[Um vernünftige Ausführungen machen zu können, werde ich in diesem Post wahrscheinlich so derbe spoilern, dass euch das Hirn platzt. Wenn ihr überlegt, das Buch - sollte es denn mal fertig werden - noch zu lesen, dann solltet ihr das Untenstehende entweder sofort wieder vergessen oder es gar nicht angucken. Ist nicht böse gemeint.]
Also, jetzt mal endlich. Luzifer. Ich wollte ihn euch erklären, ist das richtig? Gut, dann fangen wir an, ich weiß nämlich jetzt sehr viel mehr, aber immer noch nicht alles (Was eventuell schwierig sein könnte, aber egal).
Fangen wir an: Wer war Luzifer eigentlich, bevor er den undankbaren Job des Teufels übernahm?
Wir wissen alle, dass er zumindest bei mir der mächtigste Engel des Himmels war. Den Posten hat er sich, so weiß ich jetzt, aber geteilt und zwar mit Metatron. Was die Beiden sonst noch miteinander zu tun haben? Ganz einfach: Sie sind Brüder. Wenn man jetzt allerdings ein wenig recherchiert, dann weiß man, dass Luzi mit nichts und niemandem im Himmel verwandt ist. Das ergibt trotzdem Sinn, wenn man weiß, dass Luzi mal ein Seraph war (Höchste Rang der Engel) und dann später ein Erzengel (Zweitniedrigster Rang, allerdings erfüllen sie teilweise so wichtige Aufgaben auf der Erde, dass sie sich aus allen möglichen, eigentlich höhergestellten Egeln zusammensetzen). Und weil das sonst zu viel Aufsehen erregt hätte, nannte man ihn kurzerhand um, und zwar von Sandalphon zu Luzi. Fer.
Da bin ich ehrlich gesagt auch froh drüber. Nennt mir eine Person, die bei dem Namen nicht an Sandalen denkt!
Jedenfalls ist das für den stolzen Kerl schon Grund genug, um sauer zu sein - und mal die allgemeine Frage: Wer wäre das denn bitteschön nicht? Dann kommen noch zweieinhalb Dinge dazu: Zum Null Komma Fünften glaubt Luzi, dass Metatron ihn an Gott verraten hat, der dann das Ganze in die Wege geleitet hat (Was aber nicht stimmt, dass hat Gott selbstverständlich von alleine rausbekommen, aber Meta gibt es bis zum Schluss nicht zu. Der ist sowas wie ein unzerstörbarer Crashtestdummy, was das angeht), zum ersten haben Seraphim sechs Flügel, Erzengel nur zwei. Dabei repräsentieren die Flügel gewissermaßen die Macht der Engel und ihren Rang - bei den Erzengeln wurden also in Luzis Fall vier Flügel praktisch versiegelt. Sprich: Sie sind noch da, aber man kann sie weder sehen noch sonst irgendwie merken, dass sie es tatsächlich sind. Die meisten Engel degradieren sich freiwillig, aber in jedem Fall tut das richtig weh.
Glaubt mir das würdet ihr auch nachvollziehen können.
Und zweitens, um das Ganze mal zum Ende zu bringen, musste Metatron das bei Luzi übernehmen, weil der Kerl nun einmal der Einzige war (Und immer noch ist), der ihm rein von den Kräften her, zumindest gleichgestellt ist und ihn deswegen unter Kontrolle hat, falls er sich wehrt.
Wundert sich noch jemand, dass Luzi so einen Hass auf den Himmel hat und nach seiner Befreiung als allererstes dorthin geht? Wundert sich irgendjemand?
Ich meine ja nur.
Blöderweise treibt er es dabei versehentlich so weit, dass er gewisse Dinge im himmlischen und höllischen Gefüge durcheinanderbringt - den Teil muss ich noch plotten - und deswegen praktisch keine Chance mehr hat, nochmal ganz von vorne zu beginnen. Denn vorher wird er umgebracht und keiner darf ihn davor schützen. Auch Meta nicht, aber ich glaube, dem widme ich noch einen dritten Teil. Wenn ich Lust hab.
Stay tuned!
17. April 2012
16. April 2012
Vorstellungsrunde
So, ich habe eine Zeit lang nicht gebloggt. Das hatte durchaus Sinn, da ich in den Ferien ziemlich viel umgeschmissen habe und viele Informationen, die ich hier verewigt habe, praktisch nicht mehr gelten. Und um jetzt nochmal von vorne anzufangen mit allem - und die Erklärungen zu Luzifer dann doch zu einem Ende zu bringen, denn der Kerl hat sich wirklich interessant entwickelt - habe ich mir gedacht, dass es doch ganz lustig wäre, die momentan wichtigsten fünf Charaktere vorzustellen. Wohlgemerkt, die wichtigsten. Nicht die, die am meisten vorkommen.
Und dann wollen wir doch direkt mal anfangen und nicht viel Zeit schinden. Da wäre als allererstes
Dorian
Dori, Dori, Dori, der Kerl von dem ich bis zuletzt dachte, er würde ausnahmslos durch die ganze Geschichte geprügelt, nur um sich am Ende zu rächen. Jetzt sieht die ganze Sache natürlich anders aus, und mittlerweile tut er mir nicht einmal mehr im Geringsten leid. Aber fangen wir vorne an.
Dorian ist im Grunde genommen der Haupt-Hauptcharakter der Geschichte. Ergo ist er wichtig und darf hier auftauchen. Er ist derjenige, der die Sache überhaupt ins Rollen bringt, er bekommt versehentlich mit, dass er kein richtiger Engel ist wie er geglaubt hat, und derjenige, der am Ende wahrscheinlich alles kaputt macht.
Eigentlich ist er eine gute Person. Er ist sensibel, achtet auf andere, was auch immer. Aber im Laufe der Geschichte verändert sich sein Charakter immer mehr, er stumpft praktisch immer mehr ab, bis ihm schließlich alles egal ist und ihn nur noch Rachegedanken beherrschen, nichts mehr und nicht weniger. Er wird irre, er wird wahnsinnig. Und deswegen gefällt er mir am Ende nicht mehr, auch wenn das alles gerechtfertigt ist, Luzifer ihm zweimal seine Liebe nimmt und umbringt, wahrscheinlich so gut wie alles zerstört, was auch nur ansatzweise mit seinem Leben zu tun hat und ihm außerdem noch seine beiden Flügel ausreißt (Und die Flügel sind das Wertvollste, was die Engel ob echt oder nicht besitzen). Aber trotzdem. Irgendwie... ist er mir ein bisschen fremd geworden.
Als nächsten Charakter hätten wir da wohl
Chris
Den Charakter, den ich wohl einzig und allein deswegen erschaffen habe, um ihn am Ende des ersten Teils wieder sterben zu lassen. Gut, anfangs ging es noch nach dem Motto "Wen ich am meisten mag, den lass ich leben" (Es ging um Dori und Chris), mittlerweile lässt sich das aber nicht mehr ändern, sein Tod ist felsenfest eingeplant und er tut mir echt leid. Er wird von Dorian mitten aus seinem Leben gerissen, einem Leben, das er nie wollte und mit dem er nie zufrieden war - nur um dann in ein noch schlimmeres geworfen zu werden. Er wehrt sich von Anfang an gegen Luzifer, macht die vorhandene Ordnung instabil und das wiederum macht den echten Engeln Sorgen - mit anderen Worten ist er derjenige, der die Situation zwischen Himmel und Hölle eskalieren lässt, weil er sich bis zuletzt nicht fügt. Und eben auch denjenigen nicht, die ihm verzweifelt zu sagen versuchen, dass man Luzifer nicht töten kann.
Schade um ihn. Ich wäre echt gespannt gewesen, wie sich die Geschichte mit ihm entwickelt hätte. Aber ich kann ihn jetzt nicht mehr einfach leben lassen.
Dann hätten wir jemanden, den ich bisher ziemlich vernachlässigt habe, zumindest kommt es mir so vor. Ich rede von
Janne
Der seinen Namen übrigens dem Keyboarder von Children Of Bodom zu verdanken hat - und dem Umstand, dass die Todesengel aus aller Herren Länder kommen und deswegen entsprechend Namen haben. Der hier ist finnischer Natur.
Aber mal genug von Namen. Ich möchte euch Janne mal etwas genauer vorstellen, ihr kennt ihn ja noch nicht. Er ist ein, im wahrsten Sinne des Wortes, explosiver Kerl. Er jagt sich zwar nicht in die Luft, dafür bevorzugt aber alles andere. Und zwar wirklich alles. Er hat es gerne ein wenig sehr blutig. Davon abgesehen ist unser kleiner Sprengmeister aber ganz umgänglich, solange man sich ja nicht erlaubt, irgendetwas kleines gegen Luzifer zu sagen. Dann... ich erwähnte oben, was dann passiert.
Er ist neben Dorian und Chris am Ende der Einzige, der versteht, was er wirklich ist, auch wen es länger dauert und teilweise nur dem Umstand geschuldet ist, dass Luzifer nicht mehr ganz die Klappe hält. Das kriegt der dann heimgezahlt, indem Janne sich zum Schluss mit einem Kamikazeangriff selbst opfert, um Dorian freie Bahn zu geben. Macht er vorher auch schonmal, das kostet ihn allerdings ein Auge. Armer Kerl. Aber ohne drastische Methoden würde der auch noch an Luzifer glauben, wenn ihm jeder gesunde Menschenverstand der Welt sagen würde, dass der lügen würde.
Und jetzt kommen wir zum momentan interessantesten Charakterpärchen, das das Buch zu bieten hat. Die eine Komponente kennt ihr alle und der Platz reicht nicht aus, um ihn vernünftig zu beschreiben. Das ist Herr
Luzifer
Luzi. Mein kleiner, angeblich so richtig böser Luzi, mittlerweile eher eine tragische Figur mit schlechtem Charakter als alles andere. Zum Schluss gebrochen, gescheitert an seinem eigenen Stolz, aber lassen wir das. Was soll ich über ihn erzählen, wo ich doch eigentlich keinen Platz habe? Er ist eben wie er ist, die meiste Zeit über ein Antagonist, bis sich die Rollen auf einmal tauschen und er wahrscheinlich einmal von Chris und einmal von Dori in die Enge getrieben wird. Der große Jäger ist eigentlich der, der am meisten von allen gejagt wird, doch keiner weiß es, weil es keinen interessiert. Der Himmel betrachtet ihn als besiegten und völlig ungefährlichen Gegner, alle anderen wissen, dass sie ihn nicht töten können oder wollen - wer ihn tötet, der wird der neue Teufel. Daran klammert er sich verzweifelt bis zuletzt und muss dann erkennen, dass Dori das völlig egal ist.
Am Ende steht er völlig alleine da. Vermeintlich. Denn es gibt tatsächlich noch jemanden, der in aller Stille und tatsächlich auch in Gottes Namen zu ihm hält. Ein völliger Neuzugang, den noch niemand in der Runde kennt.
Metatron
Er bekommt leider Gottes nur eine kleine Rolle, weil einfach nirgends Platz ist, dabei ist er so wichtig. Er ist derjenige, der Luzifers Hintergrund komplett plausibel macht, und das ist schon ein dicker Grund, ihn hier zu erwähnen. Dummerweise würde ich euch komplett zuspoilern, wenn ich jetzt hier weiter erklären würde, aber es sei euch gesagt, dass er der mächtigste Engel des Himmels ist und im Moment so ziemlich der Einzige, der Gottes Gesicht gesehen hat. Und er tut keiner Fliege was zuleide. Richtig umgänglich ist der Kerl, ich hab ihn jetzt schon lieb.
So, das wäre es von mir. Ich hoffe, dass ich demnächst mal wieder öfter zum Bloggen komme. Das geht ja gar nicht, wie ich das hier vernachlässige.
Und dann wollen wir doch direkt mal anfangen und nicht viel Zeit schinden. Da wäre als allererstes
Dorian
Dori, Dori, Dori, der Kerl von dem ich bis zuletzt dachte, er würde ausnahmslos durch die ganze Geschichte geprügelt, nur um sich am Ende zu rächen. Jetzt sieht die ganze Sache natürlich anders aus, und mittlerweile tut er mir nicht einmal mehr im Geringsten leid. Aber fangen wir vorne an.
Dorian ist im Grunde genommen der Haupt-Hauptcharakter der Geschichte. Ergo ist er wichtig und darf hier auftauchen. Er ist derjenige, der die Sache überhaupt ins Rollen bringt, er bekommt versehentlich mit, dass er kein richtiger Engel ist wie er geglaubt hat, und derjenige, der am Ende wahrscheinlich alles kaputt macht.
Eigentlich ist er eine gute Person. Er ist sensibel, achtet auf andere, was auch immer. Aber im Laufe der Geschichte verändert sich sein Charakter immer mehr, er stumpft praktisch immer mehr ab, bis ihm schließlich alles egal ist und ihn nur noch Rachegedanken beherrschen, nichts mehr und nicht weniger. Er wird irre, er wird wahnsinnig. Und deswegen gefällt er mir am Ende nicht mehr, auch wenn das alles gerechtfertigt ist, Luzifer ihm zweimal seine Liebe nimmt und umbringt, wahrscheinlich so gut wie alles zerstört, was auch nur ansatzweise mit seinem Leben zu tun hat und ihm außerdem noch seine beiden Flügel ausreißt (Und die Flügel sind das Wertvollste, was die Engel ob echt oder nicht besitzen). Aber trotzdem. Irgendwie... ist er mir ein bisschen fremd geworden.
Als nächsten Charakter hätten wir da wohl
Chris
Den Charakter, den ich wohl einzig und allein deswegen erschaffen habe, um ihn am Ende des ersten Teils wieder sterben zu lassen. Gut, anfangs ging es noch nach dem Motto "Wen ich am meisten mag, den lass ich leben" (Es ging um Dori und Chris), mittlerweile lässt sich das aber nicht mehr ändern, sein Tod ist felsenfest eingeplant und er tut mir echt leid. Er wird von Dorian mitten aus seinem Leben gerissen, einem Leben, das er nie wollte und mit dem er nie zufrieden war - nur um dann in ein noch schlimmeres geworfen zu werden. Er wehrt sich von Anfang an gegen Luzifer, macht die vorhandene Ordnung instabil und das wiederum macht den echten Engeln Sorgen - mit anderen Worten ist er derjenige, der die Situation zwischen Himmel und Hölle eskalieren lässt, weil er sich bis zuletzt nicht fügt. Und eben auch denjenigen nicht, die ihm verzweifelt zu sagen versuchen, dass man Luzifer nicht töten kann.
Schade um ihn. Ich wäre echt gespannt gewesen, wie sich die Geschichte mit ihm entwickelt hätte. Aber ich kann ihn jetzt nicht mehr einfach leben lassen.
Dann hätten wir jemanden, den ich bisher ziemlich vernachlässigt habe, zumindest kommt es mir so vor. Ich rede von
Janne
Der seinen Namen übrigens dem Keyboarder von Children Of Bodom zu verdanken hat - und dem Umstand, dass die Todesengel aus aller Herren Länder kommen und deswegen entsprechend Namen haben. Der hier ist finnischer Natur.
Aber mal genug von Namen. Ich möchte euch Janne mal etwas genauer vorstellen, ihr kennt ihn ja noch nicht. Er ist ein, im wahrsten Sinne des Wortes, explosiver Kerl. Er jagt sich zwar nicht in die Luft, dafür bevorzugt aber alles andere. Und zwar wirklich alles. Er hat es gerne ein wenig sehr blutig. Davon abgesehen ist unser kleiner Sprengmeister aber ganz umgänglich, solange man sich ja nicht erlaubt, irgendetwas kleines gegen Luzifer zu sagen. Dann... ich erwähnte oben, was dann passiert.
Er ist neben Dorian und Chris am Ende der Einzige, der versteht, was er wirklich ist, auch wen es länger dauert und teilweise nur dem Umstand geschuldet ist, dass Luzifer nicht mehr ganz die Klappe hält. Das kriegt der dann heimgezahlt, indem Janne sich zum Schluss mit einem Kamikazeangriff selbst opfert, um Dorian freie Bahn zu geben. Macht er vorher auch schonmal, das kostet ihn allerdings ein Auge. Armer Kerl. Aber ohne drastische Methoden würde der auch noch an Luzifer glauben, wenn ihm jeder gesunde Menschenverstand der Welt sagen würde, dass der lügen würde.
Und jetzt kommen wir zum momentan interessantesten Charakterpärchen, das das Buch zu bieten hat. Die eine Komponente kennt ihr alle und der Platz reicht nicht aus, um ihn vernünftig zu beschreiben. Das ist Herr
Luzifer
Luzi. Mein kleiner, angeblich so richtig böser Luzi, mittlerweile eher eine tragische Figur mit schlechtem Charakter als alles andere. Zum Schluss gebrochen, gescheitert an seinem eigenen Stolz, aber lassen wir das. Was soll ich über ihn erzählen, wo ich doch eigentlich keinen Platz habe? Er ist eben wie er ist, die meiste Zeit über ein Antagonist, bis sich die Rollen auf einmal tauschen und er wahrscheinlich einmal von Chris und einmal von Dori in die Enge getrieben wird. Der große Jäger ist eigentlich der, der am meisten von allen gejagt wird, doch keiner weiß es, weil es keinen interessiert. Der Himmel betrachtet ihn als besiegten und völlig ungefährlichen Gegner, alle anderen wissen, dass sie ihn nicht töten können oder wollen - wer ihn tötet, der wird der neue Teufel. Daran klammert er sich verzweifelt bis zuletzt und muss dann erkennen, dass Dori das völlig egal ist.
Am Ende steht er völlig alleine da. Vermeintlich. Denn es gibt tatsächlich noch jemanden, der in aller Stille und tatsächlich auch in Gottes Namen zu ihm hält. Ein völliger Neuzugang, den noch niemand in der Runde kennt.
Metatron
Er bekommt leider Gottes nur eine kleine Rolle, weil einfach nirgends Platz ist, dabei ist er so wichtig. Er ist derjenige, der Luzifers Hintergrund komplett plausibel macht, und das ist schon ein dicker Grund, ihn hier zu erwähnen. Dummerweise würde ich euch komplett zuspoilern, wenn ich jetzt hier weiter erklären würde, aber es sei euch gesagt, dass er der mächtigste Engel des Himmels ist und im Moment so ziemlich der Einzige, der Gottes Gesicht gesehen hat. Und er tut keiner Fliege was zuleide. Richtig umgänglich ist der Kerl, ich hab ihn jetzt schon lieb.
So, das wäre es von mir. Ich hoffe, dass ich demnächst mal wieder öfter zum Bloggen komme. Das geht ja gar nicht, wie ich das hier vernachlässige.
31. März 2012
Engel und Teufel
Je länger ich an den Engeln plotte, desto mehr drängt sich mir eine Frage auf. Eigentlich zwei, wenn ich ehrlich bin, aber um die geht es jetzt eher weniger (Sie lautet: Warum lasst ihr mich nicht in Ruhe an den Mondaugen schreiben, bitteschön?).
Nein, das Eigentliche ist schon ein bisschen tiefsinniger. Und ein bisschen philosophisch. Und mal was anderes als mein ständiges Gejammere über Engel (und solche, die es sein wollen), die nicht so wollen wie ich will.
Die Frage ist, ob Luzi wirklich so richtig böse ist.
Ich möchte nicht behaupten, dass er es gar nicht ist, dann wäre er nie gefallen. Tatsache. Er ist stolz, er ist arrogant, und wahrscheinlich kennt er die Bedeutung von Empathie gerade mal aus dem Wörterbuch. Er benutzt seine Untergebenen als Spielfiguren, nicht mehr und nicht weniger und fast hätte ich seine sadistische Ader vergessen) - das lässt sich alles nicht leugnen, aber ist der Kerl deswegen zwingend böse?
Wir Beide kennen uns jetzt schon seit fast fünf Monaten. Das ist eine ziemlich lange Zeit, in der das Buch theoretisch auch schon fast fertig geschrieben sein könnte. Anfangs hat der Kerl ziemlich genervt, sich über alles Mögliche aufgeregt und mir das Schreiberlingsleben schwer gemacht. Macht er immer noch. Aber jetzt kenne ich ihn besser und ganz langsam erkenne ich auch eine Psyche hinter dem ganzen Wahnsinn. Keine zerbrechliche, wie es das Klischee sagt und auch nichts dergleichen, aber trotzdem eine Psyche, mit der vielleicht nicht jeder gerechnet hätte.
Aber wie komme ich zu so einer Überzeugung, wenn er mir doch die ganze Zeit das Gegenteil beweist?
Mir scheint, das letzte Viertel des Plots, eben das Viertel was noch fehlt, dass das am Ende vielleicht das Relevanteste im ganzen Buch sein wird. Vorher passiert viel, aber das bereitet letztendlich nur das Finale vor - oder zumindest ziemlich viel davon. Gut, als ich mit Chris angefangen habe, wusste ich noch nicht, wohin das alles führt und ich habe ein wenig Angst, dass ich das umstrukturieren muss, weil der erste Teil eigentlich nur zweieinhalb Aufgaben erfüllt. Zum einen und zum wichtigsten soll er Dori zeigen, dass er kein wirklicher Engel ist, sondern nur eine Marionette in einem höchst egoistischen Spiel (auf das komme ich gleich nochmal zu sprechen), zum zweiten soll er Doris Hass auf Luzi schüren, in dem Chris am Ende umgebracht wird und zum letzten soll er die ganze Geschichte mit "Wir stehlen die Seele eines Engels und so weiter" hinterher nicht ganz so plötzlich kommen lassen, damit das nicht ganz aus der Luft gegriffen wird. Damit das beim ersten Mal fehlschlägt brauche ich Chris auch, weil bei ihm das Ritual fehlgeschlagen hat - oder zumindest so weit nicht funktioniert, dass er für Luzi nutzlos ist.
Ich frage mich, inwiefern das fünfhundert Seiten rechtfertigen kann.
Hat jemand eine Ahnung? Oder irgendeine Meinung? Wäre sehr lieb.
Aber kommen wir mal zurück zum Thema. In diesem letzten Akt vor dem Finale wird viel passieren, das weiß ich, und zwar schon rein von der Charakterentwicklung. Da hätten wir Dori, der nun schrittweise mehr Teufel wird und immer weniger Mensch und Engel. Da hätten wir Janne (Kennt ihr den eigentlich schon?), einer der Engel Luzis, der langsam aber sicher erkennt, dass Dori zu recht gegen seinen (ehemaligen) Herrn kämpft, aber eben nicht, dass der genau so enden wird.
Da hätten wir Luzi selbst, der sich die ganze Zeit über sicher war, Dori kleinzukriegen und glaubte, dass ihn sowieso niemand umbringen wird, weil niemand Teufel sein will. Dieser Irrglaube hat nur aufgrund von zwei Dingen so lange gehalten: Erstens stimmt das für alle himmlischen Engel, die in der Lage wären, ihn irgendwie zu töten (plus Gott, dem das Ganze schon verwehrt ist, weil er dann Gott und Teufel zugleich wäre und das macht Kopfschmerzen) und zweitens hat der Herr vor lauter Stolz seine Fehler nicht gesehen. Durch die Sache mit Chris ist er am Ende so aus dem Konzept, dass er immer weiter zu glauben beginnt, Dori wieder zu seinem Diener machen zu können.
Ich merke gerade, dass Gott ihn damit letztendlich in den Untergang treibt. Respekt. Wusste ich noch gar nicht.
Aber letztendlich wird Luzi erkennen müssen, dass er Mist gebaut hat und zwar Gewaltigen, wenn ich das mal so sagen darf. Er wird wahrscheinlich sehen, dass er sich sein eigenes Grab geschaufelt hat und was daraus resultiert ist pure und vor allem menschliche Angst vor dem Tod.
Belassen wir es erstmal dabei, der Post wird viel zu lang. Ich mach dann morgen oder übermorgen an genau dieser Stelle weiter und erklär euch dann, warum Luzis Verhalten zu verhältnismäßig vielen Teilen einfach nur Sinn macht - und in seiner Essenz auch menschlich ist.
Armer Teufel.
Nein, das Eigentliche ist schon ein bisschen tiefsinniger. Und ein bisschen philosophisch. Und mal was anderes als mein ständiges Gejammere über Engel (und solche, die es sein wollen), die nicht so wollen wie ich will.
Die Frage ist, ob Luzi wirklich so richtig böse ist.
Ich möchte nicht behaupten, dass er es gar nicht ist, dann wäre er nie gefallen. Tatsache. Er ist stolz, er ist arrogant, und wahrscheinlich kennt er die Bedeutung von Empathie gerade mal aus dem Wörterbuch. Er benutzt seine Untergebenen als Spielfiguren, nicht mehr und nicht weniger und fast hätte ich seine sadistische Ader vergessen) - das lässt sich alles nicht leugnen, aber ist der Kerl deswegen zwingend böse?
Wir Beide kennen uns jetzt schon seit fast fünf Monaten. Das ist eine ziemlich lange Zeit, in der das Buch theoretisch auch schon fast fertig geschrieben sein könnte. Anfangs hat der Kerl ziemlich genervt, sich über alles Mögliche aufgeregt und mir das Schreiberlingsleben schwer gemacht. Macht er immer noch. Aber jetzt kenne ich ihn besser und ganz langsam erkenne ich auch eine Psyche hinter dem ganzen Wahnsinn. Keine zerbrechliche, wie es das Klischee sagt und auch nichts dergleichen, aber trotzdem eine Psyche, mit der vielleicht nicht jeder gerechnet hätte.
Aber wie komme ich zu so einer Überzeugung, wenn er mir doch die ganze Zeit das Gegenteil beweist?
Mir scheint, das letzte Viertel des Plots, eben das Viertel was noch fehlt, dass das am Ende vielleicht das Relevanteste im ganzen Buch sein wird. Vorher passiert viel, aber das bereitet letztendlich nur das Finale vor - oder zumindest ziemlich viel davon. Gut, als ich mit Chris angefangen habe, wusste ich noch nicht, wohin das alles führt und ich habe ein wenig Angst, dass ich das umstrukturieren muss, weil der erste Teil eigentlich nur zweieinhalb Aufgaben erfüllt. Zum einen und zum wichtigsten soll er Dori zeigen, dass er kein wirklicher Engel ist, sondern nur eine Marionette in einem höchst egoistischen Spiel (auf das komme ich gleich nochmal zu sprechen), zum zweiten soll er Doris Hass auf Luzi schüren, in dem Chris am Ende umgebracht wird und zum letzten soll er die ganze Geschichte mit "Wir stehlen die Seele eines Engels und so weiter" hinterher nicht ganz so plötzlich kommen lassen, damit das nicht ganz aus der Luft gegriffen wird. Damit das beim ersten Mal fehlschlägt brauche ich Chris auch, weil bei ihm das Ritual fehlgeschlagen hat - oder zumindest so weit nicht funktioniert, dass er für Luzi nutzlos ist.
Ich frage mich, inwiefern das fünfhundert Seiten rechtfertigen kann.
Hat jemand eine Ahnung? Oder irgendeine Meinung? Wäre sehr lieb.
Aber kommen wir mal zurück zum Thema. In diesem letzten Akt vor dem Finale wird viel passieren, das weiß ich, und zwar schon rein von der Charakterentwicklung. Da hätten wir Dori, der nun schrittweise mehr Teufel wird und immer weniger Mensch und Engel. Da hätten wir Janne (Kennt ihr den eigentlich schon?), einer der Engel Luzis, der langsam aber sicher erkennt, dass Dori zu recht gegen seinen (ehemaligen) Herrn kämpft, aber eben nicht, dass der genau so enden wird.
Da hätten wir Luzi selbst, der sich die ganze Zeit über sicher war, Dori kleinzukriegen und glaubte, dass ihn sowieso niemand umbringen wird, weil niemand Teufel sein will. Dieser Irrglaube hat nur aufgrund von zwei Dingen so lange gehalten: Erstens stimmt das für alle himmlischen Engel, die in der Lage wären, ihn irgendwie zu töten (plus Gott, dem das Ganze schon verwehrt ist, weil er dann Gott und Teufel zugleich wäre und das macht Kopfschmerzen) und zweitens hat der Herr vor lauter Stolz seine Fehler nicht gesehen. Durch die Sache mit Chris ist er am Ende so aus dem Konzept, dass er immer weiter zu glauben beginnt, Dori wieder zu seinem Diener machen zu können.
Ich merke gerade, dass Gott ihn damit letztendlich in den Untergang treibt. Respekt. Wusste ich noch gar nicht.
Aber letztendlich wird Luzi erkennen müssen, dass er Mist gebaut hat und zwar Gewaltigen, wenn ich das mal so sagen darf. Er wird wahrscheinlich sehen, dass er sich sein eigenes Grab geschaufelt hat und was daraus resultiert ist pure und vor allem menschliche Angst vor dem Tod.
Belassen wir es erstmal dabei, der Post wird viel zu lang. Ich mach dann morgen oder übermorgen an genau dieser Stelle weiter und erklär euch dann, warum Luzis Verhalten zu verhältnismäßig vielen Teilen einfach nur Sinn macht - und in seiner Essenz auch menschlich ist.
Armer Teufel.
29. März 2012
Der Wahnsinn
Ich befürchte Schlimmes, meine Freunde.
Ich befürchte, dass meine Charakter den Verstand verlieren. Die Engel. Also die Guten UND die Bösen (Luzi ausgeschlossen, der ist schon bedient).
Aber fangen wir von vorne an.
Wir wir vielleicht alle wissen, habe ich bei den Engeln geschätzte drei Viertel des Plots ausgearbeitet und bin der festen Überzeugung, dass dieses Buch einfach nur lang werden kann. Macht nichts, gefällt mir. Übrigens will ich auch irgendwann mal ein Cosplay von ihnen machen - und auf jeden Fall, sollte ich das Buch tatsächlich an den Mann bringen können. Aber da kann ich wohl noch lange warten.
Egal - wo war ich noch gleich. Ah ja.
Mir fehlt also noch ein gehöriges Stückchen Plot. Und ich war heute krank und habe den ganzen Tag Animes geguckt. Das Ende von Death Note.
Der Wahnsinn nahm da ganz langsam Überhand.
Und ebendieser Wahnsinn, so befürchte ich, übernimmt ganz langsam das Stückchen Plot.
Kurz bevor ich die Lücke habe, lernt Dorian einen Menschen kennen, eigentlich zwei. Eine Mutter mit ihrer Tochter. Er verliebt sich - zum zweiten Mal in der Geschichte - und sie sich auch. Aber genau wie bei Chris ist so eine Beziehung zum Scheitern verurteilt, denn die Todesengel dürfen nicht fähig sein zu lieben. Letztendlich übernimmt Luzifer die Kontrolle über Doris Körper und bringt die Beiden um. Absolut fies und böse, aber was anderes blieb mir ja nicht übrig. Immerhin handelt es sich hier um den Teufel persönlich und zeigt eher weniger Gnade.
Jetzt habe ich mir folgendes überlegt. Zusammen mit den armen Menschen stirbt gleichzeitig auch Doris Menschlichkeit. Man erinnere sich: Jedes Mal wenn so ein Engel geschaffen wird, bekommt er gleichzeitig noch ein Abbild eines Fragments von Luzis Seele mit, damit der sich hinterher aus der Hölle befreien kann. Und indem ihm nun zum zweiten Mal seine Liebe geklaut wird, wird seine menschliche Seite immer weiter niedergeprügelt, und der Charakterzug, der von der Seele kommt, tritt deutlicher hervor.
Der Wahnsinn nimmt Überhand, sag ich ja.
Was dazu führt, dass Doris Hass auf Luzi nur noch verstärkt wird und er ein bisschen nicht mehr er selbst ist. Er wird ein wenig zum Teufel bevor er tatsächlich der Teufel wird.
Das eigentlich Gruselige an der Sache: Mein armer kleiner Dori wird wahrscheinlich von den richtigen Engeln entführt, die immer noch nicht ganz verstanden haben, dass er eigentlich auf gar keiner Seite mehr steht, und die bieten ihm an, die "Seiten zu wechseln" (Was ja gar nicht geht.). Und dieser arme kleine Dori lässt sich nicht länger zu irgendwas prügeln.
Er lacht sie aus. Er lacht die kompletten verbliebenen Erzengel aus und wenn ich mir diese Lache vorstelle, da läuft es mir ungelogen kalt den Rücken runter.
Das ist nicht mehr mein kleiner netter armer Dorian, den ich vorher durch das Buch getrieben habe und der mit leidtat. Das was da gerade die mächtigsten Engel neben Luzi auslacht, ist irgendwas zwischen ihm und eben Luzi. Und gruselig wie sau.
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, aber ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen, dass er am Ende so wird. Nur die Entwicklung von Normal zu Wahnsinn sollte vielleicht ein bisschen Spielraum bekommen...
Wenn ich so weitermache, dann kann ich nicht mehr sagen, das Buch ist mir von alleine über den Kopf gewachsen.
Ich befürchte, dass meine Charakter den Verstand verlieren. Die Engel. Also die Guten UND die Bösen (Luzi ausgeschlossen, der ist schon bedient).
Aber fangen wir von vorne an.
Wir wir vielleicht alle wissen, habe ich bei den Engeln geschätzte drei Viertel des Plots ausgearbeitet und bin der festen Überzeugung, dass dieses Buch einfach nur lang werden kann. Macht nichts, gefällt mir. Übrigens will ich auch irgendwann mal ein Cosplay von ihnen machen - und auf jeden Fall, sollte ich das Buch tatsächlich an den Mann bringen können. Aber da kann ich wohl noch lange warten.
Egal - wo war ich noch gleich. Ah ja.
Mir fehlt also noch ein gehöriges Stückchen Plot. Und ich war heute krank und habe den ganzen Tag Animes geguckt. Das Ende von Death Note.
Der Wahnsinn nahm da ganz langsam Überhand.
Und ebendieser Wahnsinn, so befürchte ich, übernimmt ganz langsam das Stückchen Plot.
Kurz bevor ich die Lücke habe, lernt Dorian einen Menschen kennen, eigentlich zwei. Eine Mutter mit ihrer Tochter. Er verliebt sich - zum zweiten Mal in der Geschichte - und sie sich auch. Aber genau wie bei Chris ist so eine Beziehung zum Scheitern verurteilt, denn die Todesengel dürfen nicht fähig sein zu lieben. Letztendlich übernimmt Luzifer die Kontrolle über Doris Körper und bringt die Beiden um. Absolut fies und böse, aber was anderes blieb mir ja nicht übrig. Immerhin handelt es sich hier um den Teufel persönlich und zeigt eher weniger Gnade.
Jetzt habe ich mir folgendes überlegt. Zusammen mit den armen Menschen stirbt gleichzeitig auch Doris Menschlichkeit. Man erinnere sich: Jedes Mal wenn so ein Engel geschaffen wird, bekommt er gleichzeitig noch ein Abbild eines Fragments von Luzis Seele mit, damit der sich hinterher aus der Hölle befreien kann. Und indem ihm nun zum zweiten Mal seine Liebe geklaut wird, wird seine menschliche Seite immer weiter niedergeprügelt, und der Charakterzug, der von der Seele kommt, tritt deutlicher hervor.
Der Wahnsinn nimmt Überhand, sag ich ja.
Was dazu führt, dass Doris Hass auf Luzi nur noch verstärkt wird und er ein bisschen nicht mehr er selbst ist. Er wird ein wenig zum Teufel bevor er tatsächlich der Teufel wird.
Das eigentlich Gruselige an der Sache: Mein armer kleiner Dori wird wahrscheinlich von den richtigen Engeln entführt, die immer noch nicht ganz verstanden haben, dass er eigentlich auf gar keiner Seite mehr steht, und die bieten ihm an, die "Seiten zu wechseln" (Was ja gar nicht geht.). Und dieser arme kleine Dori lässt sich nicht länger zu irgendwas prügeln.
Er lacht sie aus. Er lacht die kompletten verbliebenen Erzengel aus und wenn ich mir diese Lache vorstelle, da läuft es mir ungelogen kalt den Rücken runter.
Das ist nicht mehr mein kleiner netter armer Dorian, den ich vorher durch das Buch getrieben habe und der mit leidtat. Das was da gerade die mächtigsten Engel neben Luzi auslacht, ist irgendwas zwischen ihm und eben Luzi. Und gruselig wie sau.
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, aber ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen, dass er am Ende so wird. Nur die Entwicklung von Normal zu Wahnsinn sollte vielleicht ein bisschen Spielraum bekommen...
Wenn ich so weitermache, dann kann ich nicht mehr sagen, das Buch ist mir von alleine über den Kopf gewachsen.
27. März 2012
Ich wieder
Ich vernachlässige meinen Blog aber auch wirklich sträflich im Moment. Allerdings gibt es auch erstaunlich wenig zu berichten. Ich meine gut, ein paar Klausuren geschrieben, mich aufgeregt, gelacht, verplant, mehr gelacht und das Leben zur Abwechslung mal leicht genommen. Ohne Aber. Das war's eigentlich schon, mehr hab ich die letzten Wochen nicht gemacht.
Okay ich hab ein bisschen geschrieben.
Okay, ich habe bei Ebay eine Cosplayperücke bestellt - in Rot - und sie ist da und toll.
Und es sind bald Ferien.
Und ich habe versucht, weiter an den Engel zu plotten.
Aber es gibt echt nichts Aufregendes momentan bei mir. Was soll ich machen? Ich kann euch ja jetzt nicht die ganze Zeit über mit irgendwelchem Mist langweilen, den ich eigetnlich auch vergessen will, weil er unnötig ist. Manche Menschen machen das ja. Die bloggen drüber, dass sie heute shoppen waren und so. Sollen sie, aber ich mag das irgendwie nicht.
Tja.
Was ich sagen wollte:
Ich lebe noch. Ist nur gerade ein sehr langweiliges Leben.
Okay ich hab ein bisschen geschrieben.
Okay, ich habe bei Ebay eine Cosplayperücke bestellt - in Rot - und sie ist da und toll.
Und es sind bald Ferien.
Und ich habe versucht, weiter an den Engel zu plotten.
Aber es gibt echt nichts Aufregendes momentan bei mir. Was soll ich machen? Ich kann euch ja jetzt nicht die ganze Zeit über mit irgendwelchem Mist langweilen, den ich eigetnlich auch vergessen will, weil er unnötig ist. Manche Menschen machen das ja. Die bloggen drüber, dass sie heute shoppen waren und so. Sollen sie, aber ich mag das irgendwie nicht.
Tja.
Was ich sagen wollte:
Ich lebe noch. Ist nur gerade ein sehr langweiliges Leben.
18. März 2012
Jahrestage
Ich hab es fast gar nicht gemerkt und vorgestern auch gar nicht daran gedacht.
Ich sollte mich schämen. Vor allem wenn ich bedenke, dass ich mich vorher fast verrückt gemacht habe.
Macht ja nichts. So kann ich wenigstens alles zusammen feiern.
Also. Vorgestern am 16. 3. ist es genau ein Jahr hergewesen, dass es sich begab, dass ich zufällig einen Traum hatte, in dem ein gewisser Kerl mit weißen Haaren vorkam, der mir beim Aufwachen exakt ein Wort hinterließ und mich lange rätseln ließ, was ich damit anstellen sollte.
Mondauge eben.
Ich hatte so meine Schwierigkeiten, aus diesem Wort etwas zu machen, und wenn die Osterferien nicht gewesen wären, hätte ich wohl jetzt noch meine liebe Not damit. Es kam zum Glück ein kleines bisschen anders und der erste Teil ist fertig (Mehr war ursprünglich ja auch nicht geplant. Aber dann kam Sin um die Ecke.). Sowas aber auch.
Und der Kerl mit den weißen Haaren hat sich von einem rücksichtslosen Kerl, der einem völlig unsympathisch ist, zu dem exakten Gegenteil entwickelt - was ihn jetzt nicht unbedingt besser dastehen lässt, aber ich mag Luka trotzdem. Übrigens. Er ist mir eher ans Herz gewachsen als Sin. Den mag ich zwar auch ganz gerne, aber wenn ich mich rein hypothetisch zwischen Beiden entscheiden müsste, hätte ich keine Ahnung. Zum Glück überleben Beide bis zum Schluss, da komm ich gar nicht in solche Bedrängnis, aber es wird wehtun, dieses Buch zu beenden, das könnt ihr mir glauben.
Aber zurück zum Thema. Es gibt nämlich noch was zum Feiern, was vielleicht nicht alle nachvollziehen können, aber das verlange ich auch nicht.
Es begibt sich nämlich, dass wenn die Geschichte der Mondaugen komplett wahr wäre - was noch problemlos sein könnte, denn die wirklich interessanten und ausschlaggebenden Dinge würden erst nächstes Jahr passieren und dann erst 2017 an die Öffentlichkeit geraten - dann würde eben dieser Luka seit etwa heute Morgen 32 Jahre alt sein. Klingt komisch, dass ich das weiß, bei den anderen krieg ich nämlich nur den Monat auf die Reihe, ist aber tatsächlich so. Im ersten Band ist er übrigens 229, im Zweiten nochmal drei Jahre älter.
Ich bin jetzt so lange mit den Mondaugen zusammen, dass ich das alles weiß. Ich glaube, es sollte mich stutzig machen und ich sollte meine Kommunikation mit den Charaktern vielleicht etwas überdenken, um nicht hinterher als schizophren zu enden - aber ich will gar nicht. Geht ja auch so ganz gut.
Das einzige, was ich überdenken sollte wäre, wenn ich nächstes Jahr noch einen Jahrestag feiern muss.
Ich sollte mich schämen. Vor allem wenn ich bedenke, dass ich mich vorher fast verrückt gemacht habe.
Macht ja nichts. So kann ich wenigstens alles zusammen feiern.
Also. Vorgestern am 16. 3. ist es genau ein Jahr hergewesen, dass es sich begab, dass ich zufällig einen Traum hatte, in dem ein gewisser Kerl mit weißen Haaren vorkam, der mir beim Aufwachen exakt ein Wort hinterließ und mich lange rätseln ließ, was ich damit anstellen sollte.
Mondauge eben.
Ich hatte so meine Schwierigkeiten, aus diesem Wort etwas zu machen, und wenn die Osterferien nicht gewesen wären, hätte ich wohl jetzt noch meine liebe Not damit. Es kam zum Glück ein kleines bisschen anders und der erste Teil ist fertig (Mehr war ursprünglich ja auch nicht geplant. Aber dann kam Sin um die Ecke.). Sowas aber auch.
Und der Kerl mit den weißen Haaren hat sich von einem rücksichtslosen Kerl, der einem völlig unsympathisch ist, zu dem exakten Gegenteil entwickelt - was ihn jetzt nicht unbedingt besser dastehen lässt, aber ich mag Luka trotzdem. Übrigens. Er ist mir eher ans Herz gewachsen als Sin. Den mag ich zwar auch ganz gerne, aber wenn ich mich rein hypothetisch zwischen Beiden entscheiden müsste, hätte ich keine Ahnung. Zum Glück überleben Beide bis zum Schluss, da komm ich gar nicht in solche Bedrängnis, aber es wird wehtun, dieses Buch zu beenden, das könnt ihr mir glauben.
Aber zurück zum Thema. Es gibt nämlich noch was zum Feiern, was vielleicht nicht alle nachvollziehen können, aber das verlange ich auch nicht.
Es begibt sich nämlich, dass wenn die Geschichte der Mondaugen komplett wahr wäre - was noch problemlos sein könnte, denn die wirklich interessanten und ausschlaggebenden Dinge würden erst nächstes Jahr passieren und dann erst 2017 an die Öffentlichkeit geraten - dann würde eben dieser Luka seit etwa heute Morgen 32 Jahre alt sein. Klingt komisch, dass ich das weiß, bei den anderen krieg ich nämlich nur den Monat auf die Reihe, ist aber tatsächlich so. Im ersten Band ist er übrigens 229, im Zweiten nochmal drei Jahre älter.
Ich bin jetzt so lange mit den Mondaugen zusammen, dass ich das alles weiß. Ich glaube, es sollte mich stutzig machen und ich sollte meine Kommunikation mit den Charaktern vielleicht etwas überdenken, um nicht hinterher als schizophren zu enden - aber ich will gar nicht. Geht ja auch so ganz gut.
Das einzige, was ich überdenken sollte wäre, wenn ich nächstes Jahr noch einen Jahrestag feiern muss.
11. März 2012
Miep?
Ähm... Hi.
Ich trau mich ja fast gar nicht mehr, hier noch zu posten, nachdem ich mich so um die zwei Wochen vornehm zurückgehalten habe, obwohl ich doch versprochen habe, dass es viel Kram zu erzählen gibt! Jetzt muss ich das erstmal ordnen, am besten in drei, vier fünf Posts packen und hoffen, dass ihr das trotzdem noch versteht.
Was ich übrigens cool finde, ist ja dass ich trotzdem noch viele Bloghits kriege. War nicht immer so. *stolz ist*
So, und jetzt fangen wir mal an.
Erstmal das ganz wichtige. Ich wollte ja eigentlich noch bis zum 16. warten, weil die Mondaugen dann - so habe ich es ausgerechnet - exakt ein Jahr alt werden. So lange bastel ich also schon an diesem Projekt rum. Meine Güte. Und eigentlich muss ich ja jetzt gar nicht mehr sagen, was so passiert ist, das wisst ihr ja jetzt eh schon. Macht aber nichts.
Jedenfalls habe ich am 23. 2. wenn ich mich nicht irre, noch ganz schnell Project Sin angefangen, um das vor dem Winternachtstraum erledigt zu haben. Mittlerweile hat sich da bemerkenswert wenig getan, immerhin hab ich bisher nur gute 3000 Wörter auf die Kette gekriegt, 16 Seiten also. Macht aber nichts, das Buch ist angefangen und bis Wacken sollte das eigentlich schon noch halten, weil ich die Charaktere mitnehmen will. Und zwar genau die, nichts mit Flügeln und so. Ihr wisst schon.
Das Schreiben läuft so, wie beim ersten Teil, also exakt wie erwartet. Es geht langsam, das lohnt sich nicht mal in Form von überragend gutem Stil (und auch nichts in der Richtung) aber wenigstens geht es. Ich kann mich damit abfinden, dass das nicht mein bestes Werk wird - aber dafür sind dann ja die Engel da.
Und damit (k)eine elegante Überleitung zum nächsten Thema. Luzi und Konsorten, an denen ich immer noch rumplotten muss und im Zuge dessen mit mehr Informationen und offenen ragen zugeschmissen werde, als dass ich irgendwas vernünftig auf die Kette kriege. Das stört ein bisschen, insbesondere weil ich jetzt irgendwie doch nicht unbedingt mehr als die prognostizierten 1000 Seiten am Ende haben will. Machen wir mal eine Liste der dringend zu klärenden Fragen (Neben Logik und dergleichen, die klären sich wahrscheinlich nie.):
1. Janne wird wichtig. Aber warum und was macht er dann? Und wie krieg ich ihn zum Seiten wechseln ohne dass er die Seiten wechselt?
2. Ich habe sieben Erzengel. Eigentlich brauch ich so viele gar nicht, aber ich will sie behalten. Was mach ich denn jetzt mit denen?
3. Wenn Luzi sich als Uriel ausgibt, der ja nunmal das Tor zur Hölle bewacht, was für einen rationalen Grund gäbe es für ihn, in den Himmel zu gehen, obwohl das nicht seine Aufgabe ist?
Und das obligatorische: Was mach ich hier eigentlich und wie zur Hölle (Einmal lachen bitte!) hab ich es geschafft, aus zwei Wörter so ein Epos zu bauen, von dem keiner weiß, wo es eigentlich hinführen soll?
Immerhin hab ich ein Ende. Und noch fast acht Monate Zeit.
Ich trau mich ja fast gar nicht mehr, hier noch zu posten, nachdem ich mich so um die zwei Wochen vornehm zurückgehalten habe, obwohl ich doch versprochen habe, dass es viel Kram zu erzählen gibt! Jetzt muss ich das erstmal ordnen, am besten in drei, vier fünf Posts packen und hoffen, dass ihr das trotzdem noch versteht.
Was ich übrigens cool finde, ist ja dass ich trotzdem noch viele Bloghits kriege. War nicht immer so. *stolz ist*
So, und jetzt fangen wir mal an.
Erstmal das ganz wichtige. Ich wollte ja eigentlich noch bis zum 16. warten, weil die Mondaugen dann - so habe ich es ausgerechnet - exakt ein Jahr alt werden. So lange bastel ich also schon an diesem Projekt rum. Meine Güte. Und eigentlich muss ich ja jetzt gar nicht mehr sagen, was so passiert ist, das wisst ihr ja jetzt eh schon. Macht aber nichts.
Jedenfalls habe ich am 23. 2. wenn ich mich nicht irre, noch ganz schnell Project Sin angefangen, um das vor dem Winternachtstraum erledigt zu haben. Mittlerweile hat sich da bemerkenswert wenig getan, immerhin hab ich bisher nur gute 3000 Wörter auf die Kette gekriegt, 16 Seiten also. Macht aber nichts, das Buch ist angefangen und bis Wacken sollte das eigentlich schon noch halten, weil ich die Charaktere mitnehmen will. Und zwar genau die, nichts mit Flügeln und so. Ihr wisst schon.
Das Schreiben läuft so, wie beim ersten Teil, also exakt wie erwartet. Es geht langsam, das lohnt sich nicht mal in Form von überragend gutem Stil (und auch nichts in der Richtung) aber wenigstens geht es. Ich kann mich damit abfinden, dass das nicht mein bestes Werk wird - aber dafür sind dann ja die Engel da.
Und damit (k)eine elegante Überleitung zum nächsten Thema. Luzi und Konsorten, an denen ich immer noch rumplotten muss und im Zuge dessen mit mehr Informationen und offenen ragen zugeschmissen werde, als dass ich irgendwas vernünftig auf die Kette kriege. Das stört ein bisschen, insbesondere weil ich jetzt irgendwie doch nicht unbedingt mehr als die prognostizierten 1000 Seiten am Ende haben will. Machen wir mal eine Liste der dringend zu klärenden Fragen (Neben Logik und dergleichen, die klären sich wahrscheinlich nie.):
1. Janne wird wichtig. Aber warum und was macht er dann? Und wie krieg ich ihn zum Seiten wechseln ohne dass er die Seiten wechselt?
2. Ich habe sieben Erzengel. Eigentlich brauch ich so viele gar nicht, aber ich will sie behalten. Was mach ich denn jetzt mit denen?
3. Wenn Luzi sich als Uriel ausgibt, der ja nunmal das Tor zur Hölle bewacht, was für einen rationalen Grund gäbe es für ihn, in den Himmel zu gehen, obwohl das nicht seine Aufgabe ist?
Und das obligatorische: Was mach ich hier eigentlich und wie zur Hölle (Einmal lachen bitte!) hab ich es geschafft, aus zwei Wörter so ein Epos zu bauen, von dem keiner weiß, wo es eigentlich hinführen soll?
Immerhin hab ich ein Ende. Und noch fast acht Monate Zeit.
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