte mit allen ihren Szenen, ob im Buch enthalten oder nicht, schon über 200k lang.
Ich musste ein bisschen schlucken, als ich die Zahl gelesen habe. Und nochmal, als ich mir dann ausgerechnet habe, wie viele Normseiten das sind, nämlich knapp 900.
Ich muss sagen, dass ich nicht mehr ganz so erschlagen bin, wie im Vorfeld, als ich da schon abgeschätzt habe, wie lang der Spaß wird. (Und ich bin ja noch lange nicht fertig... 0_0) Aber es ist, das kann man nicht anders sagen, auch eine verdammt große Zahl. Eine riesengroße Zahl. Ich hab schon immer davon geträumt, so lange Geschichten zu schreiben, habe nie gedacht, dass es SO viel Arbeit ist, aber jetzt wo ich es geschafft habe... Wow.
Storytechnisch neige ich mich den Ende des ersten großen Abschnitts zu, der hauptsächlich die ganzen Vorgeschichten von Seraphiel (und Jehoel), Satan und Michael aufgearbeitet hat, die ja alle mit dem vorherigen Krieg zwischen Himmel und Hölle zu tun hatten. Der Krieg geht jetzt langsam zu Ende und damit kann ich dann zu den nächsten Sachen überleiten. Als nächste große Sache steht einmal auf dem Plan, wie Michael und Satan Seraphen wurden und dann kommen Metatron und Sandalphon dran. Irgendwann später ist Luzifers Vorgeschichte an der Reihe, es wird ganz kurz betrachtet, was mit Chris, Dorian, Janne und Razvan passiert ist, und dann kommen wir zu den Szenen während der Haupthandlung, die aber nicht mehr reinpassten.
So sieht's also aus. Ist noch eine ganze Menge Arbeit, die ich da vor mir habe, aber dann arbeite ich eben länger dran.
Kommen wir zum zweiten Thema, was mein Leben und meine Wochenenden im Moment ein klein bisschen mehr beherrscht: Cosplay.
Es ist ja nunmal so, dass die aufwendigen Kostüme das Leben des Machers ein klein wenig mitbestimmen, eben weil sie Zeit und Geld brauchen und verlangen. So ist das auch bei meinem aktuellen Projekt. Da es so ist, dass das meines Wissens nach wirklich noch niemand gecosplayt hat (Es handelt sich übrigens um Metagross (Gijinka, versteht sich, also in Menschenform) aus Pokémon), möchte ich eine Art Tutorial dazu erstellen. Damit andere eine Idee kriegen, wie man es (nicht) macht, einen Anreiz bekommen, es vielleicht doch auszuprobieren. Ich weiß nicht, ob ich das Kostüm so hinbekomme, wie ich mir das vorstelle, aber gut. Lassen wir das mal dahingestellt.
Viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass ich das ganze auf Englisch schreiben wollen würde, da es sicherlich auch Cosplayer außerhalb des deutschsprachigen Raums gibt, die an so einem Tutorial interessiert wären. Ich bitte euch nicht um Erlaubnis, ich kann hier eh machen, was ich will, aber vieles, was sich an Cosplay orientiert, werd ich wohl auf Englisch machen. Außer, es handelt sich um Kleinigkeiten.
Wie dem auch sei, das war es wieder von mir, ihr wisst, was euch erwarten kann, in nächster Zeit und ich schau mal, wie ich das Ganze regel. Man sieht sich!
Ich bin ein bisschen beschäftigt gewesen, die letzten Wochen. Zum einen kämpf ich mit psychischen Problemen, das gehört hier aber nicht hin, zum zweiten arbeite ich mittlerweile wieder fleißig an den Engeln und zum dritten steck ich ziemlich viel Zeit und noch mehr Geld ins Cosplay. Dazu erzähl ich aber gleich noch was, kommen wir erstmal zu den Engeln.
Also, viel geschrieben hab ich nicht unbedingt, ich bin ja mittlerweile bei den Deleted Scenes angekommen, schon seit November, hab das Buch aber erstmal den ganzen Dezember liegenlassen. Und ich muss sagen, dass das auch ganz gutgetan hat, denn ich hab mich einfach nicht mehr aufraffen können. Jetzt geht es aber munter weiter und ich hab einfach im Vorbeigehen und fast schon versehentlich einen ziemlich großen Meilenstein erreicht. Insgesamt ist die komplette Geschichte mit allen ihren Szenen, ob im Buch enthalten oder nicht, schon über 200k lang.
Ich musste ein bisschen schlucken, als ich die Zahl gelesen habe. Und nochmal, als ich mir dann ausgerechnet habe, wie viele Normseiten das sind, nämlich knapp 900.
Ich muss sagen, dass ich nicht mehr ganz so erschlagen bin, wie im Vorfeld, als ich da schon abgeschätzt habe, wie lang der Spaß wird. (Und ich bin ja noch lange nicht fertig... 0_0) Aber es ist, das kann man nicht anders sagen, auch eine verdammt große Zahl. Eine riesengroße Zahl. Ich hab schon immer davon geträumt, so lange Geschichten zu schreiben, habe nie gedacht, dass es SO viel Arbeit ist, aber jetzt wo ich es geschafft habe... Wow.
Storytechnisch neige ich mich den Ende des ersten großen Abschnitts zu, der hauptsächlich die ganzen Vorgeschichten von Seraphiel (und Jehoel), Satan und Michael aufgearbeitet hat, die ja alle mit dem vorherigen Krieg zwischen Himmel und Hölle zu tun hatten. Der Krieg geht jetzt langsam zu Ende und damit kann ich dann zu den nächsten Sachen überleiten. Als nächste große Sache steht einmal auf dem Plan, wie Michael und Satan Seraphen wurden und dann kommen Metatron und Sandalphon dran. Irgendwann später ist Luzifers Vorgeschichte an der Reihe, es wird ganz kurz betrachtet, was mit Chris, Dorian, Janne und Razvan passiert ist, und dann kommen wir zu den Szenen während der Haupthandlung, die aber nicht mehr reinpassten.
So sieht's also aus. Ist noch eine ganze Menge Arbeit, die ich da vor mir habe, aber dann arbeite ich eben länger dran.
Kommen wir zum zweiten Thema, was mein Leben und meine Wochenenden im Moment ein klein bisschen mehr beherrscht: Cosplay.
Es ist ja nunmal so, dass die aufwendigen Kostüme das Leben des Machers ein klein wenig mitbestimmen, eben weil sie Zeit und Geld brauchen und verlangen. So ist das auch bei meinem aktuellen Projekt. Da es so ist, dass das meines Wissens nach wirklich noch niemand gecosplayt hat (Es handelt sich übrigens um Metagross (Gijinka, versteht sich, also in Menschenform) aus Pokémon), möchte ich eine Art Tutorial dazu erstellen. Damit andere eine Idee kriegen, wie man es (nicht) macht, einen Anreiz bekommen, es vielleicht doch auszuprobieren. Ich weiß nicht, ob ich das Kostüm so hinbekomme, wie ich mir das vorstelle, aber gut. Lassen wir das mal dahingestellt.
Viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass ich das ganze auf Englisch schreiben wollen würde, da es sicherlich auch Cosplayer außerhalb des deutschsprachigen Raums gibt, die an so einem Tutorial interessiert wären. Ich bitte euch nicht um Erlaubnis, ich kann hier eh machen, was ich will, aber vieles, was sich an Cosplay orientiert, werd ich wohl auf Englisch machen. Außer, es handelt sich um Kleinigkeiten.
Wie dem auch sei, das war es wieder von mir, ihr wisst, was euch erwarten kann, in nächster Zeit und ich schau mal, wie ich das Ganze regel. Man sieht sich!
24. Dezember 2012
[Kurzgeschichte] (Un)Weihnachten
Es sind 20 Grad draußen. Es ist dunkel, die Nacht ist ziemlich klar, fast keine Wolke am Himmel, dafür ist es verdammt windig. aber die Luft ist warm. Man kann im T-Shirt nach draußen und friert nicht. Man merkt es. Wir haben Dezember, es ist Heiligabend.
Normalerweise gehen die Leute um diese Jahreszeit nicht vor die Tür, weil es so kalt ist, die Straßen glatt sind, Schnee liegt, was auch immer - wenn man davon absieht, dass es für den ein oder anderen auch noch so etwas wie Besinnlichkeit gibt. Im Moment könnte man gut und gerne im Bikini vor dem Pool liegen - nicht auf den Bahamas, sondern vor der eigenen Haustür - gesetzt der Annehme, man hat einen Pool. Aber Weihnachtsgrillen - das wäre doch was.
Wir haben ein typisches Bild vor Augen, wenn wir an Weihnachten denken. Draußen Schnee und Eis, drinnen Geschenke, pardon, Feuer im Kamin. Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen: 40 Grad. Gerade haben wir Kunstschnee höchstens auf Weihnachtsbäumen, Tannenzweigen oder Fensterscheiben, Eis dafür in der Cola oder im Whisky. Wenn wir Pech haben, dann fängt draußen an der Wald zu brennen, aber immerhin kann man da noch die ungeliebten Geschenke entsorgen. Temperaturunterschied: 5 Grad. Maximal. Aber Jesus wurde schließlich ursprünglich im Sommer geboren, vielleicht passen die Temperaturen dieses Mal ja endlich.
Weihnachten. Weiße Weihnachten. Für uns ist Weihnachten doch nur wirklich Weihnachten, wenn Schnee liegt. Die Gesellschaft fordert Petrus geschlossen und tatsächlich freiwillig und bewusst zu heillosem Winterchaos auf, aber hat dieses Mal offenbar den Kaffee auf, aber so richtig. Vorher regen wir uns über Glatteis und 20 cm Schneedecken auf, hinterher über Glatteis und Tauwetter, aber pünktlich zu Weihnachten hat das weiße Wunderwerk eine Daseinsberechtigung, aber dann bitte sofort und in Massen. Weihnachten ohne Schnee - undenkbar. Und ansonsten haben wir ja keine Probleme.
Kommt es wirklich so auf das winterliche Wetter an? Ist Weihnachten nur dann Weihnachten, wenn es schneit? Und wenn, was ist das denn jetzt bitte? Unweihnachten? Anti-Weihnachten? Weihnachten-aber-da-fehlt-was?
Es kommt doch gar nicht so sehr auf den Schnee an. Es heißt doch Fest der Liebe und nicht Fest des Schnees. Weihnachten hat seinen Schwerpunkt nicht beim Wetter. Weihnachten ist eine Zeit, die man mit denen verbringen sollte, die man liebt. Weihnachten ist Ruhe finden, die Augen schließen, durchatmen und für einen Moment die Welt vergessen. Weihnachten ist Weltfrieden oder wenigstens der Wunsch danach. Weihnachten ist Friede, Freude, Eierkuchen.
Und wir? Wir haben Stress. Wie streiten uns wegen Kleinigkeiten, lassen uns blenden von Konsum, Gier und der Hoffnung auf Umtauschgarantien, regen uns auf über schiefstehende Weihnachtsbäume, falsche Dekoration und eben fehlenden Schnee.
Wir machen uns unser Unweihnachten selbst.
[In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest, ganz ohne Krach und Streit. Vergesst nicht, dass es nicht nur um Geschenke geht, sondern um ganz viel mehr. Euer Siliel.]
Normalerweise gehen die Leute um diese Jahreszeit nicht vor die Tür, weil es so kalt ist, die Straßen glatt sind, Schnee liegt, was auch immer - wenn man davon absieht, dass es für den ein oder anderen auch noch so etwas wie Besinnlichkeit gibt. Im Moment könnte man gut und gerne im Bikini vor dem Pool liegen - nicht auf den Bahamas, sondern vor der eigenen Haustür - gesetzt der Annehme, man hat einen Pool. Aber Weihnachtsgrillen - das wäre doch was.
Wir haben ein typisches Bild vor Augen, wenn wir an Weihnachten denken. Draußen Schnee und Eis, drinnen Geschenke, pardon, Feuer im Kamin. Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen: 40 Grad. Gerade haben wir Kunstschnee höchstens auf Weihnachtsbäumen, Tannenzweigen oder Fensterscheiben, Eis dafür in der Cola oder im Whisky. Wenn wir Pech haben, dann fängt draußen an der Wald zu brennen, aber immerhin kann man da noch die ungeliebten Geschenke entsorgen. Temperaturunterschied: 5 Grad. Maximal. Aber Jesus wurde schließlich ursprünglich im Sommer geboren, vielleicht passen die Temperaturen dieses Mal ja endlich.
Weihnachten. Weiße Weihnachten. Für uns ist Weihnachten doch nur wirklich Weihnachten, wenn Schnee liegt. Die Gesellschaft fordert Petrus geschlossen und tatsächlich freiwillig und bewusst zu heillosem Winterchaos auf, aber hat dieses Mal offenbar den Kaffee auf, aber so richtig. Vorher regen wir uns über Glatteis und 20 cm Schneedecken auf, hinterher über Glatteis und Tauwetter, aber pünktlich zu Weihnachten hat das weiße Wunderwerk eine Daseinsberechtigung, aber dann bitte sofort und in Massen. Weihnachten ohne Schnee - undenkbar. Und ansonsten haben wir ja keine Probleme.
Kommt es wirklich so auf das winterliche Wetter an? Ist Weihnachten nur dann Weihnachten, wenn es schneit? Und wenn, was ist das denn jetzt bitte? Unweihnachten? Anti-Weihnachten? Weihnachten-aber-da-fehlt-was?
Es kommt doch gar nicht so sehr auf den Schnee an. Es heißt doch Fest der Liebe und nicht Fest des Schnees. Weihnachten hat seinen Schwerpunkt nicht beim Wetter. Weihnachten ist eine Zeit, die man mit denen verbringen sollte, die man liebt. Weihnachten ist Ruhe finden, die Augen schließen, durchatmen und für einen Moment die Welt vergessen. Weihnachten ist Weltfrieden oder wenigstens der Wunsch danach. Weihnachten ist Friede, Freude, Eierkuchen.
Und wir? Wir haben Stress. Wie streiten uns wegen Kleinigkeiten, lassen uns blenden von Konsum, Gier und der Hoffnung auf Umtauschgarantien, regen uns auf über schiefstehende Weihnachtsbäume, falsche Dekoration und eben fehlenden Schnee.
Wir machen uns unser Unweihnachten selbst.
[In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest, ganz ohne Krach und Streit. Vergesst nicht, dass es nicht nur um Geschenke geht, sondern um ganz viel mehr. Euer Siliel.]
2. Dezember 2012
NaNoWriMo 2012 - Das Fazit
Keine Blogposts für die letzten beiden Tage, mich hats mal wieder erwischt - nicht ganz so heftig wie letztes Jahr, aber es hat mich doch schon außer Gefecht gesetzt.
Also: NaNo. Wie war es dieses Jahr, was hat es mir gebracht, warum mache ich den Kram eigentlich noch, was ist so toll dran, dass ich ihn nächstes Jahr wieder mitmachen will?
Machen wir mal ganz der Reihe nach. Also:
Wie war es dieses Jahr?
Deutlich anstrengender als letztes Jahr, das kann ich auf jeden Fall sagen. Letztes Jahr habe ich pro Tag um die 4k geschrieben, wenn überhaupt, dieses Jahr mussten es 5k sein und das hat ordentlich reingehauen. Ihr habt es mitbekommen, ich wäre während der Englischklausur am 9. November fast eingeschlafen und das Schicksal ereilte mich wirklich jeden Freitag. Abends war ich am Ende schon um neun so fertig, dass ich ins Bett gemusst hätte, dummerweise fehlten mir dann meistens so um die 2000 Wörter.
Dann kam noch dazu, dass ich mehr als die letzten Jahre mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte, zum Schluss immer mehr. Daran habe ich dann auch ganz deutlich gemerkt, dass ich ganz langsam mal wieder Ruhe bräuchte, einfach weil ich angreifbar gewesen bin bis zum geht nicht mehr, und für gar nichts mehr Kraft gehabt habe. Letztendlich ist das aber kaum mehr ins Gewicht gefallen.
Ein markanter Unterschied war außerdem noch, dass ich mich viel mehr in den englischen Foren herumgetrieben habe. Insbesondere im Overachievers Thread, wo ich mich dann letztendlich auch wohler gefühlt habe, als im deutschen Forum - wo für mich (!) die Stimmung ziemlich gekippt ist, nachdem manche Leute irgendwie gemeint haben sich über meinen hohen Wordcount aufzuregen, weil das nicht mehr der Sinn der NaNos wäre. Zumindest klang das - ich wiederhole - für mich (!) so. Das hat es dann für mich kaputtgemacht und ich habe mich ziemlich aus dem Forum herausgehalten.
Trotzdem danke für die NaNo-Mails am Ende. Das macht es zumindest ein bisschen wieder wett.
Der größte Unterschied zu den bisherigen NaNos war aber ganz klar, dass ich schon vorher angefangen habe zu schreiben. Soll heißen: Ich kannte meine Charaktere schon, ich hatte keine Probleme mich in die Story einzufinden und meine lausigen Anfänge habe ich mir dieses Mal damit auch gespart, denn ich habe mittendrin angefangen. Das hat die Sache sehr entspannt gemacht, auch weil ich noch vom letzten Jahr wusste, auf was ich mich einlasse. Unter anderem eben auch auf die Tatsache, dass ich mit den Engeln keine Wordwars mache. Prinzipiell nicht. Es funktioniert einfach nicht, ich habe das im Gefühl gehabt.
Deswegen war ich sehr skeptisch, ob das funktionieren kann. 5000 Wörter am Tag ohne Wordwars? Am Ende doch machbar, weil selbst Luzi am Ende nicht gezickt hat, sondern brav seinen Part gespielt hat, bis ganz zum Schluss.
Insgesamt also: sehr, sehr anstrengend, nicht ganz so erholsam wie sonst, aber letztendlich kommt am Ende was Positives raus. Nur was Positives.
Was hat es mir dieses Jahr gebracht?
Nun, zuallererst ein fertiges Buch. Einmal Engel zum Mitnehmen, knapp über 150k lang, 670 Seiten. Keine schlechte Leistung. Außerdem sind die Deleted Scenes angefangen und ich habe wohl die Chance, dass der Kram nächstes Jahr auch fertig wird. Ich rechne damit, dass nochmal mindestens 150k in das Projekt reinmüssen und ich will mir nicht ausmalen, wie lange das insgesamt gedauert hätte, wenn ich mir für diesen NaNo was anderes ausgesucht hätte als Projekt.
Dann hat mir der NaNo aufgezeigt, wie weit ich Wordcounttechnisch gehen kann. Ich weiß: Ich kann 5000 Wörter pro Tag schreiben. Ich kann auch an Schultagen fast doppelt so viel schreiben, wenn ich will. Und der Stil ist dabei nicht einmal allzu grottig.
Ich weiß auch, dass ich das durchaus noch steigern kann. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich auch 200k schreiben kann, wenn ich einfach nur ein bisschen Disziplin an den Tag lege.
Aber - ganz großes Aber - ich will das gar nicht. Die Engel sind bisher das längst Buch, was ich geschrieben habe und das hat mich sehr viel Zeit und sehr viel Nerven gekostet. Ich kann mir vorstellen, noch eine längere Geschichte zu schreiben, aber dafür brauche ich erst einmal eine Idee, aus der ich so viel rausholen kann. Irgendwann mache ich das mal. Aber erstmal trete ich wieder kürzer, wenn das bei mir funktioniert...
Ansonsten habe ich noch diverse Erkenntnisse gewonnen, was mich persönlich betrifft, aber das gehört nicht hierher.
Warum mache ich den Kram eigentlich noch?
Tradition. Gruppenzwang. Einzige Möglichkeit, so viel in so kurzer Zeit zu schreiben. Und so weiter. Man kennt das. Ihr kennt mich.
Das Übliche. Ansonsten lest ein bisschen im Blog rum, dann findet ihr schon eine Antwort.
(war das jetzt Werbung?)
Warum will ich nächstes Jahr wieder mitmachen?
Weil ich immer noch nicht gelernt habe, dass das Wahnsinn ist. Und weil mir immer noch keine Entschuldigung eingefallen ist, es nicht zu tun. Ich habe jetzt vier Jahre in Folge nichts Negatives zu berichten gehabt, warum sollte ich aussetzen?
Allgemein heißt das also:
Ich habe gelernt, was ich leisten kann.
Ich habe gelernt, wie gut sich detailliertes Plotten bei mir auszeichnet.
Ich habe gelernt, dass Leute auf Twitter toll sind.
Ich habe gelernt, dass Schlaf für Weicheier ist.
So. Das wäre es hierzu. Jetzt kommt, allgemein beliebt, meine Danksagung!
Ich werde alle bei ihren Namen aus dem NaNo-Forum nennen, damit man sie dort wiederfindet. Die Reihenfolge ist weder alphabetisch noch sonst in irgendeiner Reihenfolge bedeutsam, macht euch also keinen Kopf.
Angabe von Gründen spare ich mir auch - das wird sonst zu lang. Meh.
Soveig I.
Arthurion
Wolke92
Jean Stiletto
Annika_K
Conja
Haselnuth
Micha
Anja Esser
KiyuaRizumu
Nimriel
Penee
Lukarius Datzar
Kim Carlen Fee
Jennifer Jäger
Nienna8
All-I-need
Diana Doerr
ls1311
Access
vulture
Danke, meine Lieben! Fühlt euch gedrückt und mit Keksen beworfen - alle anderen, die hier unerwähnt blieben, dürfen sich aber auch gerne geknuddelt fühlen.
Das war der NaNo also für dieses Jahr. 2013 geht es weiter. Und der Rest ergibt sich.
Bis dann!
Also: NaNo. Wie war es dieses Jahr, was hat es mir gebracht, warum mache ich den Kram eigentlich noch, was ist so toll dran, dass ich ihn nächstes Jahr wieder mitmachen will?
Machen wir mal ganz der Reihe nach. Also:
Wie war es dieses Jahr?
Deutlich anstrengender als letztes Jahr, das kann ich auf jeden Fall sagen. Letztes Jahr habe ich pro Tag um die 4k geschrieben, wenn überhaupt, dieses Jahr mussten es 5k sein und das hat ordentlich reingehauen. Ihr habt es mitbekommen, ich wäre während der Englischklausur am 9. November fast eingeschlafen und das Schicksal ereilte mich wirklich jeden Freitag. Abends war ich am Ende schon um neun so fertig, dass ich ins Bett gemusst hätte, dummerweise fehlten mir dann meistens so um die 2000 Wörter.
Dann kam noch dazu, dass ich mehr als die letzten Jahre mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte, zum Schluss immer mehr. Daran habe ich dann auch ganz deutlich gemerkt, dass ich ganz langsam mal wieder Ruhe bräuchte, einfach weil ich angreifbar gewesen bin bis zum geht nicht mehr, und für gar nichts mehr Kraft gehabt habe. Letztendlich ist das aber kaum mehr ins Gewicht gefallen.
Ein markanter Unterschied war außerdem noch, dass ich mich viel mehr in den englischen Foren herumgetrieben habe. Insbesondere im Overachievers Thread, wo ich mich dann letztendlich auch wohler gefühlt habe, als im deutschen Forum - wo für mich (!) die Stimmung ziemlich gekippt ist, nachdem manche Leute irgendwie gemeint haben sich über meinen hohen Wordcount aufzuregen, weil das nicht mehr der Sinn der NaNos wäre. Zumindest klang das - ich wiederhole - für mich (!) so. Das hat es dann für mich kaputtgemacht und ich habe mich ziemlich aus dem Forum herausgehalten.
Trotzdem danke für die NaNo-Mails am Ende. Das macht es zumindest ein bisschen wieder wett.
Der größte Unterschied zu den bisherigen NaNos war aber ganz klar, dass ich schon vorher angefangen habe zu schreiben. Soll heißen: Ich kannte meine Charaktere schon, ich hatte keine Probleme mich in die Story einzufinden und meine lausigen Anfänge habe ich mir dieses Mal damit auch gespart, denn ich habe mittendrin angefangen. Das hat die Sache sehr entspannt gemacht, auch weil ich noch vom letzten Jahr wusste, auf was ich mich einlasse. Unter anderem eben auch auf die Tatsache, dass ich mit den Engeln keine Wordwars mache. Prinzipiell nicht. Es funktioniert einfach nicht, ich habe das im Gefühl gehabt.
Deswegen war ich sehr skeptisch, ob das funktionieren kann. 5000 Wörter am Tag ohne Wordwars? Am Ende doch machbar, weil selbst Luzi am Ende nicht gezickt hat, sondern brav seinen Part gespielt hat, bis ganz zum Schluss.
Insgesamt also: sehr, sehr anstrengend, nicht ganz so erholsam wie sonst, aber letztendlich kommt am Ende was Positives raus. Nur was Positives.
Was hat es mir dieses Jahr gebracht?
Nun, zuallererst ein fertiges Buch. Einmal Engel zum Mitnehmen, knapp über 150k lang, 670 Seiten. Keine schlechte Leistung. Außerdem sind die Deleted Scenes angefangen und ich habe wohl die Chance, dass der Kram nächstes Jahr auch fertig wird. Ich rechne damit, dass nochmal mindestens 150k in das Projekt reinmüssen und ich will mir nicht ausmalen, wie lange das insgesamt gedauert hätte, wenn ich mir für diesen NaNo was anderes ausgesucht hätte als Projekt.
Dann hat mir der NaNo aufgezeigt, wie weit ich Wordcounttechnisch gehen kann. Ich weiß: Ich kann 5000 Wörter pro Tag schreiben. Ich kann auch an Schultagen fast doppelt so viel schreiben, wenn ich will. Und der Stil ist dabei nicht einmal allzu grottig.
Ich weiß auch, dass ich das durchaus noch steigern kann. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich auch 200k schreiben kann, wenn ich einfach nur ein bisschen Disziplin an den Tag lege.
Aber - ganz großes Aber - ich will das gar nicht. Die Engel sind bisher das längst Buch, was ich geschrieben habe und das hat mich sehr viel Zeit und sehr viel Nerven gekostet. Ich kann mir vorstellen, noch eine längere Geschichte zu schreiben, aber dafür brauche ich erst einmal eine Idee, aus der ich so viel rausholen kann. Irgendwann mache ich das mal. Aber erstmal trete ich wieder kürzer, wenn das bei mir funktioniert...
Ansonsten habe ich noch diverse Erkenntnisse gewonnen, was mich persönlich betrifft, aber das gehört nicht hierher.
Warum mache ich den Kram eigentlich noch?
Tradition. Gruppenzwang. Einzige Möglichkeit, so viel in so kurzer Zeit zu schreiben. Und so weiter. Man kennt das. Ihr kennt mich.
Das Übliche. Ansonsten lest ein bisschen im Blog rum, dann findet ihr schon eine Antwort.
(war das jetzt Werbung?)
Warum will ich nächstes Jahr wieder mitmachen?
Weil ich immer noch nicht gelernt habe, dass das Wahnsinn ist. Und weil mir immer noch keine Entschuldigung eingefallen ist, es nicht zu tun. Ich habe jetzt vier Jahre in Folge nichts Negatives zu berichten gehabt, warum sollte ich aussetzen?
Allgemein heißt das also:
Ich habe gelernt, was ich leisten kann.
Ich habe gelernt, wie gut sich detailliertes Plotten bei mir auszeichnet.
Ich habe gelernt, dass Leute auf Twitter toll sind.
Ich habe gelernt, dass Schlaf für Weicheier ist.
So. Das wäre es hierzu. Jetzt kommt, allgemein beliebt, meine Danksagung!
Ich werde alle bei ihren Namen aus dem NaNo-Forum nennen, damit man sie dort wiederfindet. Die Reihenfolge ist weder alphabetisch noch sonst in irgendeiner Reihenfolge bedeutsam, macht euch also keinen Kopf.
Angabe von Gründen spare ich mir auch - das wird sonst zu lang. Meh.
Soveig I.
Arthurion
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Jean Stiletto
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Conja
Haselnuth
Micha
Anja Esser
KiyuaRizumu
Nimriel
Penee
Lukarius Datzar
Kim Carlen Fee
Jennifer Jäger
Nienna8
All-I-need
Diana Doerr
ls1311
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Danke, meine Lieben! Fühlt euch gedrückt und mit Keksen beworfen - alle anderen, die hier unerwähnt blieben, dürfen sich aber auch gerne geknuddelt fühlen.
Das war der NaNo also für dieses Jahr. 2013 geht es weiter. Und der Rest ergibt sich.
Bis dann!
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